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Nordosten): Kirchenkreis Stuttgart (ehem. Kirchenbezirke Stuttgart und Degerloch) und Bernhausen (alle Prälatur Stuttgart) sowie Tübingen, Herrenberg Calw und Leonberg (alle Prälatur Reutlingen). Geschichte Marktplatz mit Stadtkirche Böblingen Das Gebiet des heutigen Dekanats bzw. Kirchenbezirks Böblingen gehört zum alten Kernland Württembergs, das ab 1534 die Reformation einführte, so dass das Gebiet ganz evangelisch geprägt ist. Lediglich Dätzingen als Besitzung des Johanniterordens blieb katholisch. Böblingen wurde bald nach der Reformation, wohl ab 1556 Sitz eines Dekanats, damals Specialsuperintendentur, das zum Generalat Maulbronn gehörte
Kirchenbezirk Böblingen by Christian1985, u.a. () [WPD11/K22/17345]
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zum alten Kernland Württembergs, das ab 1534 die Reformation einführte, so dass das Gebiet ganz evangelisch geprägt ist. Lediglich Dätzingen als Besitzung des Johanniterordens blieb katholisch. Böblingen wurde bald nach der Reformation, wohl ab 1556 Sitz eines Dekanats, damals Specialsuperintendentur, das zum Generalat Maulbronn gehörte. Zum Dekan wurde der Stadtpfarrer von Böblingen ernannt. Ab 1823 gehörte das Dekanat Böblingen zum Generalat Ludwigsburg, ab 1913 zum Generalat Reutlingen, aus dem die heutige Prälatur Reutlingen hervorging. Infolge der Auflösung einiger Kreise bzw. Oberämter
Kirchenbezirk Böblingen by Christian1985, u.a. () [WPD11/K22/17345]
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abgebrochen und das Kirchenschiff nach Osten um 4, 5m verlängert. Erhalten haben sich in der St.-Veits-Kirche drei Grabmale der Herren von Gültlingen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Ein weiteres Kleinod ist das sogenannte „Hagelbild“ mit einer detailgetreuen Ortsansicht, das an einen verheerenden Hagelsturm im Jahr 1811 erinnert. Im Jahr 1972 wurde das Innere der Kirche auf den alten Chorraum im Westturm ausgerichtet. Von 1749 bis 1974 war das Pfarramt Deufringen im ehemals gültlingischen Schloss untergebracht. Es betreut heute auch
Kirchenbezirk Böblingen by Christian1985, u.a. () [WPD11/K22/17345]
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gegründet. In Maichingen gibt es auch einen evangelischen Kirchenchor. Der Posaunenchor der Gemeinde ist im Rahmen des Vereins CVJM Maichingen e. V. organisiert. Heute gibt es zwei Pfarrämter und entsprechend auch zwei Pfarrstellen in der Kirchengemeinde Maichingen, das Pfarramt Nord, das in einem 1968 erbauten Gebäude in der Zeppelinstraße untergebracht ist, und das Pfarramt Süd, das sich im Stephanusgemeindehaus befindet. (Internetauftritt der Kirchengemeinde Maichingen) Kirchengemeinde Schönaich Die Kirchengemeinde Schönaich (ca. 4.700) umfasst die Gemeinde Schönaich. Eine Kirche wurde in Schönaich erstmals
Kirchenbezirk Böblingen by Christian1985, u.a. () [WPD11/K22/17345]
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Rahmen des Vereins CVJM Maichingen e. V. organisiert. Heute gibt es zwei Pfarrämter und entsprechend auch zwei Pfarrstellen in der Kirchengemeinde Maichingen, das Pfarramt Nord, das in einem 1968 erbauten Gebäude in der Zeppelinstraße untergebracht ist, und das Pfarramt Süd, das sich im Stephanusgemeindehaus befindet. (Internetauftritt der Kirchengemeinde Maichingen) Kirchengemeinde Schönaich Die Kirchengemeinde Schönaich (ca. 4.700) umfasst die Gemeinde Schönaich. Eine Kirche wurde in Schönaich erstmals 1275 erwähnt. Das Patronat hatte die jeweilige Ortsherrschaft. 1309 wird die Kirche St. Martinskirche genannt
Kirchenbezirk Böblingen by Christian1985, u.a. () [WPD11/K22/17345]
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Geschichte Im Jahr 1854 gelang es dem Engländer Charles Babbage (1791–1871), einen Vigenère-kodierten Text zu entschlüsseln. Allerdings hielt er seine Methode geheim. 1863 veröffentlichte der preußische Infanteriemajor Friedrich Wilhelm Kasiski (1805–1881) im Buch „Die Geheimschriften und die Dechiffrierkunst“ dieses Verfahren, das er unabhängig von Babbage fand. Ihm zu Ehren wird das Verfahren als Kasiski-Test bezeichnet. Allgemeine Vorgehensweise Gegeben sei das Kryptogramm, ein Vigenère-verschlüsselter Text. Zuerst durchsucht man den Geheimtext nach Buchstabenfolgen der Länge 3 oder länger, die mehrmals vorkommen. Anschließend bestimmt
Kasiski-Test by MarioS, u.a. () [WPD11/K22/10610]
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1933 wurden 552 Personen, zumeist aus dem KPD-Umfeld und insbesondere deren leitenden Funktionäre, festgenommen. Einher ging dies mit der umgehenden Umgestaltung und Gleichschaltung der Polizei, dem Einsatz von SA-Hilfspolizisten und der Einrichtung eines Kommando z.B.V. (zur besonderen Verwendung), das der Staatspolizei unterstand und sich aus SA- und SS-Mitgliedern rekrutierte.(Detlef Garbe: Institutionen des Terrors und der Widerstand der Wenigen. In: Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Hrsg.): Hamburg im Dritten Reich. Göttingen 2005, ISBN 3-89244-903-1, Seite 519) Die Inhaftierten wurden
KZ Fuhlsbüttel by WWSS1, u.a. () [WPD11/K22/14784]
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auf. Dieses westliche Querhaus ist einschiffig. Hier ist die spätromanische Schmuckfreudigkeit besonders intensiv: In sechs Geschossen übereinander reihen sich Blendarkaturen und Öffnungen, in den unteren Teilen zusätzlich abgetrennt von Schmuckbändern. Im zweiten Geschoss wird bei den Blendarkaden ein Motiv aufgegriffen, das in den Seitenschiffen von Durham zum ersten Mal eingesetzt wurde: sich überschneidende Bögen. Dieses Motiv gehört von nun an zum klassischen englischen Schmuckrepertoire. Die Bedeutung Elys in der englischen Architekturgeschichte Innenansicht Ely zeigt in seiner langen Baugeschichte einen Prozess, der
Kathedrale von Ely by Eschenmoser, u.a. () [WPD11/K22/12743]
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zu versinken drohen (hier in Ely besonders bei der Grabkapelle Bischof Alcocks im Chor).„Im späteren 12. Jahrhundert, in der Spätphase der romanischen Kunst, erfährt dies eine nicht mehr zu überbietende Steigerung“(Adam (1968), S. 115). Das alte angelsächsische Schmuckbedürfnis, das mit der normannischen Eroberung der Insel 1066 abrupt aus der Architektur verschwand, bringt sich wieder unübersehbar zur Geltung. In Ely lässt sich dieser Prozess von Bauphase zu Bauphase nachverfolgen. Der Neubau des Chores Unter Bischof Hugh of Northwold (1229−1254
Kathedrale von Ely by Eschenmoser, u.a. () [WPD11/K22/12743]
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von anderen Orten namens „Forst“ dient und sich auf die Anlage des Ortes bezieht. Es handelt sich um ein lockeres Platzdorf mit Rundweilerkern. Im 16. Jahrhundert lag die Grundherrschaft beim Rat von Bautzen. Ein Fachwerkhaus ist noch erhalten. Der Teich, das Vorwerk und die Schafhutung in Kronförstchen gehörten von 1617 bis 1661 mit dem Gut Lubachau zum Besitz der Familie von Zezschwitz. 1773 ging das Nebengut von Malschwitz in den Besitz der Herren von Gaußig über. Bis 1936 war Kronförstchen eine
Kronförstchen by DB 11, u.a. () [WPD11/K22/06072]
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Bürgermeister ist Johann Obermayer (ÖVP). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 6 ÖVP, 3 SPÖ Wappen Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1959. Wappenbeschreibung: Im grünen Schild mit silbernem Schildhaupt, das mit einem schwarzen oberhalben Adler mit ausgebreitetem Flug belegt ist, zwei silberne Türme nebeneinander, die über einem silbernen Dreiberg schweben. Jeder der dreizinnigen Türme zeigt zwei schwarze Fenster und ein durchbrochenes Tor. (Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 12, 1962, S. 33
Kulm am Zirbitz by Hubertl, u.a. () [WPD11/K22/05215]
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Lasset uns Dank sagen dem Herren, unserm Gott.Das ist würdig und recht.“ Reichskirche im römischen Reich Ausbreitung des Christentums: 325 orange, 600 gelb Die schlimmste Christenverfolgung unter Diokletian (303-311) endete damit, dass Kaiser Galerius 311 das Toleranzedikt von Nikomedia herausgab, das die Christenverfolgungen im römischen Reich beendete. Zwei Jahre später erweiterten Kaiser Konstantin I. und Licinius, Kaiser des Ostens, dieses Edikt im Toleranzedikt von Mailand, das allen im römischen Reich freie Religionsausübung zusicherte. Nach der konstantinischen Wende nahm die Zahl der
Kirchengeschichte by Neun-x, u.a. () [WPD11/K22/12378]
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Christenverfolgung unter Diokletian (303-311) endete damit, dass Kaiser Galerius 311 das Toleranzedikt von Nikomedia herausgab, das die Christenverfolgungen im römischen Reich beendete. Zwei Jahre später erweiterten Kaiser Konstantin I. und Licinius, Kaiser des Ostens, dieses Edikt im Toleranzedikt von Mailand, das allen im römischen Reich freie Religionsausübung zusicherte. Nach der konstantinischen Wende nahm die Zahl der Christen, die vor der diokletianischen Verfolgung etwa zehn Prozent der römischen Einwohner umfasst hatten (im Osten wohl mehr, im Westen eher weniger), stark zu – allerdings
Kirchengeschichte by Neun-x, u.a. () [WPD11/K22/12378]
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Autorität in Fragen der Lehre und Kirchenorganisation zukam, wobei eine solche Autorität von der unterlegenen Seite längst nicht immer anerkannt wurde. Mönchtum Als Reaktion auf die zunehmende Verweltlichung des Christentums gab es im vierten Jahrhundert einen starken Zuwachs beim Mönchtum, das sich auf die asketischen Traditionen des Frühchristentums berief. Auch beim Mönchtum ist zu sehen wie das christliche Leben im Westen und Osten sich unterscheidet. Im Osten strebten die Mönche ein eremitisches Leben in der Wüste an. Im Westen hingegen wurde
Kirchengeschichte by Neun-x, u.a. () [WPD11/K22/12378]
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Glauben, auch dort, wo sie während der Völkerwanderung zeitweise von arianischen germanischen Stämmen beherrscht wurden. Irland wurde seit dem 5. Jahrhundert von Patrick von Irland christianisiert. Dort bildete sich eine eigenständige Irische Kirche und ein ganz unabhängiges keltisches Christentum heraus, das nicht durch Bischöfe sondern durch Klöster geleitet wurde. In diesen Abteien gestaltete sich das Leben nach anderen Regeln und es entwickelte sich eine hohe Kultur der Buchkunst mit reich verzierten Bibeln und anderen Büchern. Da Irland abseits der Ströme der
Kirchengeschichte by Neun-x, u.a. () [WPD11/K22/12378]
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von Kyrill und Method spielten eine wesentliche Rolle bei der Verbreitung des Christentums in Bulgarien und nach 950 auch in Russland. 864 wurde Boris, der Khagan der Bulgaren getauft, was bald zu einer Massenbekehrung führte. Bulgarien war das erste Land, das offiziell eine slawische Liturgie einführte. Und dem Boris' Sohn Simeon wurde das Land vollständig christianisiert. 917 erklärte sich die Bulgarische Kirche als autokephal unabhängig und wurde ein eigenes Patriarchat. Die Kirche war in der Lehre orthodox, in der Verwaltung aber
Kirchengeschichte by Neun-x, u.a. () [WPD11/K22/12378]
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Reich Die orientalischen Christen waren im osmanischen Reich in das Millet-System eingebunden und genossen gegen Zahlung einer Sondersteuer eine gewisse Autonomie, bei der die christlichen Kirchen als Ethnie am Hofe vertreten waren. Die orthodoxen Kirchen galten als ein gemeinsames Patriarchat, das von den Griechen dominiert wurde, was zum Unabhängigkeitsstreben der slawischen Völker unter osmanischer Herrschaft beitrug. Das Millet-System hat in wenig veränderter Form in einigen Nachfolgestaaten des Osmanischen Reiches (die Türkei nicht dabei) überlebt. {{Siehe auch|Völkermord an den Armeniern|Griechenverfolgungen
Kirchengeschichte by Neun-x, u.a. () [WPD11/K22/12378]
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auf das deutsch kirchliche Leben“ gegründet. Siehe auch Deutsche Christen. Die Leitung hatte Walter Grundmann. Eine der Hauptaufgaben dieses Institutes war die Zusammenstellung eines neuen „Volkstestamentes“ im Sinne des im „Mythos des 20. Jahrhunderts“ von Alfred Rosenberg geforderten „Fünften Evangeliums“, das den Mythos des „arischen Jesus“, verkünden sollte. Diese neuartige „Bibel“ hatte nicht den von Dreivierteln der damaligen Evangelischen Landeskirchen (zum Teil auch von Bekenntnis-Christen) erhofften und geförderten Erfolg. In der Bearbeitung dieses Volkstestamentes wurde auch auf Bibelkritik der damaligen Zeit
Kirchengeschichte by Neun-x, u.a. () [WPD11/K22/12378]
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ref name="rdhsLeonberg-Ramtel">Internetauftritt der Kirchengemeinde Leonberg Ramtel Kirchengemeinde Malmsheim Die Kirchengemeinde Malmsheim (ca. 2.900) umfasst den Stadtteil Malmsheim der Stadt Renningen. Eine Kirche wurde in Malmsheim 1275 erstmals erwähnt. Die Grafen von Zweibrücken verkauften 1301 den Kirchensatz an Württemberg, das die Reformation einführte. Die Kirche, ab 1535 als St. Germanuskirche bekannt, hat einen Ostturmchor mit Schiff aus dem 14. Jahrhundert, das 1607 erweitert wurde. Im Chor sind noch Malereien aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Der Taufstein stammt aus der Zeit
Kirchenbezirk Leonberg by Christian1985, u.a. () [WPD11/K22/06737]
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Renningen. Eine Kirche wurde in Malmsheim 1275 erstmals erwähnt. Die Grafen von Zweibrücken verkauften 1301 den Kirchensatz an Württemberg, das die Reformation einführte. Die Kirche, ab 1535 als St. Germanuskirche bekannt, hat einen Ostturmchor mit Schiff aus dem 14. Jahrhundert, das 1607 erweitert wurde. Im Chor sind noch Malereien aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Der Taufstein stammt aus der Zeit um 1500, die Kanzel ist barock. Die Kirchengemeinde besitzt ein altes Fachwerk-Pfarrhaus in der Merklinger Straße sowie ein neues Gemeindehaus. Sie
Kirchenbezirk Leonberg by Christian1985, u.a. () [WPD11/K22/06737]
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und Süd. (Internetauftritt der Kirchengemeinde Renningen) Kirchengemeinde Rutesheim Johanneskirche Die Kirchengemeinde Rutesheim Johanneskirche (ca. 3.000) umfasst die Kernstadt von Rutesheim ohne das Wohngebiet Mahdenwiesen. Die Kirche in Rutesheim wurde im 12. Jahrhundert von Adalbert von Salzstetten dem Kloster Hirsau geschenkt, das sie 1318 an Württemberg verkaufte. Es stand aber wohl bereits im 8. Jahrhundert eine Kirche in Rutesheim. 1555 wird sie St. Johanneskirche genannt. Die heutige Kirche wurde 1789 im klassizistischen Stil erbaut. Der Turm mit tonnengewölbten Untergeschoss ist älter. Der
Kirchenbezirk Leonberg by Christian1985, u.a. () [WPD11/K22/06737]
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Die Kritik des Gothaer Programms ist eine 1875 verfasste und 1891 postum veröffentlichte Kritik von Karl Marx (1818–1883) am Entwurf des Gothaer Programms, das bei der späteren Vereinigung der marxistisch orientierten „Sozialdemokratischen Arbeiterpartei“ (SDAP) mit dem „Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ (ADAV) zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) beschlossen wurde. Das Werk ist eine wichtige Quelle für das Verständnis von Marx’ Theorien über die Organisation und Natur
Kritik des Gothaer Programms by Ulitz, u.a. () [WPD11/K22/11543]
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aus Bauern besteht und nicht dem Proletariat. Er kritisiert die Formulierung, dass die Staatshilfen unter demokratische, also volksherrschaftliche Kontrolle des arbeitenden Volks gestellt werden sollten. „Was heißt aber ‚die volksherrschaftliche Kontrolle des arbeitenden Volkes‘? Und nun gar bei einem Arbeitervolk, das durch diese Forderungen, die es an den Staat stellt, sein volles Bewußtsein ausspricht, daß es weder an der Herrschaft ist, noch zur Herrschaft reif ist!“ IV. Abschnitt A. „Freiheitliche Grundlage des Staats.“ Die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands fordert als Grundlagen des
Kritik des Gothaer Programms by Ulitz, u.a. () [WPD11/K22/11543]
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Volkswehr oder die unentgeltliche Rechtspflege. [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-14077-0005, August Bebel.jpg|miniatur|100px|August Bebel]][[Datei:Wilhelm Liebknecht.jpg|miniatur|100px|Wilhelm Liebknecht]] Zuerst fällt auf, dass einige Punkte, die Marx am Gothaer Programm kritisierte, schon im Eisenacher Programm vorhanden waren, das unter führender Mitwirkung von August Bebel und Wilhelm Liebknecht entstand und sich am Marxismus orientierte. So zum Beispiel die dort schon zu findende Formulierung eines freien Staates („freier Volksstaat“), die fehlende Erwähnung der Klasse der Grundbesitzer oder die Nutzung des
Kritik des Gothaer Programms by Ulitz, u.a. () [WPD11/K22/11543]
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gesellschaftlichen Arbeit für die bisher ausgebeuteten Klassen aus einer Quelle des Elends und der Unterdrückung zu einer Quelle der höchsten Wohlfahrt und allseitiger harmonischer Vervollkommnung werde. Diese gesellschaftliche Umwandlung bedeutet die Befreiung nicht bloß des Proletariats, sondern des gesamten Menschengeschlechts, das unter den heutigen Zuständen leidet. … Der Internationalismus der Arbeiterbewegung wurde wieder verstärkt betont und der Staat, gegenüber dem Gothaer Programm, wieder einzig als ein Mittel zum Zweck verstanden, nämlich zur „Befreiung … des gesamten Menschengeschlechts“, die „nur das Werk der Arbeiterklasse
Kritik des Gothaer Programms by Ulitz, u.a. () [WPD11/K22/11543]