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der nationalliberalen Partei, später parteilos. 1886 wurde Treitschke offizieller Hofhistoriograph des preußischen Staates. Objektivität in der Geschichtsschreibung lehnte er ab. Treitschke stellte seine historische Arbeit in den Dienst politischer Ziele. Sein Hauptwerk, die fünfbändige Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert (1879–1894), das mit der Revolution von 1848 schließt, legitimiert die Politik Preußens und seine herausragende Stellung. Gleichzeitig versuchte er die eigenstaatliche Existenz der süddeutschen Monarchien, insbesondere Bayerns zu delegitimieren, indem er deren Souveränität als Ergebnis ausschließlich der französischen Politik bewertete. Von den
Heinrich von Treitschke by Saint-Louis, u.a. () [WPD11/H01/51672]
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Ab 1460 gehörte Wandsbek territorial zum Königreich Dänemark, wenngleich Nationalität und Sprache der Einwohner deutsch blieben. Eine Reihe Hamburger Bürger hatte später den Gutshof als Pfandbesitz bzw. Lehnsgut inne, bis das Land 1524 schließlich adeliges, also privates Gut wurde, über das der Eigentümer frei verfügen konnte. 1645 erwarb der Hamburger Bürger Albert Balthasar Behrens den Ort. Durch die Käufe der Dörfer Hinschenfelde und Tonndorf erweiterte er das Dorf Wandsbek beträchtlich. 1762 gelangte das Land an den wohlhabenden Kaufmann und Finanzminister Dänemarks
Hamburg-Marienthal by Jed, u.a. () [WPD11/H01/51012]
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einen Huldigungsbesuch von 300 Legitimisten aus Frankreich empfing, ließ er sich in Görz nieder und nahm nach dem Tod des Herzogs von Angoulême den Titel eines Grafen von Chambord an. Maria Theresia von Österreich-Este Das Vermögen von fünf Millionen Franc, das ihm der Herzog von Blacas hinterlassen hatte, erlaubte ihm eine fürstliche Hofhaltung. Am 16. November 1846 vermählte er sich in der Minoritenkirche in Bruck an der Mur({{ANNO|nfp|27|08|1883|09|AUTOR=|Kleine Chronik. (…) Die Trauung des Grafen
Henri d’Artois by EmausBot, u.a. () [WPD11/H01/50991]
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wo sie 1886 verstarb. Da Chambord keine männlichen Nachkommen hinterließ, erlosch mit ihm die ältere Linie der Bourbonen, und seine Thronansprüche wurden fortan von dem Zweig der spanischen Bourbonen beansprucht, deren Thronprätendent Louis Alphonse de Bourbon ist. Das Haus Orléans, das einen eigenen Anspruch von Louis-Philippe herleitet (Orléanismus im engeren Sinn), erhebt ebenfalls zusätzlich den Anspruch, auch von Henri ausgehend legitimer Nachfolger zu sein<ref group="Anm.">Die Prinzen von Orléans, einschließlich des Grafen von Paris, (Louis-)Philippe d’Orléans, waren
Henri d’Artois by EmausBot, u.a. () [WPD11/H01/50991]
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von 1915 bis 1917 Naturwissenschaften und besonders Botanik an der Universität Odessa. 1918 wechselte er an die Universität Dorpat, wo er bei Peter Claussen studierte. Ab 1919 folgte ein Studium an der Universität Jena bei Ernst Stahl und Wilhelm Detmer, das er im gleichen Jahr mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss. Im Jahr 1920 wurde Walter Assistent an der Landwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Halle (Saale), dann bei Ludwig Jost an der Universität Heidelberg. Im Jahr 1923 wurde er Privatdozent an der
Heinrich Walter by Schreiben, u.a. () [WPD11/H01/50772]
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Eisernen Kreuzes mit goldenem Eichenlaub, Schwertern und Brillanten. Nach Kriegsende betätigte er sich als NS-Fluchthelfer, Waffenhändler und unterstützte die rechtsextreme Deutsche Reichspartei (DRP). Leben Anfänge und Zwischenkriegszeit Von 1922 bis 1936 besuchte Hans-Ulrich Rudel die Volksschule und ein humanistisches Gymnasium, das er mit dem Abitur abschloss. Er trat 1933 der Hitler-Jugend bei. Nach seinem Schulabgang und der Ableistung der Arbeitsdienstpflicht trat er am 4. Dezember 1936 als Fahnenjunker in die Luftwaffe ein. Seine Grundausbildung leistete er in der Luftkriegsschule Wildpark-Werder bei
Hans-Ulrich Rudel by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/H01/51457]
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Geschichte. Fluchthilfe für NS-Kriegsverbrecher. 2. Aufl. 2007. S. 140f.) Zusammen mit Willem Sassen schützte Rudel die Identität von Josef Mengele und sorgte für dessen Sicherheit.(Uki Goñi: Odessa, S. 265f.) Rudel schrieb in Argentinien regelmäßig für das Monatsmagazin „Der Weg“, das sich an NS-Flüchtlinge richtete und von dem deutschen Militärgeheimdienstexperten und späteren NS-Fluchthelfer Reinhard Kopps, alias Juan Maler, herausgegeben wurde.(Uki Goñi: Odessa, S. 231f.) Über seine Kriegserfahrungen schrieb Rudel mehrere Bestseller und verschaffte sich dadurch eine Rolle in der Öffentlichkeit
Hans-Ulrich Rudel by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/H01/51457]
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Aither und Eros Brüder der Hemera sind.(Cicero De natura deorum 3,17) Bacchylides schließlich nennt Hemera ein Kind von Kronos und Nyx.(Bacchylides Frag. 7) Sie steigt jeden Morgen aus der Unterwelt, dem Hades, herauf, wo sie ein Gemach hat, das dann von der Nacht, die die Oberwelt auf der anderen Seite verlässt, bezogen wird.(Hesiod Theogonie 744ff) Hemera wird auch mit Eos, der Morgenröte identifiziert. Literatur {{Roscher|1,2|2032|2033|Hemera 1|Wilhelm Drexler}} {{RE|VIII,1|230|231|Hemera|Georg
Hemera by TheAutoJunkie, u.a. () [WPD11/H01/50622]
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3600 m/s auf eine Höhe von insgesamt 180 km zu verschießen. Weitere Informationen über verwandte Projekte - siehe Gerald Bull. SHARP Das amerikanische Lawrence Livermore National Laboratory hat Anfang der 1990er-Jahre das Super High Altitude Research Project (SHARP - en) betrieben, das ebenfalls eine Hochgeschwindigkeitskanone erprobte. Es sollte Nutzlast in den Weltraum zu einem zwangzigstel der bisherigen Kosten transportieren, und setzte dazu auf eine zweistufige Technik: In der ersten Stufe wird ein Kolben durch eine Explosion angetrieben, der Wasserstoff verdichtete. Bei 4000
High Altitude Research Project by Kurzurlauber, u.a. () [WPD11/H01/50610]
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zwei Söhne. 1989 starb er durch Suizid. Literarisches Schaffen Hermann Burgers Interesse galt den Aussenseitern der Gesellschaft, die er als Einzelgänger würdigt. Dieses Schicksal teilte Burger mit seinen Figuren – sei es als musisch hoch talentiertes und gleichzeitig sehr sensibles Kind, das unter seiner als extrem kühl empfundenen Mutter-Beziehung litt, sei es als unter schweren Depressionen leidender Schriftsteller, für den Schreiben ein lebenserhaltender Prozess war. Schon in seinem Prosadebüt Bork verleiht der Autor – allerdings noch in recht traditioneller Diktion – den unterschiedlichsten Randexistenzen
Hermann Burger by Peteremueller, u.a. () [WPD11/H01/50512]
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Generalweltkirchenratspräsidenten» anschreibt – und zwar in der Erzählung Der Schuss auf die Kanzel, die schon mit dem Titel eine Anspielung an jenen grossen Schriftsteller aus der Schweiz bereithält, der die Novelle Der Schuss von der Kanzel verfasste. Das Schicksal dieser Figuren, das ihr Autor erfreulicherweise nicht teilte – wenngleich ihm dies möglicherweise nicht bewusst war –, lässt sich am ehesten mit dem Titel eines kleineren Beitrages von Hermann Burger umschreiben. Schon Schildknecht ist «der Mann, der nur aus Wörtern besteht». Freilich schreibt er in
Hermann Burger by Peteremueller, u.a. () [WPD11/H01/50512]
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aufgeführte Feststellung, dass der junge Autor versuchte, wie die Maler Stile zu kopieren und deshalb ganze Seiten zu füllen trachtete wie ein Grass, ein Mann usw. Dort berichtet Burger auch von seiner beizeiten höchst erheiternden Technik, real Existentes und Erfundenes, das im Gestus real Existentem nachgebildet wurde, so miteinander zu verknüpfen, dass es nicht mehr leicht unterscheidbar ist. Genau diese Technik macht Burgers Prosa immer auch zu sprachphilosophischen und sprachspielerischen Experimenten, die nicht selten anzweifeln, dass man über sein eigenes Leiden
Hermann Burger by Peteremueller, u.a. () [WPD11/H01/50512]
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der Tod, bitte finden Sie die Lebensursache heraus.» Dieses hermetische Werk wurde von der Kritik mit Sarkasmus bedacht und die Ernsthaftigkeit seiner Suizid-Ankündigung nicht verstanden. Parallelen zum Werk und zum angekündigten Suizid in Jean Amérys Buch Hand an sich legen, das Burger bekannt war, wurden erst nach seinem Tod von der Kritik gewürdigt und kommentiert. Sein früher Förderer, der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, schrieb wenige Tage nach seinem Tod, am 3. März 1989, in einem Nachruf: «Hermann Burger war ein Artist, der
Hermann Burger by Peteremueller, u.a. () [WPD11/H01/50512]
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die Resultate seiner Studien an 300 mentalen Patienten und 100 „normalen“ Testpersonen in Psychodiagnostik. Seine Methode wurde seitdem als Werkzeug für die psychologische Bewertung und Diagnose verwendet. Der Rorschachtest ist umstritten. Seine Befürworter sehen in ihm ein qualitativ hochwertiges Testverfahren, das eine tiefgehende Einschätzung der Gesamtpersönlichkeit erlaubt. Seine Kritiker halten dem Test die mangelnde Reliabilität entgegen. Schriften Artikel Über „Reflexhalluzinationen“ und verwandte Erscheinungen, Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie 13, 1912, S. 357–400 Reflexhalluzinationen und Symbolik, Zentralblatt für Psychoanalyse 3
Hermann Rorschach by Martin Sg. , u.a. () [WPD11/H01/49802]
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war der Sohn des Pairs, Marschalls und Connétables von Frankreich Anne de Montmorency und der Madeleine von Savoyen, Tochter Renés, le Grand Bastard de Savoie, unehelicher Sohn Philipps II. „Senza Terra“ von Savoyen. Henri war seit 1563 Gouverneur des Languedoc, das er wie ein souveräner Fürst regierte. Er wurde 1579 nach dem Tod seines älteren Bruders François der dritte Herzog von Montmorency. Als Führer der sogenannten „Politiker“ spielte er eine wichtige Rolle in den französischen Religionskriegen. Er war ein treuer Anhänger
Henri I. de Montmorency by Sir Gawain, u.a. () [WPD11/H01/49757]
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ersten Gesangsaufnahmen mit ihrer Mutter und veröffentlicht ihre ersten Songs mit der Band U3 (Utada 3). 1996 startete sie ihre ersten Solo-Gesangsprojekte. Außerhalb Japans ist Hikaru Utada durch das Titellied des Videospiels Kingdom Hearts bekannt geworden (Titel: Simple and Clean), das eine englische Übersetzung ihres Liedes Hikari (dt.: Licht) darstellt. 1998 Ihr erstes Album Precious wurde unter dem Pseudonym „Cubic U“ veröffentlicht. Im selben Jahr zog sie nach Tokio und besuchte dort eine amerikanische Schule, während sie gleichzeitig neue Aufnahmen machte
Hikaru Utada by RobertLechner, u.a. () [WPD11/H01/49771]
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Clemens (* 1939), sächsischer Politiker (CDU) und ehemaliger Abgeordneter des Sächsischen Landtags Sonstiges Herrnhut ist auch wegen der Herrnhuter Sterne bekannt, die seit 150 Jahren hergestellt werden und mittlerweile eine beliebte Weihnachtsdekoration darstellen. Weite Verbreitung erlangte das Herrnhuter Kleisterpapier, ein Buntpapier, das in der Brüdergemeine hergestellt wurde. Es handelte sich anfangs um ein Nebenprodukt bei der Textilherstellung, wobei die für die Tuche verwendeten Farben (vor allem blau – Indigo wurde in der Lausitz angebaut –, rot und oliv) für einfarbige Kleisterpapiere Verwendung fanden. Das
Herrnhut by Dirkb, u.a. () [WPD11/H01/49095]
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auch im Frühjahr. Die länglich-eiförmige Kapselfrucht wird erst zur Reifezeit im Frühsommer (Mai bis Juni) mit den Blättern über die Erde geschoben; bei Reife ist die Kapselfrucht blasig aufgeschwollen und braun. Die kleinen, schwarzbraunen Samen besitzen ein weißes, klebriges Anhängsel, das die Verbreitung durch Ameisen (Myrmekochorie) sichert; auch Windausbreitung ist möglich. Vorkommen Die Herbst-Zeitlose ist ein submediterran-subatlantisches Florenelement.<ref name = "Oberdorfer8"/> Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Süd-Irland, der Südhälfte Großbritanniens, Frankreich und der nördlichen Iberischen Halbinsel über das südliche Mitteleuropa und das
Herbst-Zeitlose by Suirenn, u.a. () [WPD11/H01/48966]
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diesem Trend, entgegenwirkende Kampagnen. Nazi-Hardcore-Bands, die sich in den späten 1990ern den Begriff der linksradikalen New Yorker Hardcore-Band SFA „Hatecore“ nutzbar machten, hatten der White-Power-Musik Mitte der 1990er Jahre eine weitere Spielart hinzugefügt. Dabei setzen sie besonders auf das Hass-Image, das wegen ihres eigenen Hanges zur Gewalttätigkeit als authentisch gilt. Die Aggressivität von Hardcore-Musik wird sowohl von Neonazis als auch von alternativen Hörern geteilt. In der neonazistischen Szene ist „Hatecore“ indes zum Synonym für extremen Hass geworden, der mit einem starken
Hardcore Punk by Zorrobot, u.a. () [WPD11/H01/49966]
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zurück. Unter der Regentin Maria von Medici wurde er Mitglied des Kronrates, den er wegen eines Streits mit der Königin wieder verließ. Er nahm an einer Reihe pro-calvinistischer Intrigen teil und zog sich später in sein unabhängiges Herzogtum Bouillon zurück, das er durch die Heirat mit seiner ersten Frau erworben hatte. Er gründete eine Bibliothek und die protestantische Akademie in Sedan, ehe er in dieser Stadt am 25. März 1623 starb. Siehe auch Haus La Tour d’Auvergne Literatur Charles Gavard
Henri de La Tour d’Auvergne, duc de Bouillon by 194.94.134.99, u.a. () [WPD11/H01/48342]
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[[Bild:Herrenberger Altar BMK.jpg|thumb|Kopie der Altarretabel in der Stiftskirche in Herrenberg – geschlossener Zustand]] Herrenberger Altar, rechter Außenflügel, Szene innen: Auferstehung Christi Der Herrenberger Altar ist ein (fragmentiertes) Altarretabel, das in den Jahren 1518 bis 1521 entstand. Die erhaltenen Teile befinden sich heute in der Staatsgalerie Stuttgart. Eine Kopie ist in der Stiftskirche in Herrenberg zu besichtigen. Vom doppelten Wandelaltar sind vier beidseitig von dem im Bauernkrieg hingerichteten Maler Jerg
Herrenberger Altar by Docbernd, u.a. () [WPD11/H01/48111]
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sein kann, wie ich bin. S. 52.) Unmittelbar nach ihrer Rückkehr nach Heidelberg zum Sommersemester 1931 lernte sie den jüdischen Frankfurter Altphilologie- und Archäologiestudenten Erwin Walter Palm kennen. Seiner Italiensehnsucht nachgebend, begannen beide im Herbst 1932 ihr Auslandsstudium in Rom, das nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler zur ersten Exilstation wurde. Beide schrieben sich an der R.{{lang|it|Università di Roma}} in der {{lang|it|„Facoltà di lettere e filosofià“}} ein, Hilde Domin belegte Kurse in Kunstgeschichte und unterstützte Erwin Walter
Hilde Domin by Martin Sg. , u.a. () [WPD11/H01/48986]
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ihres Mannes, dokumentierte seine Studien fotografisch und unterrichtete von 1948 bis 1952 Deutsch an der Universität Santo Domingo. Schon 1946 begann sie mit ersten schriftstellerischen Tätigkeiten. Der zunehmenden seelischen Vereinsamung und Entfremdung von ihrem Mann setzte sie ihr Schreiben entgegen, das sie nach dem Tod ihrer Mutter 1951 vor dem Selbstmord rettete. Sie war „eine Sterbende, die gegen das Sterben anschrieb“. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland 1954 veröffentlichte sie Gedichte unter dem Pseudonym Domin – sie nannte sich nach dem Namen der
Hilde Domin by Martin Sg. , u.a. () [WPD11/H01/48986]
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interurbane Telefonleitung beantragt. Ein Telephon- und Telegraphenamt wurde 1911 eröffnet. 1849 gehörte der Markt Heidenreichstein zunächst zur Bezirkshauptmannschaft Waidhofen an der Thaya und ab 1. Jänner 1900 zur neu gegründeten Bezirkshauptmannschaft Gmünd. Der Markt Heidenreichstein wurde 1850 Standort eines Bezirksgerichtes, das allerdings 1868 nach Litschau verlegt wurde. 1850 konstituierten sich im Markt Heidenreichstein und in den umliegenden Orten eigene Gemeinden auf den Gebieten von jeweils einer oder zwei Katastralgemeinden. Der Heidenreichsteiner Marktrichter hatte in Verbindung mit der Herrschaft noch bis Ende
Heidenreichstein by Anton-kurt, u.a. () [WPD11/H04/45066]
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die ersten Textilbetriebe. Von den Arbeitnehmern der Bezirke Gmünd und Waidhofen an der Thaya waren 1869 rund zwei Drittel in der Webereiindustrie beschäftigt. 1880 gründeten die Brüder Eisert das erste metall- und lederverarbeitende Unternehmen auf dem Gebiet der heutigen Stadtgemeinde, das bereits vor dem Ersten Weltkrieg an die 1000 Mitarbeiter mit der Erzeugung von diversen Taschen und Behältnissen beschäftigte und stark exportorientiert war. Nach dem Ersten Weltkrieg sank der Beschäftigtenstand auf 120 Mitarbeiter und bis zum Beginn der Kriegsproduktion 1939 bis
Heidenreichstein by Anton-kurt, u.a. () [WPD11/H04/45066]