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Polytonisch|ξυνὸν γὰρ ἀρχὴ καὶ πέρας ἐπὶ κύκλου περιφερείας.}}); B 60: „Der Weg auf und ab ist ein und derselbe.“ ({{Polytonisch|ὁδὸς ἄνω κάτω μία καὶ ωὑτή.}}).) In einem weiteren Fragment weist Heraklit auf die gegensätzliche Bedeutung des Meerwassers hin, das für Fische die Lebensgrundlage, für Menschen jedoch ungenießbar und tödlich ist.(DK 22 B 61: „Meerwasser ist das reinste und scheußlichste: für Fische trinkbar und lebenserhaltend, für Menschen untrinkbar und tödlich.“ ({{Polytonisch|θάλασσα ὕδωρ καθαρώτατον καὶ μιαρώτατον, ἰχθύσι μὲν πότιμον
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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gänzlich, sodass das Wasser in diesem Stadium das einzige kosmische Element darstellt. Später geht das Meer in andere gegenteilige Qualitäten über, teils in Erde und teils in Glutwind. Der Glutwind lässt die Gestirne als sichtbares Himmelsfeuer aus verdunstetem Wasser entstehen, das von der Erde aufsteigt, sich wie in einem umgestülpten Nachen fängt und sich in Form der wahrnehmbaren Himmelskörper entzündet.(Held (1980), S. 404.) Der gesamte Vorgang läuft auch in der umgekehrten Richtung ab.(Schon in der Antike (z. B. Aristoteles
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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2002), S. 137; noch Cicero habe Heraklit auf diese Weise verstanden, merkt Pleines an, wenn er von ignea vis sprach, von der entflammenden und verlöschenden Kraft, die ihm half, die Natur zu verstehen.) Feuer ({{lang|grc|πύρ}}, {{lang|la|pýr}}), das in der Tradition der ionischen Naturphilosophen als Urstoff (Arché) fungiert, ist bei Heraklit auch als Metapher für den Logos zu verstehen, dessen Dynamik die Welt durchwaltet und dessen Wandlung ihr Seinsprinzip bildet. So charakterisiert er das Feuer als „ewig lebendig
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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daraus sich ergebenden Gestaltungsaufgaben des sozialen Miteinanders zielte; so betont Heraklit etwa in einem Fragment, dass „seine eigene Art […] dem Menschen sein Daimon“ sei.(DK 22 B 119 ({{Polytonisch|ἦθος ἀνθρώπῳ δαίμων.}}).) Daimon steht dabei für das Schicksal des Menschen, das dieser nach herkömmlicher Vorstellung von den Göttern und somit von einer äußeren Instanz empfängt. Heraklit verbindet hingegen die Lebensführung des Menschen mit dessen Schicksal: „Was traditionell als Gegensatz von Göttlichem und Menschlichem, Fremdem und Eigenem erscheint, wird von Heraklit – sprachlich
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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Polytonisch|μάχεσθαι χρὴ τὸν δῆμον ὑπὲρ τοῦ νόμου ὅκωσπερ τείχεος.}}).) Fragment B 114 setzt die Bedeutung des Nomos für die Polis ebenfalls als grundlegend voraus, wobei der Vergleich hier wiederum die Gesamtausrichtung des Denkens auf das allen Gemeinsame unterstreichen soll, das aus dem göttlichen Allgesetz folgt.(„Um mit Geist zu reden, muss man sich auf den Geist des Ganzen stützen, so wie die Stadt sich auf das Gesetz stützt, ja noch viel stärker. Nähren sich doch alle menschlichen Gesetze aus dem
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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Reizworte für eigene Einfälle“ herhielten; Held (1980), S. 110.) Manche späteren Denker betonten einseitig einen speziellen Aspekt seiner Lehre, um ihn so zum Vorläufer ihrer eigenen Philosophie zu machen. So gilt Heraklit seit Platon als Vertreter eines eigenständigen philosophischen Systems, das alle Phänomene auf einen steten Wandel reduziere und als neue Errungenschaft ein Prinzip postuliere, welches unterschiedlichste Gegensätze vereine. Er stehe für die Idee eines vernunftbegabten Feuers als Ursprung aller Dinge. Man sieht ihn als ersten europäischen Philosophen an, der von
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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etwa: „Eins und Alles“), übernahm Hölderlin als Ausdruck des Pantheismus. In der letzten Fassung des Hyperion formulierte er das Ineinander komplementärer Gegensätze „als simultane Verbundenheit des Widerstreitenden“. Dabei berief er sich auf „das große Wort, das {{Polytonisch|ἑν διαφερον ἑαυτῳ}}, das Eine in sich selber unterschiedne, des Heraklit“(Hölderlin, Hyperion I 2, 3. Brief (Kleine Stuttgarter Ausgabe III S. 55) und letzter Brief (S. 85).): „Wie der Zwist der Liebenden, sind die Dissonanzen der Welt. Versöhnung ist mitten im Streit und
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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der Griechen übernimmt, zeigt Nietzsche gerade zur Persönlichkeit Heraklits(Nietzsche, Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen, 8 (KSA 1, S. 834): „Solche Menschen leben in ihrem eignen Sonnensystem; darin muß man sie aufsuchen. […] Von dem Gefühl der Einsamkeit aber, das den ephesischen Einsiedler des Artemis-Tempels durchdrang, kann man nur in der wildesten Gebirgsöde erstarrend etwas ahnen. […] Er ist ein Gestirn ohne Atmosphäre. Sein Auge, lodernd nach innen gerichtet, blickt erstorben und eisig, wie zum Scheine nur, nach außen. Rings um
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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den Dualismus von Werden und Sein hinausgelangen.(Held (1980), S. 113.) Demnach beruht seine Heraklit-Rezeption wesentlich auf der Logos-Interpretation als einer Auslegung der phýsis: „Im ursprünglichen Gebrauch des Wortes phýsis ist nach Heidegger noch etwas von dem Verhältnis zu hören, das in dem Wort a-létheia, Un-verborgenheit, von den Griechen zwar benannt, aber nicht eigens bedacht wurde.“ Die Entbergung des Verborgenen ist somit Heraklits Leistung, die er ja auch selbst beanspruchte. Heidegger war der Meinung, dass „der Beginn der Denkgeschichte mehr war
Heraklit by Vagobot, u.a. () [WPD11/H00/09130]
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als Standort für außergewöhnliche Produktionen der Salzburger Festspiele hat sich als wichtiger Faktor für Wirtschaft, Tourismus und Kultur etabliert. Jüdische Geschichte der Stadt Hallein wuchs auf Grund seines Salzbergwerkes beginnend in der vorrömischen zu einem bedeutenden und wichtigen Handelszentrum heran, das erst im Mittelalter als solches von der Stadt Salzburg langsam abgelöst wurde. Die in Hallein lebende Jüdische Gemeinde war bis zu ihrer Auslöschung im Jahr 1349 größer und bedeutender als jene in Salzburg. Als Erzbischof Pilgrim in der zweiten Hälfte
Hallein by Holder, u.a. () [WPD11/H00/02210]
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der 1926 in die Vereinigten Staaten auswanderte und nach dem Krieg für wenige Jahre wieder nach Österreich zurückkehrte. Brauereigeschichte Im Jahre 1475 wurde nahe Hallein vom Salzburger Bürgermeister und Stadtrichter Hans Elsenheimer (auch: Johann Elsenhaimer) das sogenannte Kalte Bräuhaus errichtet, das nach dessen Tod 1498 in den Besitz der fürsterzbischöflichen Hofkammer überging. Etwa 300 Jahre später erwarb die bayerische Kurfürstin und österreichische Erzherzogin Maria Leopoldine von Österreich-Este (1776–1848) die Brauerei in Kaltenhausen. Sie hatte einen angeborenen Geschäftssinn und wirtschaftliches Feingefühl. Sie
Hallein by Holder, u.a. () [WPD11/H00/02210]
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Ein Hypsobarometer ist ein Instrument zur Höhenmessung, das sich die Abhängigkeit des Siedepunktes einer Flüssigkeit vom Luftdruck zu Nutze macht. Erfunden wurde es von Gabriel Daniel Fahrenheit, der diesen Zusammenhang unabhängig von Robert Boyle entdeckte.Siehe auch: Altimeter
Hypsobarometer by Libelle63, u.a. () [WPD11/H00/02172]
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Alltag. In der Architektur herrschte die Romanik vor. Die Menschen, denen dies möglich war, konnten sich relativ sicher frei innerhalb weiter Teile Westeuropas bewegen. Das Hochmittelalter war auch die Zeit der Kreuzzüge. Diese Epoche war auch die Blütezeit des Rittertums, das sich in Folge eben jener Kreuzzüge neu definierte (siehe Ritterorden). Im staatlichen Bereich büßte in jener Zeit das Heilige Römische Reich an Macht ein, während die „nationalen Königreiche“ (England und Frankreich) an Macht und Einfluss gewannen. Im wirtschaftlichen Bereich kam
Hochmittelalter by KamikazeBot, u.a. () [WPD11/H00/02177]
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auf der so genannten Chebucto Halbinsel, um eine befestige Siedlung als Vorposten für das britische Militär zu errichten. Diese kleine Gemeinde wurde nach Lord Halifax benannt, dem Präsidenten der britischen Handelskammer. Ein Jahr später, im Jahr 1750, wurde „Dartmouth“ gegründet, das nach der Stadt Dartmouth in England sowie zur Ehre von Sir William Legge, dem zweiten Grafen von Dartmouth, benannt wurde. 1752 wurde eine Fährverbindung zwischen Halifax und Dartmouth eingerichtet, die heute als „Dartmouth Ferry“ die älteste permanent in Betrieb befindliche
Halifax (Nova Scotia) by FirebirdCan2012, u.a. () [WPD11/H00/02191]
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des Kühnen 1477 an das Haus Habsburg, später an die spanische Linie der Habsburger (Spanische Niederlande). Ab 1581 war die Grafschaft Holland führende Provinz der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande. Während der napoleonischen Zeit gab es das Königreich Holland (1806–1810), das die heutigen Niederlande umfasste. Um die Dominanz Hollands zu verringern, welches schon immer der kulturelle, politische und gesellschaftliche Hauptteil des Landes war, wurde es 1840 in die heutigen beiden Provinzen Nordholland und Südholland geteilt. Der Name Holland wurde erstmals 866
Holland by Martin1978, u.a. () [WPD11/H00/02173]
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Gebäude der Gemeinde. Es handelt sich um eine romanische Kleinbasilika mit Entstehungszeitraum zwischen 1220 bis 1250. Der Turm wird auf die Zeit vor der ersten Jahrtausendwende datiert. Haus Opherdicke Etwas weiter östlich ebenfalls in Opherdicke liegt das Wasserschloss Haus Opherdicke, das nach abwechslungsreicher Geschichte im Juli 1980 in die Hände des Kreises Unna kam und nach erfolgreicher Restaurierung heute als Veranstaltungsort dient. Erste geschichtliche Erwähnung findet das Haus als Burg Opherdicke im Jahre 1182. Von 1663 bis 1687 wurde die alte
Holzwickede by TUBS, u.a. () [WPD11/H00/02194]
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gewisse übliche Standardeinstellungen eingebürgert, die aber nicht Teil der HTML-Spezifikation sind. Sprachtyp HTML ist eine Auszeichnungssprache und wird als solche auch nicht programmiert, sondern schlicht geschrieben. Ein ähnliches Konzept (logische Beschreibung) wie hinter HTML steht hinter dem Satzsystem TeX/LaTeX, das im Unterschied zu HTML jedoch auf die Ausgabe per Drucker auf Papier zielt. Versionen HTML wurde am 13. März 1989 von Tim Berners-Lee am CERN in Genf festgelegt.(Information Management: A Proposal, Tim Berners-Lee, 1989) HTML (ohne Versionsnummer, 3. November
Hypertext Markup Language by Lifelight, u.a. () [WPD11/H00/02178]
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Stuttgart 2002, Seite 28) Die Schriften Platons und Ciceros gehörten zum Lektüreprogramm. Der Weimarer Klassik galt das klassische Griechenland als Inbegriff höchster Humanität. Es war das Symbol für die eigenen Bestrebungen. Insbesondere Goethe und Schiller propagierten das Ideal einer Persönlichkeit, das sich nur durch die harmonische Entfaltung aller Anlagen und Kräfte verwirklichen lasse. Man glaubte, dass diese Ideale im antiken Griechenland schon einmal verwirklicht worden seien. So beschrieb Goethe das Wirken der Humanität: „Seele legt sie auch in den Genuß, noch
Humanismus by Turanx, u.a. () [WPD11/H00/08362]
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Jaeger befreundet war und sich gemeinsam für die alten Sprachen und eine Philosophie der Bildung einsetzte: {{Zitat|Aber ein Unterschied unseres Humanismus, den man den dritten nennen könnte gegenüber jenem zweiten, liegt in der Weite des Suchens und des Verstehens, das wir Modernen aufzubringen vermögen.|Eduard Spranger(Eduard Spranger, Der gegenwärtige Stand der Geisteswissenschaften und die Schule, (1922), 2. Aufl. Leipzig 1925, S. 7)}} Nach Jaeger hat die Kultur im Griechentum schlechthin ihren Ursprung. Die Griechen haben ihre geistige Gesamtschöpfung als
Humanismus by Turanx, u.a. () [WPD11/H00/08362]
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sich das Interesse verbunden für die Gesetze, welche in den Dingen selbst wirkten. Aus der Einsicht in die Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Wesens entsprängen die Normen für die persönliche Führung der Seele und für den Aufbau der Gemeinschaft. Das höchste Kunstwerk, das es zu bilden gelte, sei der Mensch. Über allem stehe der Mensch als Idee. Der erzieherische Gehalt der Antike solle für die Gegenwart fruchtbar gemacht werden. Die Zukunft der Jugend sei durch Wahrheit, Bildung, Werte und eine Zentralperspektive - Jaeger spricht
Humanismus by Turanx, u.a. () [WPD11/H00/08362]
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des Seins. Das Denken vollbringe zugleich das Wesen des Menschen. Darum ruhe im Denken die Menschlichkeit. Das Denken des Seins ereigne sich noch vor der Unterscheidung von Theorie und Praxis. Es habe weder Ergebnis noch Wirkung. Es sei ein Tun, das alle Praxis übertreffe. Die Philosophie habe dagegen aus der Sprache ein Herrschaftsinstrument über das Seiende gemacht und das Denken damit falsch interpretiert. Das animal rationale gebärde sich als Herr des Seienden und kreise heimatlos um sich selbst. Es sei ausgestoßen
Humanismus by Turanx, u.a. () [WPD11/H00/08362]
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Welt' wird nicht gelingen.|Erich Fromm(Erich Fromm: Humanismus als reale Utopie. Ullstein, Berlin 2005, S. 92)}} Die Liebe ist der Hauptschlüssel, mit dem sich die Tore zum persönlichen Wachstum öffnen lassen. Die Praxis der Liebe ist das menschlichste Tun, das den Menschen ganz zum Menschen macht und ihm zur Freude am Leben gegeben ist.(Erich Fromm: Humanismus als reale Utopie. Ullstein, Berlin 2005, S. 116 f.) Die Humanismuskritik Foucaults Michel Foucault stellte sich die Frage, wie man als freier Mensch
Humanismus by Turanx, u.a. () [WPD11/H00/08362]
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eines anonymen und zwingenden Gedankensystems einer bestimmten Sprache und Epoche. Mit dieser Erkenntnis werde die Idee vom Menschen in der Forschung und im Denken überflüssig. Sie sei nur ein Hindernis, die wahren Zusammenhänge zu erkennen. Das am meisten belastende Erbe, das uns aus dem 19. Jahrhundert zufalle, sei der Humanismus. Alle politischen Regime des Ostens oder des Westens brächten ihre schlechte Ware unter der Flagge des Humanismus durch: {{Zitat|All diese Herzensschreie, alle diese Ansprüche der menschlichen Person, der Existenz sind
Humanismus by Turanx, u.a. () [WPD11/H00/08362]
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dort insbes. II, § 37; vgl. zum Ganzen auch Otfried Höffe, Wirtschaftsbürger, Staatsbürger, Weltbürger. Politische Ethik im Zeitalter der Globalisierung, C.H.Beck, München 2004, S. 32 ff.) In den meisten Gesellschaften wird das Privateigentum heute als ein elementares Grundrecht garantiert, das in einem inneren Zusammenhang mit der Garantie der persönlichen Freiheit des Menschen steht.(Vgl. für Deutschland z.B. BVerfGE 24, 367 ff.: „Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG gewährleistet das Privateigentum sowohl als Rechtsinstitut wie auch in seiner konkreten
Humanismus by Turanx, u.a. () [WPD11/H00/08362]
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Vgl. für Deutschland z.B. BVerfGE 24, 367 ff.: „Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG gewährleistet das Privateigentum sowohl als Rechtsinstitut wie auch in seiner konkreten Gestalt in der Hand des einzelnen Eigentümers. Das Eigentum ist ein elementares Grundrecht, das in einem inneren Zusammenhang mit der Garantie der persönlichen Freiheit steht. Ihm kommt im Gesamtgefüge der Grundrechte die Aufgabe zu, dem Träger des Grundrechts einen Freiheitsraum im vermögensrechtlichen Bereich sicherzustellen und ihm damit eine eigenverantwortliche Gestaltung des Lebens zu ermöglichen
Humanismus by Turanx, u.a. () [WPD11/H00/08362]