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kumulativen Habilitation werden ersatzweise mehrere Schriften (etwa Aufsätze) mit einem gemeinsamen Vorwort versehen und eingereicht. Üblicherweise wird eine eingereichte Habilitationsschrift auch von fachfremden Prüfern beurteilt. Am Ende des Prüfungsverfahrens steht der Habilitationsvortrag, eine Art Probevorlesung zu einem eng begrenzten Forschungsthema, das nicht in einem engeren inhaltlichen Zusammenhang mit seiner Prüfungsschrift steht. Der verliehene Titel, den die betreffende Person nach bestandenem Habilitationsverfahren führt, lautet Privatdozent bzw. Privatdozentin. Die Habilitationsschrift, die man verkürzt auch als Habilitation oder Habil bezeichnet, ist wie die Dissertation
Habilitationsschrift by Schnyk, u.a. () [WPD11/H00/94608]
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erfundenen Spiegelteleskope wurden die Spiegel aus Spiegelmetall hergestellt. Weil das Metall jedoch schnell oxidierte, mussten diese Spiegel häufig nachpoliert werden. Dabei verschlechterte man leicht die hergestellte glatte Oberfläche und veränderte die genaue Oberflächenform. Deshalb kam man auf Glas als Träger, das man mit Silber verspiegelte.(Hohlspiegel, Grundlage moderner Teleskope) Heutige Teleskopspiegel werden im Hochvakuum mit einer dünnen Aluminiumschicht bedampft und außerdem oft zum Schutz gegen schnelles Erblinden mit einer Quarzschutzschicht versehen.(Aluminium Bedampfung für Teleskopspiegel - Berliner Planetarium) Strahlverlauf und Abbildungsfehler Die
Hauptspiegel by Seewolf, u.a. () [WPD11/H00/94631]
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kleiner Teleskope sind Hohlspiegel in der Form reiner Kugelspiegel. Ein Kugelspiegel sammelt parallele Lichtstrahlen aber nicht genau in einem Punkt, sondern in einer räumlichen Ausdehnung entlang der Längsachse des Brennpunktes ( sog. „Brennlinie“). Bei größeren Spiegeln wird deshalb ein Rotationsparaboloid hergestellt, das die Lichtstrahlen wirklich in einem Punkt sammelt. Sehr große Teleskope werden heutzutage meist als Ritchey-Chrétien-Teleskop gebaut, bei dem der Hauptspiegel hyperbolisch deformiert ist – der Fangspiegel übrigens auch, zusätzlich zu der Hyperbelform, die er für seine Aufgabe im Cassegrainsystem ohnehin benötigt
Hauptspiegel by Seewolf, u.a. () [WPD11/H00/94631]
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Teleskope werden heutzutage meist als Ritchey-Chrétien-Teleskop gebaut, bei dem der Hauptspiegel hyperbolisch deformiert ist – der Fangspiegel übrigens auch, zusätzlich zu der Hyperbelform, die er für seine Aufgabe im Cassegrainsystem ohnehin benötigt. Herstellung Als Material für Amateurspiegel wird meist Borosilicatglas eingesetzt, das einen sehr geringen Ausdehnungskoeffizienten besitzt. Die Glasrohlinge wurden früher durch Pressen oder Gießen in Metallformen hergestellt. Heute wird Borosilicat-Floatglas (z. B. Borofloat) mit 25 mm Stärke hergestellt, aus dem die Glasrohlinge ausgeschnitten werden.(Unterscheidung der Spiegelmaterialien) Die großen Spiegel der
Hauptspiegel by Seewolf, u.a. () [WPD11/H00/94631]
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Large Telescope ]] Trotzdem waren Spiegel mit mehr als 8 m Durchmesser wegen der Verformung durch ihr Eigengewicht nicht mehr herstellbar. Deshalb wurden Spiegel bis zehn Meter Durchmesser zunächst aus Segmenten hergestellt. Diese Segmente wurden durch die Halterung (statisch) so positioniert, das ein fehlerfreies Bild entsteht. Heute sind aktive Lagerungen entwickelt worden, die den Spiegel dynamisch an vielen Auflagepunkten stützen und somit die Verbiegung durch sein Eigengewicht oder Montagefehler ausgleichen. Zudem wurde die adaptive Optik entwickelt um Störeinflüsse durch die Atmosphäre auszugleichen
Hauptspiegel by Seewolf, u.a. () [WPD11/H00/94631]
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wird die Theorie des „Homo oeconomicus“ von Gerd Gigerenzer als inadäquat und komplex angesehen, eine (Kauf)entscheidung orientiert sich viel mehr an simplen Entscheidungsbäumen(http://www.ft.com/cms/s/2/76e593a6-28eb-11e0-aa18-00144feab49a.html). In der Spieltheorie wird der homo oeconomicus verändert. Er wird nun zum strategisch handelnden Wirtschaftssubjekt, das auch kurzfristige Verluste in Kauf nimmt, wenn dies der Verfolgung eines langfristigen Ziels dient (vgl. Soziales Dilemma). Die Evolutionsökonomik befasst sich mit beschränkt rationalen Verhaltensmustern des Menschen, deren Gründe unter anderem in der Komplexität der Entscheidungssituationen (Informationsbewertung, Bildung von Zukunftserwartungen
Homo oeconomicus by Emma7stern, u.a. () [WPD11/H00/94806]
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wurde“.(Stephan Franz: Grundlagen des ökonomischen Ansatzes: Das Erklärungskonzept des Homo Oeconomicus. In: Universität Potsdam (Hrsg.): International economics working paper. 2004-02, S. 3 (PDF; 69 KB)) Neutraler formulierte dies Herbert Giersch: „Der Homo oeconomicus stellt ein Modell vom Menschen dar, das nur zu ganz spezifischen Forschungszwecken entwickelt worden ist und nur für diese eingeschränkten Forschungszwecke mehr oder weniger tauglich sein kann.“(Herbert Giersch, Die Moral der offenen Märkte, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 64, 16. März 1991, 13) Und auch in der
Homo oeconomicus by Emma7stern, u.a. () [WPD11/H00/94806]
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einzelnen Arten herrschen verschiedene Brauntöne vor, die Streifenhyäne und der Erdwolf sind gestreift, die Tüpfelhyäne gefleckt, nur die Schabrackenhyäne ist weitgehend einfarbig. Der kurze Schwanz ist buschig. Beide Geschlechter besitzen einen gut entwickelten Analbeutel, aus dem ein Sekret abgegeben wird, das zur Reviermarkierung dient. Die Weibchen haben ein bis drei Paare Zitzen, den Männchen fehlt – im Unterschied zu den meisten anderen Raubtieren – der Penisknochen (Baculum). Weibliche Tüpfelhyänen weisen eine unter den Säugetieren einmalige Maskulinisierung („Vermännlichung“) auf: Die Clitoris ist vergrößert, die
Hyänen by Donkey shot, u.a. () [WPD11/H00/95298]
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wenig Laute von sich geben. Sie stoßen bestenfalls Knurr- oder Kreischlaute aus, die nur über geringe Distanzen vernehmbar sind. Im Gegensatz dazu besitzt die Tüpfelhyäne ein reichhaltiges Repertoire lautlicher Kommunikation. Der am häufigsten zu hörende Laut ist ein lautes wuup, das über mehrere Kilometer hinweg wahrgenommen werden kann und der Kontaktaufnahme mit anderen Clanmitgliedern dient. Es gibt auch grunzende, weinende und muhende Laute. Bekannt ist schließlich noch der Lach- oder Kicherlaut, der dem menschlichen Lachen ähnelt; er signalisiert, dass das Tier
Hyänen by Donkey shot, u.a. () [WPD11/H00/95298]
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auf die Tiere der Gattung Trinervitermes spezialisiert. Die Termiten dieser Gattung bewegen sich in der Nacht in großen Gruppen an der Erdoberfläche fort und werden von Erdwölfen mit deren klebriger Zunge aufgeleckt. Die Soldaten dieser Termiten sondern ein Gift ab, das für alle anderen insektenfressenden Säugetiere unverträglich ist. Dank ihrer Unempfindlichkeit für dieses Gift vermeiden Erdwölfe Nahrungskonkurrenz mit anderen Tieren. Streifen- und Schabrackenhyänen sind Aasfresser, die daneben auch selbst getötete Beutetiere und pflanzliches Material verzehren. Einen Gutteil ihrer Nahrung macht das
Hyänen by Donkey shot, u.a. () [WPD11/H00/95298]
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tritt im zweiten oder dritten Lebensjahr ein. Hyänen und Menschen Etymologie Das Wort „Hyäne“ ist schon im Althochdeutschen als ijēna bezeugt, im Mittelhochdeutschen steht verdeutlichend hientier und später hienna. Letztlich stammt es über latein hyaena aus dem griechischen ὕαινα (hýaina), das aus dem Wort ὕς (hýs, „Schwein“) abgeleitet ist. Vermutlich wurde die Hyäne wegen ihres borstigen Rückens mit einem Schwein verglichen.(Günther Drosdowski (Bearbeitung): Duden Etymologie. Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim 2007, ISBN 3-411-20907-0 (Der Duden. Band 7
Hyänen by Donkey shot, u.a. () [WPD11/H00/95298]
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hier durch die kammartige Struktur des Wiehengebirges als nördliches Mittelgebirge besonders augenfällig, sie schließt in einer Art Riegel den Süden der Gemeinde Hille gegen das Ravensberger Hügelland hin ab. Der Hauptteil der nördlich vorgelagerten Gemeinde ist schon Bestandteil des Tieflandes, das seinen besonderen Charakter durch die ausgebildete Endmoränenlandschaft der Eiszeit erhält. Mit dem erhaltenen Großen Torfmoor verfügt Hille über ein wichtiges Feuchtbiotop glazialen Ursprungs, das seit 1980 Naturschutzgebiet ist. Hier finden sich viele seltene Tiere wie der Weißstorch und besondere Pflanzen
Hille by Aeggy, u.a. () [WPD11/H00/95044]
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das Ravensberger Hügelland hin ab. Der Hauptteil der nördlich vorgelagerten Gemeinde ist schon Bestandteil des Tieflandes, das seinen besonderen Charakter durch die ausgebildete Endmoränenlandschaft der Eiszeit erhält. Mit dem erhaltenen Großen Torfmoor verfügt Hille über ein wichtiges Feuchtbiotop glazialen Ursprungs, das seit 1980 Naturschutzgebiet ist. Hier finden sich viele seltene Tiere wie der Weißstorch und besondere Pflanzen. In Hille entspringt die Ösper. In der geographischen Mitte ist Hille durch den von Osten nach Westen verlaufenden Mittellandkanal durchzogen, an den sich weitere
Hille by Aeggy, u.a. () [WPD11/H00/95044]
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den Steinbruch bei Wallücke im Wiehengebirge nach Süden über den Berg hin mit Löhne und Kirchlengern und beförderte neben Eisenerz auch Personen. Lange Zeit wurde noch von so gut wie allen Hillern Platt gesprochen (wie zum Beispiel das Hiller Platt), das von Gemeindeteil zu Gemeindeteil durchaus größere Unterschiede aufweisen kann. Heutzutage ist diese Sprache stark rückläufig. Religionen [[Datei:Pfarrhaus Hille.jpg|thumb|Altes Pfarrhaus in Hille-Dorf]] Die Dörfer der Gemeinde Hille sind mit der Stadt Minden 1550 mit der Einführung der
Hille by Aeggy, u.a. () [WPD11/H00/95044]
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und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X }}) Die Ämter Hartum und Dützen wurden aufgelöst; die Gemeinde Hille ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Hartum. Als Rathaus wurde das alte Amtshaus Hartum bestimmt, das einigermaßen zentral in der neu gebildeten Gemeinde liegt. Einwohnerentwicklung Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Gemeinde Hille nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bei den Zahlen handelt es sich bis 1970 und für 1987 um Volkszählungsergebnisse<ref name="einwohner1871-1961">Gemeindestatistik des
Hille by Aeggy, u.a. () [WPD11/H00/95044]
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ist eine Niederlassung des Logistikunternehmens Rhenus GmbH zu finden. In der Ortschaft Unterlübbe liegt die Wiehengebirgsmolkerei. Medien Die öffentliche Presse wird im Gebiet der Gemeinde Hille traditionell aus dem Mittelzentrum Minden wahrgenommen. So ist hier das Verbreitungsgebiet des Mindener Tageblatts, das extra eine Regionalseite Hille hat. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird vom Westdeutschen Rundfunk als Landesrundfunkanstalt wahrgenommen. Der regionale Rundfunk mit Schwerpunkt Ostwestfalen wird aus dem Studio Bielefeld des WDR für Radio und Fernsehen produziert. Als private Konkurrenz tritt Radio Westfalica aus
Hille by Aeggy, u.a. () [WPD11/H00/95044]
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gymnasialer Oberstufe umgewandelt, 2006 wurde ein gymnasialer Zweig genehmigt und die Gesamtschule Hille zur Verbundschule Hille umbenannt. Weiterhin sind in der Gemeinde die Schulen für Erziehungshilfe des Kreises Minden-Lübbecke und die Schule für Sprachbehinderte des Kreises Minden-Lübbecke angesiedelt. Im Rathaus, das sich in der Ortschaft Hartum liegt, befindet sich eine Außenstelle der Volkshochschule Minden. Eine weitere Volkshochschule befindet sich in der benachbarten Stadt Espelkamp. Persönlichkeiten Söhne und Töchter der Stadt Folgende Persönlichkeiten wurden in Hille geboren: 1796: Johann Heinrich Volkening, Theologe
Hille by Aeggy, u.a. () [WPD11/H00/95044]
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Stadt im Irak Die Abkürzung HIT bezeichnet: Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum: ein deutsches Zentrum für Partikeltherapie (Strahlentherapie mit Ionen, die schwerer als Protonen sind) Heparin-induzierte Thrombozytopenie, Erkrankung, die nach Verabreichung von Heparin zum Abfallen von Blutplättchen führt Hibernation Induction Trigger, ein Hormon, das bei Tieren vorkommt, welche Winterruhe halten High-Intensity-Training, Hochintensitätstraining, modernes Trainingsprinzip im Bodybuilding Histamin-Intoleranz, Unverträglichkeit von Nahrungsmittel mit hohem Histamingehalt HIT Handelsgruppe, Warenhauskette Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere, verwaltet zentral für alle deutschen Bundesländer Betriebs- und Tierdaten Harbin Institute of Technology
Hit by Engelbaet, u.a. () [WPD11/H00/93813]
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Die Universitätsstadt ist mit rund 44.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Saarlandes. Geographie Geographische Lage Homburg liegt im Osten des Saarlandes an den Ausläufern des Pfälzerwaldes. Die nordwestlichen Teile des Stadtgebiets liegen in der großen westpfälzischen Moorniederung, dem Landstuhler Bruch, das sich über 40 Kilometer von Schwarzenbach bis Kaiserslautern erstreckt. Der geographisch tiefste Punkt Homburgs mit {{Höhe|218|DE-NN|link=true}} befindet sich beim Abfluss der Blies aus dem Homburger Stadtgebiet bei Ingweiler. Die höchste Erhebung ist mit {{Höhe|382|DE-NN
Homburg (Saar) by GeorgHH, u.a. () [WPD11/H00/68920]
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sowie der Volksbank Saarpfalz. Behörden Neben der Verwaltung des Saarpfalz-Kreises und der Stadt selbst, befinden sich noch folgende weitere Behörden in der Stadt: Agentur für Arbeit Finanzamt Polizeiinspektion Zollamt Staatliches Hochbauamt Gerichte In der Stadt befindet sich das Amtsgericht Homburg, das zum Landgerichtsbezirk des Landgerichts Saarbrücken- und OLG-Bezirk des Saarländischen Oberlandesgerichts in Saarbrücken gehört. Bildungseinrichtungen In der Stadt ist die Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes beheimatet mit dem Universitätsklinikum sowie einem angegliederten Schulzentrum mit 11 Schulen für Gesundheitsfachberufe. Weiterhin gibt
Homburg (Saar) by GeorgHH, u.a. () [WPD11/H00/68920]
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Zeit in der zweiten Basketball-Bundesliga PRO A spielt. Ihre Heimspiele tragen die Braves im Sportzentrum Erbach aus. Am 1. März 2006 fand im Waldstadion ein Länderspiel der Frauennationalmannschaft von Deutschland gegen die Mannschaft der Volksrepublik China statt. Bei diesem Spiel, das die ARD live übertrug, wurde ein neuer deutscher Zuschauerrekord von über 20.000 Zuschauern bei einem Spiel einer Frauennationalmannschaft aufgestellt. Homburger Bergrennen Persönlichkeiten Ehrenbürger {{Hauptartikel|Liste der Ehrenbürger von Homburg (Saar)}} Seit 1901 wurden acht Personen zu Ehrenbürgern ernannt. Einzig lebender
Homburg (Saar) by GeorgHH, u.a. () [WPD11/H00/68920]
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ist die Herstellung Ethanol-haltiger Getränke, wie Bier oder Wein (und weitere alkoholische Getränke) sowie das Ethanol selbst. Insbesondere Zuckerhefen (Saccharomyces) werden für die Brot- („Weißbäckerei“, Hefeteig) und Bierproduktion verwendet. Enthält die zu vergärende Flüssigkeit Pektin, entsteht bei der Gärung Methanol, das im menschlichen Körper zu Methanal (Formaldehyd) und in der Folge zu Methansäure (Ameisensäure) abgebaut wird und zum Erblinden führen kann. Obgleich die Taxonomie (biologisch systematische Einordnung) der Hefen Kontroversen bietet, sind mindestens 1.000 separate Stämme von Saccharomyces definiert. Die Industrie
Hefen by Brudersohn, u.a. () [WPD11/H00/70697]
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Hepatitis B-Impfstoffen genutzt.Yarrowia lipolyticaYarrowia lipolytica ist eine dimorphe Hefeart (vergl. Arxula adeninivorans), die wie andere bereits beschriebene Arten auf unterschiedlichen Substraten wachsen kann. Sie hat ein hohes Potenzial für industrielle Anwendungen, es gibt allerdings noch kein kommerziell erhältliches gentechnisches Produkt, das mit Hilfe dieser Hefe hergestellt worden ist. Vergleich der verschiedenen Hefen Die diversen Hefe-Arten unterscheiden sich bei bestimmten Produktentwicklungen erheblich. Zudem müssen aus den so genannten Wildtypen zunächst „gentechnische Proteinfabriken“ werden. Geeignete Hefestämme müssen dazu mit Hilfe eines Vektors (konkret
Hefen by Brudersohn, u.a. () [WPD11/H00/70697]
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die genetische Anleitung für die Produktion des gewünschten Proteins. Diese Elemente werden im Folgenden kurz zusammengefasst: Ein Selektionsmarker, der notwendig ist, um einen transformierten Stamm von nicht-transformierten Stämmen zu unterscheiden – dies kann zum Beispiel durch ein genetisches Element erreicht werden, das einen defekten Stamm in die Lage zurückversetzt, in Medien zu wachsen, in denen ein unverzichtbarer Stoff fehlt, die der Stamm aufgrund seines Defektes selbst nicht mehr produzieren kann, etwa eine bestimmte Aminosäure. Bestimmte Elemente, um die Plasmide nach Aufnahme zu
Hefen by Brudersohn, u.a. () [WPD11/H00/70697]
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die der Stamm aufgrund seines Defektes selbst nicht mehr produzieren kann, etwa eine bestimmte Aminosäure. Bestimmte Elemente, um die Plasmide nach Aufnahme zu vermehren oder in eine bestimmte Stelle des Hefechromosoms zielgerichtet einzubauen (ARS und/oder rDNA- Sequenz). Ein DNA-Segment, das für die Synthese des erwünschten Proteins verantwortlich ist, eine so genannte Expressionskassette. Eine solche „Kassette“ besteht aus einer Abfolge regulatorischer Abschnitte: zunächst enthält sie einen Promotor, durch den kontrolliert wird, in welchem Umfang und unter welchen Umständen eine nachfolgende Sequenz
Hefen by Brudersohn, u.a. () [WPD11/H00/70697]