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zu Bentheim-Limburg, Rat am kaiserlichen Hof sowie kaiserlicher Bevollmächtigter auf den Friedensverhandlungen von 1645 bis 1648 in Münster und Osnabrück, konnte eine Annexion verhindert werden. Erst 1729 gelang es Graf Moritz Casimir I. zu Bentheim-Tecklenburg, die Grafschaft vom Königreich Preußen, das die Erbfolger der Herzöge von Berg angetreten hatte, zu lösen und eine reichsunmittelbare Stellung zu erreichen. Gräfinwitwe Johannetta Elisabeth, eine geborene Gräfin von Nassau-Dillenburg, eine Tochter des reformationsgeschichtlich bedeutsamen Johann VI. und Nichte Wilhelm des Schweigers, regierte bis zu ihrem
Hohenlimburg by Timk70, u.a. () [WPD11/H00/93238]
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gebildet und die vier Schlosskanonen nach Iserlohn geschafft. Nach der blutigen Niederschlagung des Iserlohner Aufstandes am 17. Mai 1849 kehrten die Kanonen drei Jahre später auf das Schloss zurück. Seit 1841 war Limburg Sitz der Amtsverwaltung für das gleichnamige Amt, das die Landgemeinden Limburg, Elsey, Letmathe und Östrich umfasste. Im Jahr 1879 wurde der Name der Gemeinde Limburg auf Grund eines preußischen Landeserlasses in Hohenlimburg geändert({{Literatur | Autor = Stephanie Reekers | Titel = Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967 | Jahr
Hohenlimburg by Timk70, u.a. () [WPD11/H00/93238]
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die Arbeit des früheren Kommunisten besaß. Aus dem Vereinsregister wurden die jüdischen Mitglieder, die teilweise seit der Gründung 1922 dem Heimatverein angehörten, bereits 1933 gestrichen, obwohl damals noch keine gesetzliche Notwendigkeit für den Vereinsausschluss bestand. Ein führendes Mitglied des Heimatvereins, das nach 1945 durch den Vorstand hoch geehrt wurde, denunzierte 1941 den jüdischen Metzger Albert Koppel, der daraufhin in Hagen wegen sog. „Rassenschande“ zu einer Zuchthausstrafe verurteilt und wenig später in Auschwitz ermordet wurde. Der Grund für diese Verurteilung war seine
Hohenlimburg by Timk70, u.a. () [WPD11/H00/93238]
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Pfarrer von Elsey“, der mütterlicherseits aus der bekannten Unternehmerfamilie Harkort stammt Hugo Ribbert, (* 1. März 1855 in Elsey, heute Hagen-Hohenlimburg; † 6. November 1920 in Bonn), Pathologe und Hochschullehrer. Begründer (1901) des Standardwerks Lehrbuch der allgemeinen Pathologie und der pathologischen Anatomie, das mit 33 Auflagen fast 90 Jahre von namhaften Pathologen weitergeführt wurde und Generationen deutscher Medizinstudenten in das Fach Pathologie einführte. Hans-Peter Uerpmann, Universitätsprofessor (Ur- und Frühgeschichte; Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen), einer der
Hohenlimburg by Timk70, u.a. () [WPD11/H00/93238]
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von der Provence(986–1034)}} {{Stammbaum | | | | | | | | | | | | | | | | |!| | | | | | | | | | | | | | | | |}} {{Stammbaum | | | | | | | | | | | | | | | | H1F | | | | | | | | | | | | | | | |H1F=Heinrich I. (1008–1060)}} {{Stammbaum | |}} {{Stammbaum/Ende}} Ehen und Nachfahren In Deville hatte Heinrich 1033 mit Kaiser Konrad II. sein Verlöbnis mit dessen Tochter Mathilde vereinbart. Diese starb allerdings wohl schon 1034, ohne das die Ehe geschlossen werden konnte. Noch im selben Jahr heiratete er eine weitere ostfränkische Adlige namens Mathilde, die vermutlich eine Tochter des Markgrafen Liudolf von Friesland und eine Nichte des Kaisers Heinrich III. war. Sie starb 1044, kurz nach ihrer
Heinrich I. (Frankreich) by 84.161.255.171, u.a. () [WPD11/H00/90958]
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dieser Zeit Lübeck. Von 1380 bis 1384 plante Paternostermaker als Führer der Knochenhauer den Sturz des Lübecker Stadtrats. Die Verschwörung unter seiner Leitung wurde verraten und blutig niedergeschlagen. An den Verräter erinnert ein Relief an einem Gebäude in der Königstraße, das einen Reiter darstellt. Von den 47 Aufständischen wurden 18 hingerichtet. In eine unruhige Zeit nach den kostenreichen Kriegen mit Dänemark und nach dem Friede von Stralsund 1370 weisen die Namen Godeke und Detmer Wittenborg, Knochenhauer, die maßgeblich mit dem Anführer
Hinrik Paternostermaker by Friedrichheinz, u.a. () [WPD11/H00/89131]
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genannt. Häme finden sich als prosthetische Gruppe in mehreren Proteingruppen, unter anderem den Globinen und den Cytochromen. Häm b ist als eisenhaltiger Farbstoff Teil der roten Blutkörperchen. Zusammen mit dem in den Erythrozyten vorkommenden Eiweiß, dem Globin, bildet es Hämoglobin, das für die Sauerstoffaufnahme des Körpers eine zentrale Rolle spielt. Andere Häme als Häm b sind in Bakterien und Pflanzen anzutreffen. Mitglieder Häme sind eisenhaltige Porphyrinkomplexe. Die Häme im engeren Sinn unterscheiden sich zunächst in den funktionellen Gruppen, die an das
Häme (Stoffgruppe) by Cvf-ps, u.a. () [WPD11/H00/89202]
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Eisen in Protoporphyrin IX mithilfe des Enzyms Ferrochelatase. Protoporphyrin IX + Fe2+ ⇔ Häm b + 2H+'Häm a als Bestandteil der Cytochrom c-Oxidase wird beim Mensch in zwei Schritten aus Häm ''b'' erzeugt. Mittels der mitochondriellen Protohäm-IX-Farnesyltransferase (COX10) entsteht zunächst '''Häm ''o, das mittels eines weiteren Enzyms namens COX15 an der 18-Position hydroxyliert wird; als Cofaktoren sind Ferredoxin und die entsprechende Ferredoxin-Reduktase notwendig. Der letzte Schritt der Umwandlung zum Aldehyd wird von einem im Mensch unbekannten Enzym katalysiert, das in Bacillus subtilis als
Häme (Stoffgruppe) by Cvf-ps, u.a. () [WPD11/H00/89202]
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entsteht zunächst '''Häm ''o, das mittels eines weiteren Enzyms namens COX15 an der 18-Position hydroxyliert wird; als Cofaktoren sind Ferredoxin und die entsprechende Ferredoxin-Reduktase notwendig. Der letzte Schritt der Umwandlung zum Aldehyd wird von einem im Mensch unbekannten Enzym katalysiert, das in Bacillus subtilis als das Genprodukt des ctaA-Gens identifiziert wurde.({{cite journal |author=Bugiani M, Tiranti V, Farina L, Uziel G, Zeviani M |title=Novel mutations in COX15 in a long surviving Leigh syndrome patient with cytochrome c oxidase deficiency
Häme (Stoffgruppe) by Cvf-ps, u.a. () [WPD11/H00/89202]
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Hass, Hass: In unberührte Tiefen. Die Bezwingung der tropischen Meere. Wien, 1971. ISBN 3-217-00314-4) Im Dezember 1999 wurde auf Initiative von Hans Hass das „Internationale Hans-Hass-Institut für Energonforschung (IHHI)“ am Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Wien gegründet, das die Übersetzung der Energon-Publikationen von Hans Hass in andere Sprachen und weitere Forschungen in diese neue Richtung unterstützen sollte. Präsident wurde Erhard Oeser, Leiter des Institutes für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Wiener Universität. Vizepräsident wurde Wolfgang Fallmann, Vorstand des Institutes
Hans Hass by 94.142.237.229, u.a. () [WPD11/H00/90700]
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aussteckt“) – daher der Name Buschenschänke. Sprachgebrauch: [Da-und-dort] ist ausg'steckt oder XY hat seit letztem Wochenende ausgesteckt. Ist die Saison vorbei oder der Wein verkauft, wird der Buschen wieder „eingezogen“. Zwecks rentablerer Vermarktung wird mancherorts von einer Genossenschaft ein Lokal geführt, das die einzelnen Winzer jeweils für einige Wochen im Jahr pachten.(Wiener Buschenschankgesetz § 4. Abs.2. ) Meist führen solche Lokale die Bezeichnung Winzerstube. Viele Heurige beleuchten den Buschen mit einer Laterne, in der in früheren Zeiten eine Kerze oder Petroleumlampe brannte (heute
Heuriger by Bone1234, u.a. () [WPD11/H00/89771]
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veröffentlichten Song I'll Never Get Out of This World Alive: {{Zitat|No matter how I struggle and strive, I'll never get out of this world alive}} Am 1. Januar 1953 wurde Williams während einer Polizeikontrolle tot in dem Auto aufgefunden, das ihn zu einer Show in Canton, Ohio, bringen sollte. Als Todesursache wurde ein Herzinfarkt angegeben, der auf Medikamenteneinnahme und übermäßigen Alkoholgenuss zurückgeführt wurde – eine ungewöhnliche Diagnose für einen Menschen von gerade einmal 29 Jahren. Familie Williams gilt als einer der
Hank Williams by Xqbot, u.a. () [WPD11/H00/88709]
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Patent auf die Befilzung von Hammerköpfen angemeldet hatte, konnte sich Filz als alleiniges Hammerkopfbezugsmaterial immer mehr durchsetzen, bis sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts Filz als alleiniges Material etablierte. Klang Die genannten konstruktiven Unterschiede führen beim Hammerklavier zu einem Klangbild, das sich vom heute gewohnten Klavierklang deutlich abhebt. Der Klang des Hammerklaviers ist obertöniger, leiser, weniger voluminös, aber doch gesanglich und gut verschmelzungsfähig. Er ist „trockener“ und in den verschiedenen Lagen deutlich unterschiedlich; umgekehrt schneiden die Dämpfer den Klang nicht rigoros
Hammerklavier by Baumfreund-FFM, u.a. () [WPD11/H00/90446]
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am II. Physikalischen Institut der Berliner Universität unter Prof. Dr. Erich Schumann eine Reihe von Dissertationen zu theoretischen Problemen der Hohlladung verfasst. Zeichnung einer Hohlladung. Aber auch in den USA war seit 1880 an dem Prinzip der Hohlladung gearbeitet worden, das in den 1930er Jahren von Henry Mohaupt weiterentwickelt wurde und zu Hohlladungs-Hand- und Gewehrgranaten und später zur Entwicklung der Bazooka führte. Diese Waffe wurde erstmals im November 1942 in Nordafrika bei der Operation Torch eingesetzt. Konventionelle Hohlladungen Ein Durchbruch gelang
Hohlladung by Woches, u.a. () [WPD11/H00/88973]
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bildet. Entgegen der landläufigen Ansicht erreicht das Material nicht den Schmelzpunkt. Es handelt sich um eine reine Kaltverformung bei sehr hohem Druck. Trotzdem kommt es beim Einsatz von Hohlladungen häufig zu Feuer und Bränden, was auf druckverflüssigtes Zielmaterial zurückzuführen ist, das sich an der Luft pyrophor verteilt und verbrennt. Animation der Detonation einer Hohlladung Zeichnung B: Bildung des kumulativen Metallstrahls bei der Detonation einer Hohlladung Die Einlage (englisch: Liner) wird aus einem gut formbarem Metall mit möglichst hoher Dichte gefertigt. Aus
Hohlladung by Woches, u.a. () [WPD11/H00/88973]
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Leib Christi. In den meisten anderen Liturgien wird bei der Austeilung des Heiligen Mahles die Hostie ebenfalls als „Leib Christi“ gereicht, wobei zwischen den Konfessionen Uneinigkeit über Art und Dauer der Realpräsenz besteht. Ursprünglich handelte es sich dabei um Alltagsbrot, das von den Gläubigen zur Feier des Herrenmahls mitgebracht wurde. Schon früh wurde es in besonderer Form gebacken und symbolisch gestaltet. Aus Angst, während der Verteilung könnten Partikel verloren gehen, ging man im Mittelalter zur Form der Oblate (von lat.oblata
Hostie by Der wahre Jakob, u.a. () [WPD11/H00/88172]
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von Franzien, denn als er 987 die Königswürde erlangte, wurde das Herzogtum nicht neu vergeben, sondern abgeschafft.(Zur Belehnung Hugos siehe Walther Kienast: Der Herzogstitel in Frankreich und Deutschland (9. bis 12. Jahrhundert), München 1968, S. 68–76.) Das Herzogtum Burgund, das ebenfalls ein Lehen Hugos des Großen gewesen war, übertrug Lothar 960 Hugo Capets jüngerem Bruder Otto, nachdem Hugo und Lothar 958 gemeinsam einen Feldzug zur Unterwerfung burgundischer Aufständischer durchgeführt hatten.(Kienast (1968) S. 68, 76, 81.) Bezeichnend für die Machtverhältnisse
Hugo Capet by Br, u.a. () [WPD11/H00/90965]
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sondern taucht erst im 11. Jahrhundert in den Quellen auf. Ursprünglich bezog er sich auf Hugos Vater, Hugo den Großen; auf Hugo Capet bezogen wurde er erst ab dem 12. Jahrhundert gebräuchlich. Er ist von dem lateinischen Wort cappa abgeleitet, das einen Mantel bezeichnete. Nach der gängigen Deutung handelte es sich um den Mantel, den Äbte trugen. Damit wurde darauf angespielt, dass Hugo der Große bzw. Hugo Capet Laienabt mehrerer Klöster war.(Die Verwendung und Bedeutung des Beinamens wurde von Lot
Hugo Capet by Br, u.a. () [WPD11/H00/90965]
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den Protagonisten Gordon Freeman durch insgesamt fünf Kapitel, die mit Hilfe von Alyx gelöst werden müssen. Zu den Neuerungen zählen die eingesetzte HDRR-Technologie und das erweiterte Animationssystem der Charaktere. Außerdem haben die Entwickler einen so genannten Commentary Mode (Kommentarmodus) eingebaut, das dem Spieler an bestimmten Stellen einige Informationen zeigt. Das Spiel wurde von der Fachpresse unterschiedlich aufgenommen. Das deutsche Computerspiel-Magazin „PC Games“ bezeichnet das Spiel als einen „inspirierten Remix der besten Spielelemente von Half-Life 2“. (PC Games 07/06, Seite 76 bis
Half-Life 2 by 188.105.204.4, u.a. () [WPD11/H00/91492]
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des 15. Jahrhunderts zu Grunde, vermutlich durch die Verheerungen der Ungarn. Mit dem Dorf verschwanden schließlich auch die Weingärten und wilder Waldwuchs bedeckte den Gipfel erneut. 1683 lagerte hier das Entsatzheer aus Sachsen und anderen Teilen des Heiligen Römischen Reichs, das die Zweite Wiener Türkenbelagerung beendete. Im 19. Jahrhundert wurden mehrere Ansuchen des Stifts Klosterneuburg abgelehnt, auf dem Hermannskogel eine Aussichtswarte zu errichten. Erst 1888 wurde die 27 Meter hohe Habsburgwarte (1938−1974 Hermannskogelwarte) erbaut und ein Jahr später eröffnet. Der
Hermannskogel by BurghardRichter, u.a. () [WPD11/H00/88076]
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nicht vermeiden kann; so wie auch die beim Hobeln eines Werkstücks anfallenden Späne in Kauf genommen werden müssen. Auch kann das Sprichwort als Ausdruck einer utilitaristischen Denkweise verstanden werden: Das Hobeln ist eine Handlung, mit der etwas erreicht werden soll, das der Allgemeinheit einen Nutzen stiftet, während die Späne einzelne Betroffene sind, denen die Handlung selbst oder in ihrer Konsequenz Schaden zufügt. Literatur Josef M. Greber: Die Geschichte des Hobels: von der Steinzeit bis zur Entstehung der Holzwerkzeugfabriken im 19. Jahrhundert
Hobel by Dr.Haus, u.a. () [WPD11/H00/88265]
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HVD |~| GHA | | | | | MET=Maria Emma Thoma<br/>(1896–1984)|HVD=Heimito von Doderer<br/>(1896–1966)|GHA=Auguste Leopoldine (Gusti) Hasterlik<br/>(1896–1984)}} {{Stammbaum/Ende}} Jugend, Erster Weltkrieg und russische Gefangenschaft Doderer wurde im Laudonschen Forsthaus in der Nähe von Hadersdorf-Weidlingau geboren, das der Familie während der Arbeiten an der Wienflussregulierung vorübergehend als Aufenthalt diente. Das Haus steht nicht mehr. An seiner Stelle befindet sich heute ein Gedenkstein. Das Stadthaus der Familie lag im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße in der Stammgasse. Errichtet wurde
Heimito von Doderer by Ratisbon, u.a. () [WPD11/H00/90248]
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wurde. Danach konnte Gusti nach Amerika fliehen. Einige Autoren vertreten die Meinung, dass Doderer zuvor ihre Notlage als Druckmittel zu einem ihm genehmen Urteilsspruch genutzt hat. Ende des Jahres 1929 begann Doderer mit einem Romanprojekt unter dem Arbeitstitel Dicke Damen, das nach einigen Jahren in Die Dämonen der Ostmark umbenannt wurde. Zeit des Nationalsozialismus Am 1. April 1933 trat Doderer der NSDAP in Österreich bei. Beeinflusst wurde diese Entscheidung von seiner Schwester Astri und einigen Freunden, die der Partei ebenfalls beitraten
Heimito von Doderer by Ratisbon, u.a. () [WPD11/H00/90248]
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Zugehörigkeit zur NSDAP bestraft zu werden, wagte es Doderer zunächst nicht, in das sowjetisch besetzte Wien zurückzukehren. Stattdessen wohnte er vom 1. Februar bis zum 19. Mai 1946 im Haus seines Onkels Richard von Doderer in Weißenbach am Attersee (Oberösterreich), das zur amerikanischen Besatzungszone zählte. In dieser Zeit verfasste Heimito von Doderer einen wesentlichen Teil seines umfangreichen Romans Die Strudlhofstiege. Im Mai 1946 zog Doderer wieder nach Wien. Dort bemühte er sich mit Hilfe der Zeugnisse von Freunden als „minderbelastet“ eingestuft
Heimito von Doderer by Ratisbon, u.a. () [WPD11/H00/90248]
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Mai 1946 zog Doderer wieder nach Wien. Dort bemühte er sich mit Hilfe der Zeugnisse von Freunden als „minderbelastet“ eingestuft zu werden, da er als frühes Parteimitglied von 1933 einer Verpflichtung zur Arbeitsdienstsleistung nicht hätte entgehen können. Zudem galt es, das über ihn verhängte Publikationsverbot aufheben zu lassen. 1946 schloss er einen Vertrag über die Veröffentlichung der Strudlhofstiege ab und arbeitete intensiv am Manuskript des Romans. Nach Zahlung einer „Sühneabgabe“ wurde er schließlich 1947 von der Liste der „Belasteten“ gestrichen. Besonders
Heimito von Doderer by Ratisbon, u.a. () [WPD11/H00/90248]