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von der CDU/CSU.) — Nein, nicht „Pfui", Herr Dr. Barzel, das paßt nicht. (Abg. Dr. Marx [Kaiserslautern] : Das ist sehr übel!) — Nein,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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Seite des Hauses, von Herrn Abgeordneten Borm? Amrehn (CDU/CSU) : Ich glaube, das, was ich gegenüber der einen Seite erklärt habe, muß ich nun für alle Seiten gelten lassen. (
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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nicht mit Gewalt bedrohen will. Dieses Prinzip soll auch in bezug auf die Grenzen gelten. Ja, das leuchtet mir nun wieder ein. (Beifall bei den Regierungsparteien.) Denn wenn ich bei Grenzen Gewalt anwende
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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stehen, für unsere Belange einzutreten. Dann habe ich, an den Bundeskanzler gewandt, etwas gesagt, das im Grunde der Kern ist, Herr Schröder: Nun, Herr Bundeskanzler, bei Fortdauer des kalten Krieges,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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frei ausgehandelten Friedensvertrag zu kommen, der die Zukunft Europas auf Dauer sichert. Das ist das Ziel, das ich jedenfalls vertrete. Ich hoffe, daß da die meisten Leute derselben Meinung sind. Ich bin überzeugt,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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und Herren, das Bahr-Papier war nichts anderes, es ist nichts anderes als der Abklatsch jenes Gromyko-Papiers, das — Herr Bundesaußenminister, das werden Sie nicht bestreiten können; wenn Sie es wollen, sagen Sie es diesem
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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Dr. Marx (Kaiserslautern) (CDU/CSU) : Herr Kollege Looft, ich glaube, daß das, was Sie in Ihrer Frage ausdrücken, mit Ja beantwortet werden kann. Das hat auch gestern schon hier
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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, sie wird der Tatsache nicht gerecht, daß die sowjetische Seite über jenes Übermaß an Macht verfügt, das sie, wann immer sie will, wann immer sie es im Kalkül ihrer Politik haben will, (Abg.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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haben will, (Abg. Dr. h. c. Kiesinger: Sehr gut!) ihrer Interpretation Nachdruck verschafft, das sie in die Lage versetzt, sie durchzusetzen. Es ist für mich mehr als fraglich, ob unsere Bündnispartner
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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Schlußstrich gezogen, die Sache sei endgültig. Der Bundeskanzler selbst hat das Bild von dem Blatt gebraucht, das im Buch der Geschichte neu aufgeschlagen worden sei. Und doch haben er und sein Außenminister erklärt, alle wichtigen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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West-Berlin zuzulassen. (Hört! Hört! bei der SPD.) Das ist das zweite Stück, das man — ohne Abkommen und ohne Sicherheit — für einen Gefangenen, für ein Gefängnis in Spandau preisgeben wollte.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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de Gaulles, den Präsidenten Pompidou, der die Voraussetzungen für die Erweiterungsverhandlungen war, und das Ergebnis, das Sie in Ihren Inseraten feiern, allein auf ihr Konto schreibt, wobei Sie doch eben gesagt haben, daß
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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sachverständiges Gutachten Aufschluß über die Auswirkungen geben. Von schweizerischer Seite ist ein Gutachten in Angriff genommen worden, das die hier gestellten Fragen im Zusammenhang mit dem geplanten Schweizer Kernkraftwerk mit Naßkühltürmen in Kaiseraugst behandeln wird. Die Fertigstellung
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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hervorrufen müssen, wenn darauf nicht entschieden reagiert wird? Genscher, Bundesminister des Innern: Herr Abgeordneter, das ruft nicht nur bei dieser Grenzbevölkerung Beunruhigung hervor, sondern überall und vor allem dort, wo die Bevölkerung mit
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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Abgeordneter Müller. Müller (Mülheim) (SPD) : Herr Minister, besteht zwischen diesem Forum, das nach Ihren Worten ja wohl als eine ständige Einrichtung für den Dialog gedacht und geplant ist, und der Arbeitsgemeinschaft
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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Ihnen hier so präzise wie möglich zu antworten: 1. Das Problem der Sozialbrache ist sicherlich ein Problem, das auch im Bereich der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur zur Diskussion steht. Diesbezüglich führen wir Verhandlungen mit den Ländern. 2. Selbstverständlich
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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Barzel: Aller Grenzen überall in Europa!) — Ja, Herr Kollege Barzel, ich fürchte, das einen Ausflug in Großmannssucht zu nennen verrät einen mangelnden Sinn nicht nur für die geschichtlichen, sondern auch für die
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und abstrakt für den Frieden sind, sondern die Frage ist, ob Sie wie wir bereit sind, das von unserer Seite Notwendige heute für den Frieden zu tun. Das ist die Frage! (Beifall bei der
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ebenso gut, wie gegen die Sünde zu sein. Die konkrete Frage ist: Sind wir bereit, das in unserer Macht Liegende und Notwendige zu tun, auch dann, wenn es schmerzlich ist? Diese Frage,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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es mehr die bayerische oder die katholische Komponente in seinem Denken ist, die ihn davor bewahrt hat, das zu tun, was Herr von Weizsäcker heute getan hat, nämlich die Frage dieser Nation allein mit dem Jahre
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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grundfalsch. Herr Marx, ich würde mich wirklich wundern, daß Sie nicht in der Lage sind, das für sich selbst auseinanderzunehmen. (Beifall bei der SPD. — Abg. Dorn: Das weiß er auch!
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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Wir sind uns einig, die Frage der deutsche Einheit ist nicht ein Geschäft oder gar ein Tagesgeschäft, das man morgen abschließen könnte. Darum kann man nur schrittweise vorgehen, wie wir es tun, wenn man für
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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solide und edel natürlich, halte, aber ich will Ihnen ein Wort unseres Dichters Emanuel Geibel zurufen, das er geradezu für Sie, meine Damen und Herren von der Opposition, geschrieben haben könnte. Es heißt:
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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Brief an die Sowjetunion geschickt werden mußte, ob es denn nicht so war — ich bitte Sie, das zu überlegen , daß gerade der Doppelsinn des Wortes, das Sie eben zitiert haben, dazu geführt hat,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]
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nicht so war — ich bitte Sie, das zu überlegen , daß gerade der Doppelsinn des Wortes, das Sie eben zitiert haben, dazu geführt hat, daß Bundeskanzler Adenauer das noch einmal klarstellen wollte, daß er
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.02.1972 () [PBT/W06/00172]