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Weiße Rose von York, Symbol des Hauses York und später von Yorkshire Das Haus York war ein englisches Königshaus, das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit dem Haus Lancaster um die englische Krone stritt. Sowohl die Yorks als auch die Lancasters waren Nebenlinien des englischen Königshauses Plantagenet (siehe auch Stammbaum der Häuser Lancaster und York). Die Differenzen führten
Haus York by ZéroBot, u.a. () [WPD11/H02/50654]
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11 und 21. Triebwagen 1 mit Beiwagen 21 im Payerbacher Lokalbahnhof. Als Wahrzeichen der Bahn gelten die elektrischen Lokomotiven E1 - E3, Ursprünglich waren sie mit mehreren Schwesterlokomotiven beim Bau des Karawanken-Bahntunnels eingesetzt. Nach mehreren Umbauten erhielten sie ihr charakteristisches Aussehen, das ihnen auch den Spitznamen "fahrendes Gartenhaus" eintrug. Mit Baujahr 1903 zählen sie zu den ältesten betriebsfähigen Elektroloks der Welt. Eine weitere E-Lok (E4) wurde 1927 von AEG Wien geliefert, diese wurde aber nur für den Werksverschub in Hirschwang eingesetzt. Für
Höllentalbahn (Niederösterreich) by Earnest B, u.a. () [WPD11/H02/50597]
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drei Ähren herausgewachsen, wodurch sein Leichnam und die Blutreliquie aufgefunden wurden. Als einige Bauern ihn begraben wollten, habe sich ein Bein störrisch geweigert, unter der Erde zu bleiben. Als man der Sache auf den Grund ging, fand man das Fläschchen, das seither im Sakramentshaus der 1460 bis 1491 erbauten Pfarrkirche des Hl. Vinzenz aufbewahrt wird. Einem Antrag der Gemeinde Heiligenblut, Briccius heilig zu sprechen, wurde mangels Beweisen nie zugestimmt, was die Gemeinde nicht davon abgehalten hat, Briccius eine eigene Krypta und
Heiligenblut am Großglockner by 88.74.82.31, u.a. () [WPD11/H02/50415]
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Der Garten von Eichstätt, oder sorgfältige und genaue Aufzeichnung und naturgetreue Darstellung aller jener mit einzigartigem Fleiß aus den verschiedenen Erdteilen zusammengetragenen Pflanzen, Blumen und Bäumen, die in den berühmten Gärten den Bischofssitz daselbst umgeben und dort betrachtet werden können), das im Auftrag des Fürstbischofs 1613 erstmals erschien. Den vor wenigen Jahren auf der Willibaldsburg wieder angelegte „Bastionsgarten“, der mitunter ebenfalls als Hortus Eystettensis bezeichnet wird. Der Renaissance-Garten Bereits bevor Erzbischof Johann Konrad von Gemmingen den berühmten Hortus Eystettensis anlegen ließ
Hortus Eystettensis by G.Hagedorn, u.a. () [WPD11/H02/50373]
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wurden 40 Seiten des sogenannten Weißenhorner Exemplars, auseinandergenommen zu Restaurationszwecken, in einer Sonderausstellung des Diözesanmuseums Augsburg zusammen mit den abgebildeten Pflanzen in natura gezeigt. Vorzeichnungen Die Vorzeichnungen zu Basilius Beslers Hortus Eystettensis sind erhalten geblieben. Die 367 Seiten dieses Unikats, das sämtliche Handzeichnungen zu den 1084 Abbildungen der Pflanzen enthält, findet sich unter der Signatur MS. 2370 in der Universitätsbibliothek zu Erlangen. Sie enthalten Hinweise für die Koloristen der Druckausgaben, denen präzise Farbwahl und Farbintensität vorgegeben wurden. Die verschiedenen Kürzel und
Hortus Eystettensis by G.Hagedorn, u.a. () [WPD11/H02/50373]
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reichsfreien Rittergütern. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Fabrikant Adolf Hupertz (damals auch Besitzer der Burg Rieneck) Besitzer von 1.700 Morgen Grundbesitz zwischen Mansbach, Glaam und Oberbreitzbach. Er machte daraus ein Hofgut und nannte das Gut, bzw. den Gutsbezirk Hohenroda, das von nun an zur Gemeinde Oberbreitzbach gehörte. Zwischen 1907 bis 1909 ließ sich Hupertz im Gutsbezirk ein Herrenhaus mit Parkanlagen errichten. Er nannte die Anlage Schloss Hohenroda. Als am 1. Februar 1971 die Großgemeinde gegründet wurde, ging der Name der
Hohenroda by Botulph, u.a. () [WPD11/H02/49573]
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Husaren-Regiment Nr. 20) und besaß als Novum von Anfang an eine feldgraue Uniform. Während die Hosen der Husarenuniformen in der Regel schwarzblau waren, verfügten die beiden ersten sächsischen Regimenter über Hosen in der Farbe ihrer Attila; einem sehr hellen kaliblau, das sich deutlich von dem kaliblau anderer Husarenregimenter abhob, so z.B. den 15ern aus (Hamburg) Wandsbek. Bei der generellen Einführung der feldgrauen Uniform 1910 für den Kriegsfall blieb der typische Schnitt der Husarenuniform bestehen. Die Husaren waren daher aufgrund der
Husaren by Definitiv, u.a. () [WPD11/H02/50394]
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diese Hofstellen aus. Die einzelnen Hofstellen, von denen es um 1600 ungefähr 30 gab, waren nur durch eine Fahrstraße untereinander und mit dem Klosterhof verbunden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde rund die Hälfte von ihnen zerstört. Ab 1661 wurde das Dorf, das im Gegensatz zu vielen anderen Dörfern im Raum Hildesheim kein Haufendorf, sondern eine Streusiedlung war, durchgehend „Himmelsthür“ genannt. 1730 wohnten in Himmelsthür ungefähr 500 Menschen. Das Dorf gehörte zum Kleinen Stift Hildesheim und war daher stets katholisch geblieben. Bei der
Himmelsthür by Nothere, u.a. () [WPD11/H02/48968]
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im Raum Hildesheim kein Haufendorf, sondern eine Streusiedlung war, durchgehend „Himmelsthür“ genannt. 1730 wohnten in Himmelsthür ungefähr 500 Menschen. Das Dorf gehörte zum Kleinen Stift Hildesheim und war daher stets katholisch geblieben. Bei der Volkszählung von 1895 wohnten in Himmelsthür, das über eine katholische, jedoch über keine evangelische Pfarrkirche verfügte, 1538 Menschen. 1910 hatte Himmelsthür 1721 Einwohner, von denen 1128 katholisch und 593 evangelisch waren. 1930 hatte Himmelsthür 1850 Einwohner, 1939 betrug die Einwohnerzahl 2239. Durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener nach
Himmelsthür by Nothere, u.a. () [WPD11/H02/48968]
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Wirtschaftshof des Klosters St. Michael sind lediglich eine 1727 erbaute, zweistöckige Scheune aus Bruchsteinen und eine barocke Toranlage - beides an der Silberfinderstraße - erhalten. Zum Wirtschaftshof gehörte auch das vermutlich im 18. Jahrhundert erbaute Fachwerkhaus Blumenbergscher Hof in der Altenau 12, das laut einer Inschrift nach dem Bauherrn benannt wurde. Das markanteste Gebäude in der Mitte Himmelsthürs ist die evangelische Pauluskirche mit ihrem weithin sichtbaren Turm. Ihr Grundstein wurde am 12. Oktober 1958 durch Landesbischof Dr. Lilje gelegt. Das Richtfest war bereits
Himmelsthür by Nothere, u.a. () [WPD11/H02/48968]
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des Ersten Weltkrieges in der Straße „Am Osterberg“ wurde in den 1950er Jahren durch den Architekten Christoph Naue und den Bildhauer Ueckert umgestaltet. Neben Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege ist auch ein Relief zu sehen, das an die Zerstörungen des Krieges und an die Leiden der Zivilbevölkerung erinnert. Einrichtungen Schulen zwei Grundschulen (Gemeinschafts- und Katholische St. Martinus Schule) Hauptschule Realschule Gymnasium Kirchen katholische Kirche (St. Martinus) evangelische Kirche (Pauluskirche) serbisch-orthodoxe Bischofskirche für Mitteleuropa (Kirche der Entschlafung
Himmelsthür by Nothere, u.a. () [WPD11/H02/48968]
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ausgehen, dass der Test bei fast allen Infizierten positiv ausfällt. Diesen Zeitraum zwischen möglicher Ansteckung und sicherem Nachweis der Antikörper nennt man diagnostische Lücke. ELISA-Tests der 4. Generation (seit 1999) können auch das sogenannte p24-Antigen im Blut nachweisen, ein Protein, das sich in der Umhüllung (Kapsid) von HIV-1 befindet. Dieses findet sich schon vor Bildung der HIV-Antikörper im Blut, wodurch die diagnostische Lücke zumindest in Hinsicht auf HIV-1 verkürzt werden soll. Der ELISA besitzt eine eingeschränkte Spezifität, das heißt, dass bei
HIV-Test by 188.194.200.38, u.a. () [WPD11/H02/49371]
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Tests werden so genannte Elisa-Testplatten verwendet. Eine Testplatte(Wellplatte) besteht aus bis zu 96 kleinen Näpfen(Wells), in denen die HIV-Proteine auf dem Trägermaterial fixiert wurden. Von der zu testenden Blutprobe werden die Blutzellen abgetrennt und die verbleibende gelblich-klare Flüssigkeit, das so genannte Serum, in eines der Näpfchen der Testplatte gegeben (meist verdünnt). Wenn Antikörper im Serum vorliegen, die vom Immunsystem eines HIV-Infizierten gebildet wurden, heften diese sich an die HIV-Proteine. Nach weiteren Arbeitsschritten verbleibt in den Näpfen von HIV-negativen Personen
HIV-Test by 188.194.200.38, u.a. () [WPD11/H02/49371]
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soll mein Stolz, mein Leben sein. (J.W.Goethe) Du bist der Freuden echte Dichterquelle Und ungezählt entfließt dir Well' auf Welle. Zum Küssen stets bereiter Mund, Ein Brustgesang, der lieblich fließet, Zum Trinken stets gereizter Schlund, Ein gutes Herz, das sich ergießet. (J.W.Goethe) Als „Der Diwan“ des Hafis' in der Übersetzung von Hammer-Purgstall zum ersten Mal in die deutsche Sprache Eingang fand, gehörte Goethe zu seinen hingebungsvollsten Lesern. Das Werk befindet sich in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar. Im
Hafes by 80.145.50.42, u.a. () [WPD11/H02/48701]
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Fernseh-Dokumentarfilm Our friend the atom(Unser Freund, das Atom), der 1956 auf Wunsch der US-Regierung von Disney produziert und in der Fernsehreihe Disneyland ausgestrahlt wurde, um das Image der Atomenergie zu verbessern. Er schrieb auch das gleichnamige Buch zum Film, das mit Disney-Bildern illustriert wurde. Habers anschauliche Darstellung des Verlaufs einer nuklearen Kettenreaktion mit Hilfe von Mausefallen und Tischtennisbällen wurde zu einem häufig nachgeahmten „Klassiker“. Auf einer Geschäftsreise nach Deutschland lernte er Ende der 1950er Jahre seine zweite Ehefrau Irmgard Koch
Heinz Haber by Hybscher, u.a. () [WPD11/H02/48398]
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Ice auf. Schlagersänger Nach ihrer sportlichen Karriere traten beide als Schlagersänger in Erscheinung. Mitte der 1960er Jahre hatten sie einige gemeinsame Schlager; Bäumler trat aber auch als Solointerpret auf. Sein größter Soloerfolg war 1964 das Lied Wunderschönes fremdes Mädchen, für das er 1965 den Bronzenen Löwen von Radio Luxemburg erhielt. Anschließend arbeitete er zwei Jahre bei diesem Sender als Sprecher und Moderator. Film und TV [[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F034156-0032, Bonn, Bundeskanzler Brandt empfängt Schauspieler.jpg|miniatur|left|Hans-Jürgen Bäumler (links oben
Hans-Jürgen Bäumler by Xqbot, u.a. () [WPD11/H02/48128]
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heroisch-romantische Oper“ Euryanthe. Auch einige ihrer Gedichte wurden vertont (Ach, wie ist’s möglich denn,/ Daß ich dich lassen kann, / Hab’ dich von Herzen lieb, / das glaube mir). Franz Schubert schrieb die Schauspielmusik zu ihrem Drama Rosamunde, Fürstin von Zypern, das bei der Uraufführung durchfiel und im Theater an der Wien nur zweimal, 1824 aber auch am Isartortheater in München, gespielt wurde. Es galt bis vor wenigen Jahren als verschollen. Das darin enthaltene Gedicht "Der Vollmond stahlt auf Bergeshöh’n" (in
Helmina von Chézy by Gaudio, u.a. () [WPD11/H02/47764]
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Hauptamt und Obersturmführer der Waffen-SS. Die meisten seiner Bücher erschienen im Nordland Verlag der SS; Übersetzungen gab es in Niederländisch und Norwegisch. Besonders bekannt sind das an etliche HJ-Gliederungen verteilte Buch Die Schlacht der weißen Schiffe und Reiter für Deutsch-Südwest, das bei Namibia-Interessierten bis heute einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzt. Nach Kriegsende wurden seine Schriften Schambok, Die Schlacht der weißen Schiffe, Reiter für Deutsch-Südwest, Madrid und Wahr dich, Garde, der Bauer kommt in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur
Henrik Herse by PDD, u.a. () [WPD11/H02/46863]
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ordentlicher Professor „für praktische Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Pädagogik“. Nohl baute seine Pädagogik auf dem Begriff der „Kunde“ auf, das heißt einem Begriff des vorwissenschaftlichen Wissens. Die Verbindung zur Praxis suchte er durch die Gründung eines Heims in Lippoldsberg, das dem pädagogischen Seminar in Göttingen angegliedert war. Er war der Motor der pädagogischen Reformbewegung. Weiter war wichtig die Mitherausgabe des Handbuch der Pädagogik, in dem die facettenreiche pädagogische Reformbewegung ihre Darstellung fand. Einflussreich sind auch seine Schriften über den „pädagogischen
Herman Nohl by 89.180.19.42, u.a. () [WPD11/H02/48314]
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enthalten Elemente der Blut-und-Boden-Ideologie und wurden von den Nationalsozialisten später teilweise in ihrem Erziehungsprogramm umgesetzt.(Hans-Christian Harten: De-Kulturalisierung und Germanisierung. Die nationalsozialistische Rassen- und Erziehungspolitik in Polen 1939 - 1945, Frankfurt am Main (Campus) 1996, S. 54 ff.) Auch im Frauenbild, das er in diesem Zusammenhang formuliert, gibt es deutliche Parallelen zu dem im Nationalsozialismus. So spricht er von einer inneren Bewegung im weiblichen Dasein, die ein neues Selbstbewusstsein von der Funktion der Frau in der Kultur entwickelt, das sich in Abkehr
Herman Nohl by 89.180.19.42, u.a. () [WPD11/H02/48314]
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Auch im Frauenbild, das er in diesem Zusammenhang formuliert, gibt es deutliche Parallelen zu dem im Nationalsozialismus. So spricht er von einer inneren Bewegung im weiblichen Dasein, die ein neues Selbstbewusstsein von der Funktion der Frau in der Kultur entwickelt, das sich in Abkehr von der alten Frauenemanzipation wieder auf ihre schaffenden Kräfte in der Familie und im Hause gründen will..."(Herman Nohl: Landbewegung, Osthilfe und die Aufgabe der Pädagogik, Leipzig: Quelle & Meyer, 1933, S. 41.) Das Dritte Reich brachte für
Herman Nohl by 89.180.19.42, u.a. () [WPD11/H02/48314]
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Nohl sah Parallelen zwischen dem jungen Herder, dem jungen Goethe und der Jugendbewegung, wie zum Beispiel „das Gefühl der Veraltung der vorangehenden Generation, die Forderung einer neuen Jugend, Natur, Kunst und Religion als die drei befreienden Mächte, ein neues Menschtum, das doch nicht zu trennen ist von einem originalen deutschen Volkstum, in dem zugleich die Gegensätze zwischen den Ständen und Konfessionen aufgehoben sind, die Deutschland zerreißen“. Als Hauptmerkmale der Bewegung führt Nohl „die Eigenbedeutung des Jungseins [...], die Blickrichtung auf Gegenwart und
Herman Nohl by 89.180.19.42, u.a. () [WPD11/H02/48314]
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Posten als Erster Kapellmeister des Hauses. Trotz des Ersten Weltkriegs, der für viele Mitarbeiter aus allen Bereichen den Einzug zum Wehrdienst brachte, wurde der Spielbetrieb auch in den Kriegsjahren aufrechterhalten. 1925 stimmte die Hamburgische Bürgerschaft dem Umbau des Bühnenhauses zu, das in dieser Form noch heute benutzt wird. 1934 folgte in der Zeit des Nationalsozialismus eine erneute Umbenennung, diesmal in den bis heute gültigen Namen Hamburgische Staatsoper. Bei einem Bombenangriff in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1943 wurde
Hamburgische Staatsoper by 95.119.199.156, u.a. () [WPD11/H02/46990]
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brachte unter ihrem ehrenamtlichen Geschäftsführer Wilhelm Oberdörffer damals innerhalb weniger Monate 1,5 Millionen Mark Sponsorengelder zusammen. 1953 begann der Neuaufbau mit dem Abriss der Vorderhausruine. Bis 1955 entstand dann ein neues Zuschauerhaus mit ca. 1.690 Sitzplätzen nach Plänen Gerhard Webers, das mit einer Aufführung von Mozarts Zauberflöte am 15. Oktober 1955 eröffnet wurde. Anneliese Rothenberger wagte 1946 unter dem Intendanten Günther Rennert ihre ersten Soloschritte in der Hamburgischen Staatsoper. Plácido Domingo debütierte Januar 1968 als Cavaradossi in Tosca und eröffnete so
Hamburgische Staatsoper by 95.119.199.156, u.a. () [WPD11/H02/46990]
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in seelischen oder kirchlichen Privatbezirken, Theologie nicht in Elfenbeintürmen ab, sondern „draußen vor der Tür“ (Wolfgang Borchert), nämlich bei den Armen, den Verlassenen und den Opfern unmenschlicher Gesellschaftsordnungen. Gollwitzer denkt wie der frühe Karl Barth radikal eschatologisch: Das Reich Gottes, das zu schaffen Menschen unmöglich ist, hat Jesus Christus bereits in die Welt gebracht, die Revolution Gottes hat schon begonnen. Daher können Christen sich unmöglich mit dem Bestehenden abfinden und aus den sozialen und politischen Konflikten ihrer Gegenwart heraushalten. Sie können
Helmut Gollwitzer by Georg.paassen, u.a. () [WPD11/H02/47209]