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Evangelienbuch auf ein Analogion, dann werden Kerzen an die Gläubigen verteilt und angezündet. Der Priester beräuchert den Tisch, die Festtags-Ikone und alle Gläubigen, während die Liturgie gesungen wird. Dann taucht der Priester das goldene Kreuz drei Mal in das Fließgewässer, das an diesem Tag mit seinem Wasser die ganze Schöpfung weiht. Die erwachsenen Gläubigen tauchen nacheinander in das Gewässer. In den russischsprachigen Ländern tauchen oft Mütter ihre Säuglinge nach alter Sitte in das eiskalte Wasser. In den südlicheren Ländern wirft der
Große Wasserweihe by Andramas, u.a. () [WPD11/G50/66067]
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in den Längswänden gegliedert. An der Eingangsseite befindet sich ein rechteckiges Portal und ein Rundfester im Giebel. Die Decke der Kapelle wird im Inneren von einem Tonnengewölbe gebildet. Die reichliche Inneneinrichtung geht auf die Geschichte des heutigen Bauernhauses Niggler zurück, das in früherer Zeit als gräfliches Jagdhaus diente. Der kleine Rokokoaltar besteht aus Holz mit einer braunen Marmorfassung und verfügt über vergoldete Ornamentteile. Der Altar selbst wird von der Figurengruppe der heiligen Dreifaltigkeit dominiert, wobei die Figur des Christus ein Kreuz
Ganz (Gemeinde Matrei in Osttirol) by Geiserich77, u.a. () [WPD11/G50/66069]
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liegt das Dreifaltigkeitsstöckl, auch Ganz-Stöckl genannt. Es handelt sich dabei um einen Bildstock, der in seiner heutigen Form vermutlich in den 1930er Jahren erbaut und 1953 restauriert wurde. Der offene Bildstock mit Säulenvorbau und rundbogiger Altarnische verfügt über ein Barockbild, das mit dem Datum 1754(Pfarrkirche St. Alban. Matrei in Osttirol. S. 81)/1774(Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil III. Iseltal, Defereggental, Kalsertal, Virgental. S. 122) datiert ist. Das Bild zeigt die Armen Seelen im Fegefeuer mit der Darstellung
Ganz (Gemeinde Matrei in Osttirol) by Geiserich77, u.a. () [WPD11/G50/66069]
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1930), ein "sinfonisches Fresko" nach Émile Verhaeren, das Ballett La Reine de Saba (1933) nach Gustave Flaubert sowie zwei Sinfonien (1941 und 1949). Eine dritte Sinfonie (Prometheus) blieb unvollendet. Aus seiner Feder stammt ebenfalls ein Konzert für Klavier und Orchester, das von Jacqueline Eymar uraufgeführt wurde. {{DEFAULTSORT:Hugon, Georges}} {{Personendaten
Georges Hugon by Aka, u.a. () [WPD11/G50/64389]
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Dieses Bild wurde in der Eingangshalle des Hospitals aufgehängt. Doch die Besucher zogen es vor, sich in einem Nebengebäude den silbernen Trog zeigen zu lassen, aus dem Grizel Steevens angeblich zu fressen pflegte. Dort wurde auch ein anderes Gemälde gezeigt, das sie mit einem Schweinekopf zeigte. Die Legende hielt sich hartnäckig. Im Jahr 1832 begann William Wilde, der Vater von Oscar Wilde, seine Ausbildung im Dr. Steevens Hospital. Ihm wurde Grizel Steevens' silberner Trog ebenso vorgeführt wie zahlreichen Besuchern des Hospitals
Grizel Steevens by Xocolatl, u.a. () [WPD11/G50/63026]
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du Mas d'azil4.JPG|thumb|300px|Nordausgang der Höhle von Le Mas d'Azil. Die Höhle wurde von der Arize aus flachliegenden Kalksedimenten des Unteren Thanetiums der östlichen Subpyrenäenzone herausgewaschen.]] Im Paläozän/Eozän transgredierte das Meer vom Atlantik in das Subpyrenäenbecken, das unter der Auflast der von Süden anrückenden Pyrenäen einsank. Während dieses Zeitabschnittes wurde im Subpyrenäenbecken eine sehr mächtige, 2000 bis 3000 Meter betragende Abfolge abgesetzt, welche aus sehr feinkörnigen, detritischen oder kalkigen Sedimenten aufgebaut ist. Im ausgehenden Eozän kam die
Geologie der Pyrenäen by CommonsDelinker, u.a. () [WPD11/G50/69158]
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als Décollement (Abscherung) fungieren. Jura und Unterkreide sind Kalksedimente eines tektonisch ungestörten, flachen Schelfmeeres. Während des mittleren Albiums kam es zu einer drastischen Umstrukturierung des Sedimentationsraumes hin zu tief marinen Ablagerungsbedingungen. Es bildete sich jetzt das 400 Kilometer lange Nordpyrenäenbecken, das aufgrund distensiver Scherbewegungen zwischen den Kontinentalblöcken als Pull-apart-Becken entstanden war und während der Oberkreide mit einer diskordanten turbiditischen Flyschserie verfüllt wurde. Im oberen Albium spaltete sich das Becken in zwei Teile - ein internes, in unmittelbarer Nähe der Nordpyrenäenstörung gelegenes Becken
Geologie der Pyrenäen by CommonsDelinker, u.a. () [WPD11/G50/69158]
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aufgrund distensiver Scherbewegungen zwischen den Kontinentalblöcken als Pull-apart-Becken entstanden war und während der Oberkreide mit einer diskordanten turbiditischen Flyschserie verfüllt wurde. Im oberen Albium spaltete sich das Becken in zwei Teile - ein internes, in unmittelbarer Nähe der Nordpyrenäenstörung gelegenes Becken, das vom flysch ardoisier verfüllt wurde und ein weiter nördlich gelegenes, externes Becken mit dem flysch noir als Sedimentfüllung. Das externe Becken erhielt im Verlauf des Turoniums und des Coniaciums den flysch à fucoides, eine sehr mächtige Wechselfolge von kalkigen Tonsteinen
Geologie der Pyrenäen by CommonsDelinker, u.a. () [WPD11/G50/69158]
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ist ein Archäologe, über den recht wenig bekannt ist, um den sich aber viele Legenden ranken. Es existieren keine ausführlichen Nachrufe, auch Selbstzeugnisse gibt es nicht. Mitarbeiter erinnern sich an die Trinkfestigkeit des Archäologen ebenso wie an sein rotes Haar, das ihm den Namen „Rotbart“ einbrachte. Nachgesagt wurden ihm keltische Wurzeln, im Jahr seiner Promotion veröffentlichte er in Paris auch eine Studie zur keltischen Mythologie. Bekannt war Welter auch für seine Kombinationsgabe, seine Phantasie und seinen sprachlichen Witz. Von all diesen
Gabriel Welter by Onkelkoeln, u.a. () [WPD11/G54/20870]
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von nun an in Berlin als freier Schriftsteller und schrieb vor allem kunst- und kulturhistorische Bücher. 1956 begann er mit der Arbeit am Kunstführer durch die DDR, der im Urania Verlag bis 1985 in 10 Auflagen erschien ist. Dieses Werk, das es auch in Lizenzausgaben im Westen gab, machte ihn bekannt. Piltz schrieb im weiteren eine umfangreiche populärwissenschaftliche Literatur über Schlösser und Gärten, Kunstgeschichte und Architektur, auch über die Geschichte der Karikatur sowie Städteportraits und Biografien. Von 1956 bis 1990 war
Georg Piltz by Spuk968, u.a. () [WPD11/G54/19692]
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Das Gambia Biometric Identification System (GAMBIS) ist ein Projekt im westafrikanischen Staat Gambia, das nach eigenen Angaben das weltweit erste integrierte biometrische Identitätsmanagementsystem ist. Durch dieses System erfasst die gambische Regierung biometrische Daten aller ihrer im Land lebenden Bürger und im Land dauerhaft oder vorübergehend niedergelassene Ausländer. Die Karten werden an Volljährige (in Gambia
Gambia Biometric Identification System by Ottomanisch, u.a. () [WPD11/G54/19538]
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Kunstadt und dessen Sohn Boček, dem späteren Begründer der Jevišovicer Stammlinie der Herren von Kunstadt, in Žďár als Zeuge anwesend. 1278 benutzte Gerhard erstmals das Prädikat „von Obřany“ (z Obřan). Deshalb ist wahrscheinlich, dass er zwei Kilometer nordöstlich von Obřany, das bereits im Besitz seines Vaters gewesen war, die Burg Obřany errichtete oder vollendete. Obwohl sein Vater niemals das Prädikat „von Obřany“ benutzte, wurde dieses später auch auf ihn und sogar auf dessen Vater Gerhard von Zbraslav, der nie im Besitz
Gerhard von Zbraslav und Obřany by Wietek, u.a. () [WPD11/G54/19173]
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Kampagne, mit der der Zusammenschluss von mehr als einem Dutzend Natur- und Heimatschutz-Verbänden in den 1950er Jahren ein Staudammprojekt in der Wutachschlucht verhindert hatte. Hockenjos, der auch Hauptnaturschutzwart des Schwarzwaldvereins war, bezeichnete im April 1966 Menzenschwand als „das schwerste Problem, das den Schwarzwaldverein beschäftige“.(zitiert bei Simon, Streit, S. 91.) Gegner des Uranabbaus verwiesen auch darauf, dass das in Ellweiler produzierte Urankonzentrat etwa doppelt so teuer war wie auf dem Weltmarkt eingekauftes. Dabei waren die Untersuchungsarbeiten im Krunkelbachtal zwischen 1960 und
Grube Krunkelbach by Jed, u.a. () [WPD11/G54/21345]
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Grün- und Landschaftsplänen beauftragt. Die 1973 vorliegenden Pläne(Veröffentlicht in: Kurbetrieb Menzenschwand GmbH (Hrsg.): Menzenschwand auf dem Weg zum Radon-Heilbad. Eine Dokumentation über die Entwürfe, Erschließungsmaßnahmen und Planungen. Burda, Offenburg 1973.) sahen die Anlage eines Kurgebiets westlich von Menzenschwand vor, das aus neun Hotels mit 1.800 Betten, einem Kurmittelhaus, einem Kursaal, einer Schwimmhalle sowie einem Freibad bestand; insgesamt sollten 150 Millionen DM investiert werden.(Simon, Streit, S. 117, 125, 204. Lage des geplanten Kurgebietes: {{Coordinate|name=1973 geplantes Kurgebiet Menzenschwand|text
Grube Krunkelbach by Jed, u.a. () [WPD11/G54/21345]
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Juli 1976 und Februar 1977 wurde der Blindschacht auf 98 Meter abgeteuft und ein Füllort an einer neuen Sohle in 90 Meter Tiefe angelegt.(Steen, Geschichte, S. 377ff.) Anfang 1978 gab das Landesbergamt beim Kernforschungszentrum Karlsruhe ein Gutachten in Auftrag, das die Umweltbelastungen in der Umgebung eines Uranbergwerks untersuchen sollte. Im Zuge des Gutachtens wurden zwischen März und Jahresende 1978 in einem „simulierten Abbau“ 6.000 Tonnen Uranerz gefördert.(Simon, Streit, S. 140ff.) Anti-Atomkraft-Bewegung Am 28. Juli 1978 erstattete der Freiburger Arbeitskreis
Grube Krunkelbach by Jed, u.a. () [WPD11/G54/21345]
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Abbau“ 6.000 Tonnen Uranerz gefördert.(Simon, Streit, S. 140ff.) Anti-Atomkraft-Bewegung Am 28. Juli 1978 erstattete der Freiburger Arbeitskreis Strahlenschutz (AKS) gegen die Gewerkschaft Brunhilde Strafanzeige „wegen Gefährdung von Öffentlichkeit und Umwelt“. Der AKS hatte zuvor die Radioaktivität von Gestein gemessen, das aus der Grube Krunkelbach stammte und als taubes Gestein für Straßenbauarbeiten verwandt worden war. Einer Selbstdarstellung zufolge zählte sich der AKS zur Anti-Atomkraft-Bewegung, seine Mitglieder seien zuvor in den Bürgerinitiativen gegen die Atomkraftwerke Wyhl und Fessenheim tätig gewesen. Messungen der
Grube Krunkelbach by Jed, u.a. () [WPD11/G54/21345]
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Ellweiler.(Simon, Streit, S. 188.) Am 7. September 1989 unterschrieben die Landesregierung und das Bergbauunternehmen einen Vergleich, der das vor dem Bundesverwaltungsgericht anhängige Verfahren beendete. Bestandteil des Vergleichs war die Förderung des losgeschossenen, aber noch in der Grube lagernden Uranerzes, das die Gewerkschaft Brunhilde zur Aufarbeitung nach Mydlovary in der Tschechoslowakei transportieren ließ. Anfang 1990 geriet das Bergbauunternehmen in finanzielle Schwierigkeiten, die unter anderem dadurch ausgelöst worden waren, dass 2,7 Millionen DM öffentlicher Förderungsmittel zurückzuzahlen waren. Dies war Folge des Vergleichs
Grube Krunkelbach by Jed, u.a. () [WPD11/G54/21345]
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Idee eines Radonbades in Menzenschwand wieder auf. Im September 1995 wurde an einem 1971 angelegten Brunnen in der Nähe des ehemaligen Grubengelände ein Dauerpumpversuch unternommen, der erneut radonhaltiges Wasser erbrachte. Im April 1998 stimmten Stadt- und Ortschaftsrat für ein Projekt, das im folgenden Jahr aus Kostengründen verkleinert wurde: Geplant war ein kleines Kurzentrum, in dem das radonhaltige Wasser insbesondere zur Schmerztherapie bei Gelenkerkrankungen genutzt werden sollte. Ab November 2000 wurde ein weiterer, 240 Meter tiefer Brunnen gebohrt, um Wasser aus der
Grube Krunkelbach by Jed, u.a. () [WPD11/G54/21345]
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{{Infobox Flugzeug Die Grob 520 ist ein Aufklärungsflugzeug des deutschen Herstellers Grob, das in Zusammenarbeit mit einem internationalen Firmenkonsortium (Raytheon und Garret) und des Bundesforschungsministeriums entwickelt wurde. Geschichte Die Grob 520 wurde in den 1980er Jahren für eine Ausschreibung zu einem hochfliegenden Überwachungsplattform unter dem Namen LAPAS (Luftgestütztes, abstandsfähiges Primär-Aufklärungssystem) entwickelt. Der Vorlaufer
Grob G 520 by 217.6.145.61, u.a. () [WPD11/G54/17550]
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im Jahr 1927 am Stern’schen Konservatorium, später dann am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium eine eigene Saxophon-Klasse, aus der besonders Bumckes Tochter Hilde unter ihrem Künstlernamen Ingrid Larssen als deutsche Saxophonistin berühmt wurde. 1933 versöhnte er die nationalsozialistischen Kulturpolitiker mit dem Instrument Saxophon, das weiterhin in deutschen Tanzorchestern eingesetzt werden konnte.(Karl Ventzke, Claus Raumberger, Dietrich Hilkenbach: Die Saxophone: Beiträge zu ihrer Bau-Charakteristik, Funktion und Geschichte, Bochinsky, Bergkirchen, 2001, ISBN 978-3-92363945-8, S. 159 ff) Zusammen mit Sigurd Raschèr gilt Gustav Bumcke in der Fachwelt
Gustav Bumcke by APPERbot, u.a. () [WPD11/G54/17103]
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in Deutschland.(Karl Ventzke, Claus Raumberger, Dietrich Hilkenbach: Die Saxophone: Beiträge zu ihrer Bau-Charakteristik, Funktion und Geschichte, Bochinsky, Bergkirchen, 2001, ISBN 978-3-92363945-8, S. 8) Werk Für den Musiker, Pädagogen und Saxophonisten Bumcke war das Saxophon kein Jazz-, sondern ein Instrument, das für ihn in der Kammermusik die optimale klangliche Verbindung von Holz- und Blechblasinstrumenten darstellte - ganz im Sinne seines Erfinders Adolphe Sax. Bereits 1902 setzte er das Saxophon in seiner Großen Symphonie Es Dur, Op. 15 ein. Es folgen mehr als
Gustav Bumcke by APPERbot, u.a. () [WPD11/G54/17103]
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aber durch das Zentrum Honshūs.(WebJapan Atlas: Nakasendo. Zugriff am 2. August 2007.) Kōshū Kaidō (Auf dem Bild Route C) Der Kōshū Kaidō wies 44 Raststationen auf und diente als Verbindung zur Provinz Kai (Präfektur Yamanashi). Er endete in Shimosuwa-shuku, das auf dem Nakasendō lag.(Yumekaidō: Kōshū Kaidō Map. Zugriff am 4. September 2007.) Ōshū Kaidō (Auf dem Bild Route A) Der Ōshū Kaidō beinhaltete 27 Raststationen und verband Edo mit der Provinz Mutsu (Präfektur Fukushima). Von ihm gingen viele Nebenrouten
Gokaidō by Aka, u.a. () [WPD11/G54/16395]
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Spielen für Juventus Turin. Seine größten Erfolge errang Sarti bei Inter Mailand unter Trainer Helenio Herrera. Als Torwart des Grande Inter bildete er in den sechziger Jahren zusammen mit Tarcisio Burgnich und Giacinto Facchetti das legendäre Dreigestirn Sarti – Burgnich – Facchetti, das die wichtigste Stütze für Inters Catenaccio bildete. Mit Inter gewann Sarti 1964 und 1965 sowohl den Europapokal der Landesmeister als auch den Weltpokal. 1967 wurde er in eine Weltelf berufen, die anlässlich des 65. Geburtstags von Ricardo Zamora gegen Spanien
Giuliano Sarti by Luckas-bot, u.a. () [WPD11/G54/15731]
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Anschlagen hell klingen soll, muss also mindestens bis zu dieser Temperatur gebrannt werden. Bis dahin waren alle Reaktionen wärmeverbrauchend (endotherm). Von 1000 °C an bildet sich ein neuer Kristall (Mullit). Das ist jetzt eine Kristallisationswärme abgebende, exotherme Reaktion. Ein Porzellan, das bei 1400 °C gebrannt wird, verbraucht je Kilogramm 2100 kJ Wärme. In ältesten Zeiten brannte man in Gruben und Erdöfen, und schon im 4. Jahrtausend v. Chr. gab es im Vorderen Orient richtige Öfen (das heißt, dass Brennstoff und Brenngut
Geschichte der Keramik by Hans-Jürgen Hübner, u.a. () [WPD11/G54/18953]
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dem das salzige Grundwasser durch das Gestein hindurch verdunstet und das Salz an die Oberfläche transportiert. Besteht diese Oberfläche aus Sand, so bildet das Gemisch aus Sand und Salz beim Brennen ein Glas. So kam es zur Erfindung des Glases, das auch als Glasur auf einen quarzreichen Scherben aufgetragen wurde. 1922 bis 1925 fand der Ausgräber Guy Brunton in El Badari am östlichen Rand des Niltals „reichlich Perlen“, darunter glasierte Steatitperlen.(Guy Brunton, Gertrude Caton-Thompson: The Badarian civilisation and predynastic remains
Geschichte der Keramik by Hans-Jürgen Hübner, u.a. () [WPD11/G54/18953]