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erwiderte mir: Sie können nicht wissen, wie wahr das alles ist. Das ist die Freude und Qual meiner Tage. “ Ernst Gombrich (1978) macht, gestützt auf „moderne Wissenschaftslehre“ fundamentale Einwände gegen die Möglichkeit kontemplativer Erfahrung: „... dieses Ideal der reinen voraussetzungslosen Beobachtung, das der Theorie der Induktion zugrunde lag, hat sich in der Wissenschaft ebenso wie in der bildenden Kunst als illusorisch erwiesen. Die moderne Wissenschaftslehre hat an der Idee, daß es möglich sei, unbeeinflußt von jeder Erwartungsvorstellung drauflos zu beobachten, scharfe Kritik
Kontemplation (Malerei) by Hystrix, u.a. () [WPD11/K16/04489]
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{{Infobox Berg Das Kieferle bei Steinheid (Landkreis Sonneberg) ist ein 868 m hoher Berg im Thüringer Schiefergebirge und damit der zweithöchste Berg dieses (Teil-)Gebirges, das den östlichen Teil des Thüringer Waldes darstellt. Nach West-Südwesten trennt ihn das Tal der Grümpen, deren östliche Quelle am Westhang liegt, deutlich von der fast gleich hohen Dürren Fichte, an deren Nord- und Osthang sich weitere Quellen befinden. Nach Osten
Kieferle by Umherirrender, u.a. () [WPD11/K16/01008]
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garten 1863.jpg|Verlauf des Kaitzbaches am Großen Garten und Bürgerwiese um 1863 Datei:Kaitzbach jüdenteich - dresden.jpg|Der Jüdenteich und der Kaitzbach um 1759 nahe dem Stadtgebiet (Karte gesüdet) {{Zitat|In Dresden mieteten meine Eltern die erste Etage des Tepmannschen Hauses, das vor dem Seetore in der „Halben Gasse“ gelegen war. […] diese führte ihren Namen mit der Tat, denn sie erfreute sich nur einer Reihe Häuser, die eben deswegen freie Aussicht auf die gegenüberliegenden Gärten gewährten. […] Aus dem Hofe trat man in
Kaitzbach by ChuispastonBot, u.a. () [WPD11/K16/01402]
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Herannahen eines polnischen Korps tiefer nach Russland zurückzuziehen, als er in Wizebsk am 27. Juni 1831 der Cholera erlag. Seine Gemahlin folgte ihm schon am 29. November 1831. Ehrung Zu Ehren Konstantins trägt ein Teil der Festung Koblenz seinen Namen, das Fort Großfürst Konstantin. Weblinks {{Commonscat|Grand Duke Constantine Pavlovich of Russia|Konstantin Pawlowitsch Romanow}} Lexikon der Weltgeschichte (Всемирная история. Энциклопедия) Band 5, Olma Press 2006, Seite 114 (russisch) Biografie, Chronos (russisch) {{meyers}} {{SORTIERUNG:Romanow, Konstantin Pawlowitsch}} Konstantin Pawlowitsch {{Personendaten
Konstantin Pawlowitsch Romanow by Mathiasrex, u.a. () [WPD11/K16/00166]
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{{Infobox Motorrad /vorne Teleskopgabel /hinten Schwinge mit 2 Federbeinen hinten Trommelbremse Die Kawasaki 900 Z1 super4 ist ein hubraumstarkes Motorrad, das der japanische Hersteller Kawasaki im Jahr 1972 erstmals auf den Markt brachte. Sie ist das erste und lange Zeit stilprägende Modell der Z-Baureihen. Technik Vierzylinder-Reihenmotor, luftgekühlt, 82 PS, quer eingebaut Obenliegende Nockenwellen DOHC, 2 Ventile pro Zylinder über Tassenstössel (shim
Kawasaki Z1 by Centovalli, u.a. () [WPD11/K15/99371]
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Sorten ausgeschänkt, das Gruitbier, das Hopfen (kommt dem heutigen Kölsch nahe) und das Keutebier (auf Weizenbasis).(Wolfgang Veit: Rhein: Zwischen Köln und Mainz, 2008, S. 24 f.) Anfang des 15. Jahrhunderts fand der Hopfen seinen Weg auch ins Kölner Braugewerbe, das um 1420 erstmals Keutebier herstellte. Ab 1471 mussten die Brauer eine Keuteakzise, also eine Hopfensteuer, zahlen. 1494 produzierten in Köln 64 Brauereien rund 65.000 Hektoliter Keutebier. Das Bayerische Reinheitsgebot vom 23. April 1516 wurde durch die Kölner Brauereien beachtet; hierzu
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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Einführung maschinell gefertigter Bierflaschen vorangetrieben und ein Pfandsystem eingeführt. Zur Vermeidung von Kopien und Panscherei wurde es üblich, den Namen der Brauerei ins Glas prägen zu lassen. Die kleinen Hausbrauereien brauten zu dieser Zeit noch den Vorläufer des heutigen Kölsch, das trübe und ungefilterte Wieß. Obwohl die neuen Großbrauereien untergärige Biere wie Pils und Export forcierten,(um 1900 gab es in Köln 15 Großbetriebe und nur noch knapp 60 Hausbrauereien) ließ sich das obergärige Kölsch, das zunehmend seine Trübung verlor, nicht
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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den Vorläufer des heutigen Kölsch, das trübe und ungefilterte Wieß. Obwohl die neuen Großbrauereien untergärige Biere wie Pils und Export forcierten,(um 1900 gab es in Köln 15 Großbetriebe und nur noch knapp 60 Hausbrauereien) ließ sich das obergärige Kölsch, das zunehmend seine Trübung verlor, nicht verdrängen. Ab 1918 warb die Brauerei Sünner zum ersten Mal mit dem Begriff „Kölsch“ für das helle obergärige Bier, das sie bereits seit 1906 herstellte. Der Zweite Weltkrieg brachte auch dem Bierkonsum eine Zäsur, denn
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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in Köln 15 Großbetriebe und nur noch knapp 60 Hausbrauereien) ließ sich das obergärige Kölsch, das zunehmend seine Trübung verlor, nicht verdrängen. Ab 1918 warb die Brauerei Sünner zum ersten Mal mit dem Begriff „Kölsch“ für das helle obergärige Bier, das sie bereits seit 1906 herstellte. Der Zweite Weltkrieg brachte auch dem Bierkonsum eine Zäsur, denn 1946 gab es nur noch zwei Brauereien in Köln, nämlich Dom und Sünner. Danach wuchs die Zahl der Kölschbrauereien wieder auf 24 an. 1960 wurden
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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der Schweiz, Türkei, Japan, USA und Kanada hergestellt. Im amerikanischen Wettbewerb World Beer Cup gibt es eine Kategorie „German-Style Kölsch/Köln-Style Kölsch“. In der im Süden Brasiliens von deutschen Einwanderern gegründeten Kolonie Blumenau wird unter anderem das Eisenbahn Kölsch gebraut, das sich ausdrücklich auf das deutsche Reinheitsgebot von 1516 bezieht. Kölsch-Kultur Kölsch wird traditionell aus einem schlanken, zylindrischen, relativ dünnwandigen Glas mit einem Inhalt von 0,2 Liter getrunken, ortsüblich als Kölschglas oder Stange bezeichnet. Das relativ geringe Fassungsvermögen geht noch auf
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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sind jedoch unter Kennern verpönt, unter anderem weil Kölsch im Gegensatz zu anderen Bieren nach dem Einschenken sehr rasch verschalt, also seinen frischen Geschmack und auch seine Schaumkrone verliert. Vereinzelt trifft man in traditionellen Kneipen auch auf das halbe Kölsch, das in einer Stange mit nur 0,1 Litern Inhalt, dem Stößchen, serviert wird. In einigen Brauhäusern kann auch ein 10-Liter-Fass, das Pittermännchen zum Selberzapfen an den Tisch bestellt werden. Wie die meisten Biere, besonders die obergärigen, entwickelt das Kölsch seine volle
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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also seinen frischen Geschmack und auch seine Schaumkrone verliert. Vereinzelt trifft man in traditionellen Kneipen auch auf das halbe Kölsch, das in einer Stange mit nur 0,1 Litern Inhalt, dem Stößchen, serviert wird. In einigen Brauhäusern kann auch ein 10-Liter-Fass, das Pittermännchen zum Selberzapfen an den Tisch bestellt werden. Wie die meisten Biere, besonders die obergärigen, entwickelt das Kölsch seine volle geschmackliche Vielfalt erst ab einer gewissen Temperatur, weshalb es bei acht bis zehn Grad serviert wird. Der Kellner wird in
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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in Kölner Kneipen gerne ein Alt und umgekehrt Kölner in Düsseldorf ein Kölsch. Ein dem Kölsch ebenfalls nahe verwandtes obergäriges Bier wurde bis in die jüngste Zeit in Aachen gebraut, am bekanntesten war die 1989 geschlossene Brauerei Degraa. In Bonn, das nicht zu den Gemeinden der Kölsch-Konvention gehört, wird das Bönnsch hergestellt und ausgeschenkt, das eher einem Wieß entspricht. Unter dem Namen [[Mölmsch (Bier)|Echt Mölmsch]] und Jubiläums Mölmsch wurde von der Berg-Brauerei Mann aus Mülheim bis 1995 ein helles obergäriges
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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dem Kölsch ebenfalls nahe verwandtes obergäriges Bier wurde bis in die jüngste Zeit in Aachen gebraut, am bekanntesten war die 1989 geschlossene Brauerei Degraa. In Bonn, das nicht zu den Gemeinden der Kölsch-Konvention gehört, wird das Bönnsch hergestellt und ausgeschenkt, das eher einem Wieß entspricht. Unter dem Namen [[Mölmsch (Bier)|Echt Mölmsch]] und Jubiläums Mölmsch wurde von der Berg-Brauerei Mann aus Mülheim bis 1995 ein helles obergäriges Vollbier gebraut. Das Mölmsch entsprach dem Kölsch, nach der Kölsch-Konvention durfte es nicht so
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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Maisels Dampfbier ein obergäriges helles Bier,(maisel.com (18. Februar 2010)) dessen Stammwürze und Alkoholgehalt mit den Gros der Kölschsorten übereinstimmt, denen es geschmacklich sehr nahe kommt. Die Krefelder Brauerei Gleumes hat Gleumes Hell in ihrem Ausschank, ein obergäriges helles Bier, das zwar minimal dunkler ist als Kölsch, aber von Kennern als „Kölsch-nah“ beschrieben wird. Seit Ende 2001 braut nach einem familieninternen Streit ein Sprößling der Kölschbrauerfamilie Päffgen ein helles obergäriges Bier etwas östlich außerhalb von Lohmar im Bergischen Land, das unter
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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Bier, das zwar minimal dunkler ist als Kölsch, aber von Kennern als „Kölsch-nah“ beschrieben wird. Seit Ende 2001 braut nach einem familieninternen Streit ein Sprößling der Kölschbrauerfamilie Päffgen ein helles obergäriges Bier etwas östlich außerhalb von Lohmar im Bergischen Land, das unter dem Namen „Pfaffenbier“ regional vermarktet wird, unter anderem in einem ehemaligen Päffgen-Brauereiausschank am Heumarkt im Zentrum von Köln.(Bonner Generalanzeiger am 17. Mai 2004 abgerufen am 3. Februar 2011) Das in Regensburg beheimatete Fürstliche Brauhaus Thurn & Taxis hat seit
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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regional vermarktet wird, unter anderem in einem ehemaligen Päffgen-Brauereiausschank am Heumarkt im Zentrum von Köln.(Bonner Generalanzeiger am 17. Mai 2004 abgerufen am 3. Februar 2011) Das in Regensburg beheimatete Fürstliche Brauhaus Thurn & Taxis hat seit 2008 Rengsch im Ausschank, das dem Kölsch im Geschmack sehr nahe steht und die obergärige Brauart des Kölschen als "ursprünglich bayrisch" bezeichnet.(http://www.blizzaktuell.de/default.aspx?ID=4609&showNews=238294&showArchiv=1&aktMonat=6&aktJahr=2008&aktWoche=2) Literatur Heribert Sinz: 1000 Jahre Kölsch Bier. Eine Chronik für Bierfreunde. Köln 1971 Detlef Rick, Janus Fröhlich: Kölsch Kultur. Emons, Köln 2005
Kölsch (Bier) by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/K15/98867]
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um das vielseitige kulturelle Angebot in allen Regionen des Bundeslandes bekannter zu machen. Gleichzeitig erhoffte man sich eine stärkere Vernetzung der Kulturschaffenden im Land. Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt, die Initiative entwickelte sich schnell zu einem überregional beachteten Vorbildprojekt, das zur Weiterentwicklung und Stärkung des kulturellen Lebens in Rheinland-Pfalz bedeutend beigetragen hat. Mittlerweile finden sich im Programm rund 250 Kulturprojekte unterschiedlichster Art, von jährlichen Großveranstaltungen wie den Nibelungenfestspielen in Worms über die Eigenprojekte und Reihen, mit denen die Projektleiter und
Kultursommer Rheinland-Pfalz by Schaengel, u.a. () [WPD11/K15/97179]
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im Vorstand ist die Ministerin. Seine finanzielle Grundlage wird durch Zinserträgen des Kapitals der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur gesichert; seit 2008 erfolgt dieses in Form einer institutionellen Förderung. Jahresmottos Jedes Jahr steht der Kultursommer Rheinland-Pfalz unter einem neuen Motto, auf das in zahlreichen Kulturveranstaltungen Bezug genommen wird. Es stellt einen thematischen Schwerpunkt dar, ist jedoch für die einzelnen Projekte nicht verbindlich. 1993: „Europa“ 1994: „Begegnung der Künste“ 1995: „Nachbar Amerika“ 1996: „Kultur und Medien“ 1997: „Zukunft hat Vergangenheit“ 1998: „Jugend auf
Kultursommer Rheinland-Pfalz by Schaengel, u.a. () [WPD11/K15/97179]
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Saalbau werden zwei Strebepfeiler am Giebel spitzbogig zusammengeführt. Sie tragen einen kleinen Achteckturm, der mit Sandsteinplatten gedeckt ist. Das Gebäude war nach einem Bombenangriff ausgebrannt und wurde später restauriert. Damals baute man ein neues Kreuzrippengewölbe aus Schwemmstein mit Tuffsteinrippen ein, das an den Außenwänden durch Strebepfeiler gestützt wird. Mit dem ersten Strebepfeiler an der Nordseite verbunden ist ein kleiner Turm, der die Treppe zum Glockenstuhl enthält. Weblinks Bilder der Kleinen Kirche zu Burgsteinfurt {{Coordinate |NS=52/8/50.04021/N |EW=7/20/21.93031/E |type=landmark |region
Kleine Kirche (Burgsteinfurt) by Århus, u.a. () [WPD11/K15/97037]
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KdKÖ die „UNICA“ (Union international du cinéma d'amateur, heute: Union international du cinéma) gegründet. Der erste internationale Wettbewerb findet in Brüssel statt. Es entstehen viele, heute historisch sehr wertvolle Filme in den Schmalfilmformaten 9 ½ und 16 mm. Ein besonderes Ereignis, das Fritz Kuplent filmisch umsetzt, ist die Landung des Luftschiffes „Graf Zeppelin“ in Wien Aspern. Einer Klubstatistik des Jahres 1934 ist zu entnehmen, dass das 9 ½ mm Format das dominierende System ist, gefolgt vom 16 mm Film. Circa 5 % verwendeten den
Klub der Kinoamateure Österreichs by Sk!d, u.a. () [WPD11/K15/97879]
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Im Hauptthema des zweiten Satzes (Andante) nimmt Bruckner die Melodie des Miserere aus seiner Messe d-Moll vorweg. Das kurze Scherzo (Presto) ist rustikal gefärbt, ein Ländler dient als Trio. Am Schluss des Werkes steht ein Rondo (Schnell) mit sonatenartigen Zügen, das sich an die Finalsätze der Wiener Klassik anlehnt. Bruckners Streichquartett war über lange Zeit verschollen und wurde erst in den 1950er Jahren aufgefunden. Seither erfreut sich das Stück gelegentlicher Pflege bei den Streichquartettensembles. Das im gleichen Jahr wie das Quartett
Kammermusik (Bruckner) by Density, u.a. () [WPD11/K15/97403]
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der jener bis zu seinem Unzug ins Schloss Belvedere 1895 wohnte. Bruckner war Dr. Oelzelt dafür so dankbar, dass er ihm später die sechste Symphonie widmete. Zuvor schrieb er jedoch als erstes Werk in der neuen Wohnung das Streichquintett F-Dur, das wie die sechste Symphonie in seiner heiteren Grundstimmung durchaus von den verbesserten Lebensumständen beeinflusst sein könnte und mit dessen Entstehung es folgende Bewandtnis hat: Im Gespräch mit dem Komponisten äußerte Josef Hellmesberger senior, erster Geiger der damals wichtigsten Streichquartettvereinigung Wiens
Kammermusik (Bruckner) by Density, u.a. () [WPD11/K15/97403]
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ausgeführten Themenkomplexen. Das Hauptthema, von der ersten Geige vorgestellt, ist gekennzeichnet durch den punktierten Themenkopf und vorrangig absteigende Melodik. Als zweites Thema fungiert eine Violamelodie, die aus der Umkehrung des Hauptgedankens abgeleitet ist. Der durchführungsartige Mittelteil beginnt mit dem Hauptthema, das in seiner Intensität immer mehr gesteigert wird und schließlich zum zweiten Thema überleitet, auf dem sich allmählich der Höhepunkt des Satzes aufbaut, der durch herabstürzende Figuren der Violinen markiert wird. Es folgt eine freie Reprise der beiden Themen in umgekehrter
Kammermusik (Bruckner) by Density, u.a. () [WPD11/K15/97403]
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nachkomponierter Ersatz für das von Hellmesberger kritisierte Scherzo des Streichquintettes gedacht. Es ist deutlich kürzer als dieses und weist in seinem thematischen Material enge Verwandtschaft zu den Gedanken des Quintett-Finalsatzes auf. Auch hier steht ein Trio (Langsamer) in der Mitte, das allerdings wenig zu den umrahmenden Intermezzo-Teilen kontrastiert. Gelegentlich wird bei Aufführungen des Streichquintettes das Intermezzo zwischen Adagio und Finale eingeschoben. Bruckner Bruckner
Kammermusik (Bruckner) by Density, u.a. () [WPD11/K15/97403]