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der Stadtteil Neuenheim. Die Entwicklung Neuenheims begann bereits in der vorrömischen Zeit. Es war der erste Stadtteil Heidelbergs, der 1891 durch Eingemeindung Teil des Stadtgebiets wurde. Im Neuenheimer Feld befindet sich der neue Campus der Ruprecht-Karls-Universität. Weiter nördlich liegt Handschuhsheim, das wenige Jahre nach Neuenheim, im Jahre 1903, eingemeindet wurde. Der Name Handschuhsheim geht vermutlich auf einen Gutsbesitzer im Frühmittelalter zurück, in dessen Wappen eine Hand oder ein Handschuh abgebildet war. Osten Im Osten, auf der Südseite des Neckars, liegt Schlierbach
Heidelberg by 79.192.187.112, u.a. () [WPD11/H00/08272]
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ist noch zu erkennen. 200 Jahre später wurde diese Anlage aus ungeklärten Gründen wieder aufgegeben. Römer Das römerzeitliche Heidelberg bestand vom 1. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. Um 70 n. Chr. gründeten die Römer ein Lager im heutigen Neuenheim, das um 90 durch zwei steinerne Kastelle ersetzt wurde. Über den Neckar führte zunächst eine hölzerne Brücke, ab ca. 200 eine Steinpfeilerbrücke. Auf dem Gipfel des Heiligenbergs entstand ein Merkurtempel, auch der Mithras-Kult war in Heidelberg verbreitet. Der Hauptort der Region
Heidelberg by 79.192.187.112, u.a. () [WPD11/H00/08272]
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I. über die Alamannen im Jahr 506 machte Heidelberg schließlich zu einem Teil des Frankenreichs, zugleich wurde das Gebiet christianisiert. Mittelalter 870 wurde auf dem Gipfel des Heiligenbergs an Stelle des alten Merkurtempels das Michaelskloster als Filialkloster des Klosters Lorsch, das zu jener Zeit mit dem Bistum Worms um die Vorherrschaft in der Region rang, gegründet. Später folgten eine weitere Filiale, das Stephanskloster, und das Stift Neuburg. Die älteste schriftliche Erwähnung Heidelbergs stammt aus dem Jahr 1196. Es ist aber davon
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einmarschieren, ohne auf nennenswerten Widerstand zu treffen. Die amerikanischen Truppen konnten viele Gebäude in der Stadt für ihre Zwecke übernehmen, u. a. die Großdeutschland-Kaserne, die seitdem den Namen Campbell Barracks trägt. Bis Kriegsende war das deutsche Infanterieregiment 110 dort stationiert, das der 33. Infanteriedivision und ab Ende 1940 der 112. Infanteriedivision unterstellt und im Frankreich- und Russlandfeldzug eingesetzt worden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg Das unversehrte Heidelberg zog nach dem Zweiten Weltkrieg viele ausgebombte und vertriebene Deutsche an. Heidelberg wurde Teil
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Netz der S-Bahn RheinNeckar angeschlossen, die den gesamten Rhein-Neckar-Raum erschließt und Linien bis in die Pfalz, das Saarland und nach Südhessen führt. Eine Anknüpfung an das S-Bahn-Netz nach Karlsruhe ist bereits erfolgt. Damit war der Rhein-Neckar-Raum eines der letzten Ballungsgebiete, das eine eigene S-Bahn erhielt. Mit der Planung wurde schon vor Jahrzehnten begonnen, weil sich jedoch vier Bundesländer untereinander koordinieren mussten (Baden-Württemberg, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz) verzögerte sich die Durchführung so lange. Die Bergbahn fährt seit 2005 mit neuen Triebwagen im
Heidelberg by 79.192.187.112, u.a. () [WPD11/H00/08272]
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Gebetsräume mehr für jüdische Bürger. Nach einer Reihe von Umzügen fand die Gemeinde in der 1994 eingeweihten neuen Synagoge ihr heutiges Zuhause. Schon seit den 1980er Jahren nicht mehr als Bad genutzt wird das Städtische Reinigungs- und Schwimmbad in Bergheim, das zu den letzten erhaltenen Jugendstil-Hallenschwimmbädern zählt (Altes Hallenbad). Die künftige Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahre 1906 sieht unter anderem eine Markthalle, Geschäfte, Wellness-Bereiche, Gastronomie und kulturelle Angebote vor. Der Fernsehturm Heidelberg, der Fernmeldeturm Heidelberg sowie der Fernmeldeturm der
Heidelberg by 79.192.187.112, u.a. () [WPD11/H00/08272]
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erhaltenen Jugendstil-Hallenschwimmbädern zählt (Altes Hallenbad). Die künftige Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahre 1906 sieht unter anderem eine Markthalle, Geschäfte, Wellness-Bereiche, Gastronomie und kulturelle Angebote vor. Der Fernsehturm Heidelberg, der Fernmeldeturm Heidelberg sowie der Fernmeldeturm der US-Streitkräfte Heidelberg verdeutlichen, das Heidelberg auch in der Telekommunikation für die gesamte Region eine wichtige Rolle spielt. Alle drei Sendetürme befinden sich auf dem Königsstuhl. Die Stadthalle ist das 1901–1903 erbaute Kongress- und Kulturzentrum am Neckarufer der Altstadt mit einer reichen roten Sandsteinfassade (Gründerzeit-
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Tabakfabrik Landfried sein Zuhause. Der Name des Theaters ist ein Wortspiel mit den Begriffen Theater und Täter, welches auf das Prinzip der Gruppe hinweist: Am Anfang steht die Tat – alles andere wird sich ergeben. Das Puppentheater Plappermaul ist ein Theater, das ein Programm vor allem für jüngere Zuschauer anbietet. Erwähnenswert ist weiterhin das Roadside Theater, das englischsprachige Theater der US-Streitkräfte in Heidelberg. Es bietet ein angelsächsisch geprägtes Theaterprogramm an, welches sich an den Stil amerikanischer „community theaters“ anlehnt. Weitere Theater in
Heidelberg by 79.192.187.112, u.a. () [WPD11/H00/08272]
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GnRH) aus Nervenzellen des Hypothalamus setzt in der Hypophyse die Gonadotropine frei, die wiederum in den Geschlechtsorganen die Bildung von Sexualsteroiden anregen. die hypothalamisch-hypophysär-adrenotrophe Achse: Das Corticotropin-Releasing Hormon (CRH) aus Nervenzellen des Hypothalamus setzt in der Hypophyse das ACTH frei, das in der Nebenniere die Cortisol-Bildung anregt. die hypothalamisch-hypophysär-thyreotrophe Achse: Thyreotropin-Releasing Hormon (TRH) aus Nervenzellen des Hypothalamus setzt in der Hypophyse das Thyrotropin frei, das in der Schilddrüse die Freisetzung des Thyroxin und des Trijodthyronin anregt. Hormonfreisetzung Die Hormonfreisetzung (mit Ausnahme
Hormone by Martin1978, u.a. () [WPD11/H00/02236]
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Achse: Das Corticotropin-Releasing Hormon (CRH) aus Nervenzellen des Hypothalamus setzt in der Hypophyse das ACTH frei, das in der Nebenniere die Cortisol-Bildung anregt. die hypothalamisch-hypophysär-thyreotrophe Achse: Thyreotropin-Releasing Hormon (TRH) aus Nervenzellen des Hypothalamus setzt in der Hypophyse das Thyrotropin frei, das in der Schilddrüse die Freisetzung des Thyroxin und des Trijodthyronin anregt. Hormonfreisetzung Die Hormonfreisetzung (mit Ausnahme der parakrinen Stimulatoren) erfolgt in der Nähe von Blutgefäßen, die viele kleine Fenster haben, durch die Hormone direkt ins Blut übergehen können. Bei auf
Hormone by Martin1978, u.a. () [WPD11/H00/02236]
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das Endprodukt Schilddrüsenhormon (Trijodthyronin) die Bildung des TRH im Hypothalamus und des Thyreotropins aus der Hypophyse.), : Die Freisetzung der meisten Hormone wird durch negative Rückkopplungen gesteuert, wie beispielsweise die der Glukokortikoide der Nebennierenrinde. Der Hypothalamus setzt das Corticotropin-releasing-Hormon (CRH) frei, das in der Hypophyse die Freisetzung des Adrenocorticotropen Hormons (ACTH) stimuliert (blauer Pfeil +). Dieses stimuliert in der Nebennierenrinde die Bildung und Freisetzung von Kortisol und anderen Glukokortikoiden (blauer Pfeil +). Über das Blut in das Gehirn und die Hypophyse gebracht unterdrückt Kortisol
Hormone by Martin1978, u.a. () [WPD11/H00/02236]
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Inhibin und Aktivin Ovarien: Bildung von Testosteron durch Theka-Zellen und von Estradiol durch Granulosa-Zellen, Bildung von Inhibin und Aktivin Weitere Organe mit Steuerungsfunktion bestimmter endokriner Regelkreise Niere: Die Zellen des juxtaglomerulären Apparates setzen bei erniedrigtem Blutdruck das Enzym Renin frei, das das Angiotensinogen aus der Leber zum Angiotensin I spaltet. Lunge: Hier wird das Angiotensin I durch das Angiotensin-konvertierende Enzym (ACE) zum wirksamen Angiotensin II verkürzt. Biochemische Eigenschaften Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Hormonen: Wasserlösliche Hormone: Diese Substanzen können wegen
Hormone by Martin1978, u.a. () [WPD11/H00/02236]
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Lagos wird auf Heinrichs Anweisung die erste Karavelle gebaut. 1441 Erreichen des Kap Blanc (port.: Cabo Branco) durch Nuno Tristão und Antão Gonçalves. 1444 Befahren des Senegal-Flusses durch Nuno Tristão; im gleichen Jahr passiert Dinis Dias den westlichsten Punkt Kontinentalafrikas, das im heutigen Senegal gelegene Cabo Verde, und entdeckt die Terra dos Guineus, Gebiete des heutigen Guinea und Senegal. 1444/1445 Gründung der Companhia de Lagos, die das Handelsmonopol mit Afrika erhält. 1446 Entdeckung des Gambia-Flusses 1446 Eine Karte von André Bianco
Heinrich der Seefahrer by Idioma-bot, u.a. () [WPD11/H00/02226]
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Truncus brachiocephalicus), 9 linke Schlüsselbeinarterie (Arteria subclavia sinistra), 10 rechtes Herzohr, 11 linkes Herzohr, 12 Herzkranzfurche mit Fett, 13 Lungenvenen.]] Reptilienherz Herz eines Fisches Das Herz (lateinisch-anatomisch das Cor, griechisch-pathologisch die Kardia, καρδία oder latinisiert Cardia) ist ein muskuläres Hohlorgan, das mit rhythmischen Kontraktionen das Blut durch den Körper pumpt und so die Durchblutung aller Organe sichert. Dabei arbeitet es genauso wie jede Verdrängerpumpe, indem es die Flüssigkeit (Blut) ventilgesteuert aus Blutgefäßen (Hohl- bzw. Lungenvenen) ansaugt und durch ein anderes Blutgefäß
Herz by Halbarath, u.a. () [WPD11/H00/02254]
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Herzbeutels ist mit dem Zwerchfell (Diaphragma) verwachsen, so dass die Bewegungen des Zwerchfells bei der Atmung auf das Herz übertragen werden. Die innerste Schicht des Herzbeutels (Pericardium serosum) schlägt am Abgang der großen Blutgefäße (s. u.) in das Epikard um, das dem Herzen direkt aufliegt. Zwischen Perikard und Epikard liegt dann ein mit 10–20 ml Flüssigkeit gefüllter kapillärer Spaltraum, der reibungsarme Verschiebungen des Herzens im Herzbeutel ermöglicht. Diese komplizierten Verhältnisse werden anschaulicher, wenn man sich den Herzbeutel als einen mit Luft
Herz by Halbarath, u.a. () [WPD11/H00/02254]
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Perikard. Zwischen beiden befindet sich ein mit Luft gefüllter Raum, der dem flüssigkeitsgefüllten Spaltraum des Herzbeutels vergleichbar ist. Unter dem Epikard befindet sich eine Fettschicht (Tela subepicardiaca), in der die Herzkranzgefäße verlaufen. Die dicke Muskelschicht (Myokard) besteht aus spezialisiertem Muskelgewebe, das nur im Herzen vorkommt. Die Innenräume werden vom Endokard ausgekleidet, das auch die Herzklappen bildet. Räume und Gefäße Schema des menschlichen Herzens Rechte und linke Herzhälfte bestehen jeweils aus einer Kammer (lat.Ventriculus cordis, (Herz-)Ventrikel) und einem Vorhof (Atrium
Herz by Halbarath, u.a. () [WPD11/H00/02254]
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dem flüssigkeitsgefüllten Spaltraum des Herzbeutels vergleichbar ist. Unter dem Epikard befindet sich eine Fettschicht (Tela subepicardiaca), in der die Herzkranzgefäße verlaufen. Die dicke Muskelschicht (Myokard) besteht aus spezialisiertem Muskelgewebe, das nur im Herzen vorkommt. Die Innenräume werden vom Endokard ausgekleidet, das auch die Herzklappen bildet. Räume und Gefäße Schema des menschlichen Herzens Rechte und linke Herzhälfte bestehen jeweils aus einer Kammer (lat.Ventriculus cordis, (Herz-)Ventrikel) und einem Vorhof (Atrium). Getrennt werden diese Räume durch die Herzscheidewand (Septum). Diese wird in
Herz by Halbarath, u.a. () [WPD11/H00/02254]
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den Körperkreislauf. Topographie Topographie des menschlichen Herzens Das Herz liegt innerhalb des Herzbeutels (Perikard) im Mediastinum: Seitlich grenzen, getrennt durch parietale und viszerale Pleura (Brustfell), die linke und rechte Lunge an das Herz. Unten sitzt das Herz dem Zwerchfell auf, das mit dem Herzbeutel verwachsen ist. Oberhalb teilt sich die Luftröhre (Trachea) in die beiden Hauptbronchen (Bifurcatio tracheae), von denen der linke vom Aortenbogen überquert wird. Unterhalb dieser Aufteilung befindet sich der linke Herzvorhof. Wenn dieser krankhaft vergrößert ist, kann das
Herz by Halbarath, u.a. () [WPD11/H00/02254]
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im Sinusknoten zwischen oberer Hohlvene und rechtem Herzohr ihren Ursprung, breitet sich erst über beide Vorhöfe aus und erreicht dann über den Atrioventrikularknoten (AV-Knoten) in der Ventilebene die Kammern. In den beiden Herzkammern gibt es ein Erregungsleitungssystem zur schnelleren Fortleitung, das aus spezialisierten Herzmuskelzellen besteht. Diese Zellen bilden vom AV-Knoten ausgehend das His-Bündel, das das Herzskelett durchbohrt und sich in einen rechten und einen linken Tawara-Schenkel für die rechte und die linke Kammer aufteilt. Der linke Tawara-Schenkel teilt sich in ein
Herz by Halbarath, u.a. () [WPD11/H00/02254]
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über beide Vorhöfe aus und erreicht dann über den Atrioventrikularknoten (AV-Knoten) in der Ventilebene die Kammern. In den beiden Herzkammern gibt es ein Erregungsleitungssystem zur schnelleren Fortleitung, das aus spezialisierten Herzmuskelzellen besteht. Diese Zellen bilden vom AV-Knoten ausgehend das His-Bündel, das das Herzskelett durchbohrt und sich in einen rechten und einen linken Tawara-Schenkel für die rechte und die linke Kammer aufteilt. Der linke Tawara-Schenkel teilt sich in ein linkes vorderes und ein linkes hinteres Bündel. Die Endstrecke des Erregungsleitungssystems wird durch
Herz by Halbarath, u.a. () [WPD11/H00/02254]
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Herz zu schnell (über 100/min im Ruhezustand), spricht man von Tachykardie. Die Herzfrequenz von Tieren ist im Wesentlichen abhängig von der Größe des Tiers. Das Herz des Blauwals etwa schlägt selbst bei Anstrengung nur 18- bis 20-mal in der Minute, das der Maus etwa 500-mal pro Minute. Regulation Bei körperlicher Belastung wird die Herzleistung durch die Einwirkung sympathischer Nervenfasern gesteigert, die an den Zellen der Arbeitsmuskulatur und auch des Erregungsleitungssystems den Transmitter Noradrenalin freisetzen. Zusätzlich erreicht Noradrenalin zusammen mit Adrenalin das
Herz by Halbarath, u.a. () [WPD11/H00/02254]
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Fällen offensichtlich gering ist. Leben und Legendenbildung Heraklit wurde um 520 v. Chr.(Zur Datierung von Geburt und Tod Heraklits siehe Mouraviev (2000) S. 577f. (mit Diskussion der älteren Literatur zur Chronologie).) in der griechischen Kolonie Ephesos in Ionien geboren, das bis in das 5. Jahrhundert unter der Herrschaft der Perser stand. Als Sohn eines gewissen Blyson oder Herakon, worüber bereits in der Antike Uneinigkeit herrschte,(Diogenes Laertios 9,1 (= FGrHist 244 F 340a).) stammte Heraklit aus einem aristokratischen Geschlecht. Dadurch hätte
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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zur Frage). Mouraviev weist darauf hin, dass für eine Parmenides-Rezeption bei Heraklit nur spekulative philosophiegeschichtliche Überlegungen sprechen können, wogegen für eine Heraklit-Rezeption bei Parmenides nicht nur philosophiegeschichtliche, sondern auch philologische Argumente vorgebracht worden sind. Die Frage bleibt offen.) Sein Philosophieren, das er als Selbstsuche charakterisierte,(DK 22 B 101: „Ich habe mich selbst erforscht“ ({{Polytonisch|ἐδιζησάμην ἐμεωυτόν}}); Diogenes Laertios 9,5.) steht somit außerhalb aller Einteilungen in Schulen und Richtungen. Philosophiegeschichtlich wurde Heraklit daher kontrovers als materieller Monist oder Prozess-Philosoph, als wissenschaftlicher
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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systematischen Zusammenhang verliehen“, auch wenn sich der ursprünglich kohärente Zusammenhang der Fragmente nicht wiederherstellen lässt.(Thomas Hammer, Einheit und Vielheit bei Heraklit von Ephesus, Würzburg 1991, S. 32.) Vertreter einer gegensätzlichen Forschungsrichtung sehen die Fragmente hingegen als Überreste eines Buches, das als Aneinanderreihung von Sinnsprüchen, so genannten Gnomen, gestaltet war, „einer vielleicht auch erst im Laufe der Zeit zusammengekommenen Sammlung knapper, pointierter, mit höchster Kunst stilisierter Aussprüche.“(Olof Gigon, Der Ursprung der griechischen Philosophie von Hesiod bis Parmenides, 2. Auflage, Basel
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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130. Die Aussagen zu diesem Grundthema sind teils belehrender, teils polemischer Art.(Miroslav Marcovich sieht hierin eine Art „Logos-Propaganda“; Miroslav Marcovich, On Heraclitus, in: Phronesis 11, 1966, S. 59.) In dem üblicherweise als Einleitung zum Werk aufgefassten Fragment B 1, das im Stil eines Proömiums verfasst ist und das längste von allen Fragmenten darstellt, spricht Heraklit diesen Zusammenhang an: {{Zitat|Für diesen Logos aber, obgleich er ewig ist, gewinnen die Menschen kein Verständnis, weder ehe sie ihn vernommen noch sobald sie
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]