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ausgewandert, wo viele Wissenschaftler gute Arbeitsbedingungen, existenzsicherndes Auskommen und Offenheit der dortigen Wissenschaftlergemeinschaft vorfanden. Daneben emigrierten Wissenschaftler in nennenswertem Umfang nach Großbritannien und in die Türkei, die unter der Regierung Atatürks großes Interesse am Fortschritt und
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Wissenschaftsstandards hatte. Über die Situation von Frauen im Exil lässt sich kaum eine allgemeingültige Aussage treffen. Wenn Wissenschaftlerinnen im Exil eine neue Anstellung fanden, dann jedoch meist nicht ihrer Qualifikation entsprechend. Unterstützt wurde die Wissenschaftsemigration –
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Mathematik fanden Versuche einer Umgestaltung der Theorien, Methoden und Systematik nach ideologischen Gesichtspunkten statt, die von aktiven Wissenschaftlern unternommen wurden. Die beteiligten Wissenschaftler beabsichtigten dabei häufig, durch ein ideologisches Bekenntnis und die Nähe zum Nationalsozialismus ihre
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Theorien, Methoden und Systematik nach ideologischen Gesichtspunkten statt, die von aktiven Wissenschaftlern unternommen wurden. Die beteiligten Wissenschaftler beabsichtigten dabei häufig, durch ein ideologisches Bekenntnis und die Nähe zum Nationalsozialismus ihre wissenschaftliche Karriere zu befördern und Positionen
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für eine Stärkung der modernen Physik aus. Somit blieb in der NS-Zeit weiterhin der Großteil der Lehrstühle von Wissenschaftlern besetzt, die kein erkennbares Interesse an der Vermengung von NS-Ideologie mit physikalischen Inhalten äußerten. Das Phänomen der „
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Behörde förderte er die Mehrheit der „kriegswichtigen“ Forschung ab 1943. Auftragsvergabe, Wissenstransfer und Motivation der Wissenschaftler Mit der Vergabe von direkten Forschungsaufträgen an Universitäten und Technische Hochschulen schuf das Heereswaffenamt ab Kriegsbeginn eine neue Forschungsstruktur in
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Wissenstransfer erfolgte nicht nur zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, sondern fand durch Vorträge und Kolloquien auch innerhalb der beteiligten Wissenschaftler über Institutsgrenzen hinaus, statt. Die Bereitschaft der Wissenschaftler, sich an der Rüstungsforschung zu beteiligen, wird häufig
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fand durch Vorträge und Kolloquien auch innerhalb der beteiligten Wissenschaftler über Institutsgrenzen hinaus, statt. Die Bereitschaft der Wissenschaftler, sich an der Rüstungsforschung zu beteiligen, wird häufig mit einem patriotischen Pflichtbewusstsein erklärt. Allerdings eröffnete sich für
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an der Rüstungsforschung zu beteiligen, wird häufig mit einem patriotischen Pflichtbewusstsein erklärt. Allerdings eröffnete sich für viele Wissenschaftler so aber auch die Möglichkeit, dem Kriegsdienst zu entgehen. Auch die Universitäten waren motiviert sich an der Rüstungsforschung
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Am Institut wurden Karteien und Listen zu Forschungskapazitäten erstellt, auf deren Basis bereits Ende 1942 eine Rückholaktion von Wissenschaftlern und Fachkräften der Kriegsmarine vom Fronteinsatz initiiert wurde. Aus diesen Aktivitäten ergab sich Mitte 1943 die Einrichtung eines Planungsamtes
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in verschiedenen Projekten zur Intensivierung der Kriegs- und Rüstungsforschung. Daraus resultierend wurden bis zum November 1944 mindestens 3430 Wissenschaftler, Techniker und Handwerker vom Fronteinsatz zurückgerufen und in kriegsrelevante Bereiche der Forschung und Industrie integriert. Zusätzlich wurde im
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Zeit der Besatzung bis zum Sommer 1945 war geprägt von Plünderungen in den Hochschulen und Festnahme bzw. Evakuierung bedeutender Wissenschaftler. Ab dem Herbst 1945 begann die eigentliche Phase der Entnazifizierung. Es kam zu Massenentlassungen seitens der Alliierten,
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auf ihre Besatzungszeit vorbereitet. Ihr Hauptziel war der wirtschaftliche Wiederaufbau Deutschlands, der gleichsam einen Bedarf an qualifizierten Wissenschaftlern mit sich brachte und somit eine kompromisslose Säuberung unmöglich machte. Diese praktische Einstellung gab vielen bekannten deutschen Wissenschaftlern Anlass
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Wissenschaftlern mit sich brachte und somit eine kompromisslose Säuberung unmöglich machte. Diese praktische Einstellung gab vielen bekannten deutschen Wissenschaftlern Anlass in die britische Besatzungszone umzusiedeln. Insgesamt wurden in der Zone 23 Prozent (157) aller Professoren,
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stark von denen der Briten und Amerikaner ab. Doch war das Vorgehen der Franzosen etwas milder. Deutsche Wissenschaftler wurden relativ zügig in französische oder deutsche Universitäten integriert. Man wollte gleichsam mit ihnen kooperieren und ihre Arbeit unter
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Exil gehört zu den noch weitgehend unerforschten Bereichen der Wissenschaftskultur der Nachkriegszeit. Bereitschaft zur Rückkehr bestand bei den Wissenschaftlern, bei denen die materielle Sicherheit in den Exil-Ländern nur gering war, welche vergleichsweise isoliert zu anderen Wissenschaftlerkreisen lebten
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Wissenschaftlern, bei denen die materielle Sicherheit in den Exil-Ländern nur gering war, welche vergleichsweise isoliert zu anderen Wissenschaftlerkreisen lebten und bei denjenigen, die sich der deutschen Kultur besonders verbunden fühlten. Nach 1945 sind nur einzelne Gelehrte
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Universitäten in den ideologischen Konflikt hineingezogen. Während in der sowjetischen Besatzungszone die Weichen auf die Ausbildung politisch opportuner Wissenschaftler gestellt wurden, reagierten die westlichen Zonen hierauf mit einem Schüren der Angst vor dem Kommunismus und der Stärkung der
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, München 2007, S. 143-165, ISBN 978-3-423-33007-7. Michael Grüttner, Sven Kinas: Die Vertreibung von Wissenschaftlern aus den deutschen Universitäten 1933 – 1945. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Nr. 55, 2007, S.
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Hakenkreuz. Die Kapitulation der Hohen Schulen. 1992. S. 26. Grüttner/Kinas: Die Vertreibung von Wissenschaftlern. 2007, S. 147. Vogt: Vom Hintereingang zum Hauptportal. 2007 Krohn: Deutsche Wissenschaftsemigration seit 1933 und
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sich bei dem Großteil der NS-Akteure nicht um verführte Opfer aus der Disziplin, sondern um bewusst sozial-darwinistisch argumentierende Wissenschaftler. Hierzu: Walter Kirchner, Ursprünge und Konsequenzen rassistischer Biologie, in: Jörg Tröger (Hg.),
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Planungsamt im Reichsforschungsrat 1943–1945. Göttingen 2002. S. 73–105 Ash: Verordnete Umbrüche–Konstruierte Kontinuitäten: Zur Entnazifizierung von Wissenschaftlern und Wissenschaften nach 1945. 1995. Defrance: Deutsche Universitäten in der Besatzungszeit zwischen Brüchen und Traditionen 1945–1949.
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Oldenbourg Verlag, S. 130. Vgl.: Ash, Mitchel G.: Verordnete Umbrüche–Konstruierte Kontinuitäten: Zur Entnazifizierung von Wissenschaftlern und Wissenschaften nach 1945. S. 908. Vgl.: Gerhardt, Uta (1996): Die Amerikanischen Militäroffiziere und
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& Ruprecht, S. 225. Vgl.: Ash, Mitchel G.: Verordnete Umbrüche–Konstruierte Kontinuitäten: Zur Entnazifizierung von Wissenschaftlern und Wissenschaften nach 1945. S. 908–909. Vgl.: Gerhardt, Uta (1996): Die Amerikanischen Militäroffiziere
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Stuttgart: S. 33–34. Vgl.: Ash, Mitchel G.: Verordnete Umbrüche–Konstruierte Kontinuitäten: Zur Entnazifizierung von Wissenschaftlern und Wissenschaften nach 1945. S. 908–909. Vgl.: Bird, Geoffrey (1981): Wiedereröffnung der Universität
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