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ist. Es ist doch so, daß der Wissenschaftsrat jedes Jahr, auch im nächsten Jahr, für das das Gesamtkonzept noch nicht vorliegt, die Dringlichkeitsliste aufstellen wird. Die Dringlichkeitsliste sagt uns — und ich meine,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 10.02.1966 () [PBT/W05/00019]
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Vielleicht — ich weiß nicht, ob das eine unbegründete Hoffnung ist — führt das Gutachten der Finanzkommission, das im Augenblick den Ministerpräsidenten überreicht oder auch schon 'beraten wird, weiter; ich meine das Gutachten, das
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im Augenblick den Ministerpräsidenten überreicht oder auch schon 'beraten wird, weiter; ich meine das Gutachten, das heute, wie es in dem Konzept des Herrn Bundesministers Stoltenberg steht, dem „Herrn" Bundeskanzler und „
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mit einer Analyse unserer Welt beginnt, steht man alsbald vor diesem für unsere ganze Existenz grundlegenden Faktum, das zu finanziellen Konsequenzen zwingt. Unvermeidlich ist mit dieser Debatte auch die Problematik der Bildungspolitik verbunden. Wissenschaft und Bildung
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reichen, vom Bildungsrat sachnah, ganz schulnah, sage ich, erfolgt. Das ist das Interesse, das die Kultusministerkonferenz an dem Bildungsrat nimmt. Ist das Nebeneinander erträglich? — so wurde gefragt. Durchaus! Ich
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ohne Zettel und ohne Papier hier zu erscheinen; aber dann habe ich mich des akademischen Themas erinnert, das wir heute hier zu besprechen haben, und deswegen doch diese Mappe mitgebracht. Vizepräsident Dr. Schmid: Es kann
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Diskussion einzugreifen und unseren Standpunkt zu formulieren. Wir begrüßen aber vor allem das klare und überzeugende Konzept, das uns Herr Minister Stoltenberg zu den Absichten der Bundesregierung in der Wissenschafts- und Bildungspolitik heute morgen vorgetragen hat. (
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wird; auf der anderen Seite aber die Gefahr eines völlig unkontrollierten und unbegrenzten Studienganges, ein Extrem, das nicht zu Leistungen anspornt und das auch der Wissenschaft nicht dienen kann. Von der erwarteten Reform hingegen, meine
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niedrig. Der Ansatzpunkt hierfür kann freilich nicht allein bei der Universität liegen. Das ist ein Problem, das sich schon auf den höheren Schulen und letztlich in unseren Elternhäusern stellt; es muß in größerem Maße eine Ermunterung
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CDU/CSU.) Uns scheint es die richtige Form zu sein, ein Wissenschaftskabinett zu bilden, das die Koordination der, aus welchen Gründen auch immer — und es gibt teilweise sehr gute Gründe —, aufgeteilten
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Funktionen übernimmt. Auch meine ich, man sollte nicht zu tief in das Organisationsprinzip eines Kabinetts eingreifen, das ja letztlich dem Bundestag gesamtverantwortlich ist. Vizepräsident Dr. Schmid: Gestatten Sie eine Zwischenfrage? Dr. Vogel (Speyer
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bemerkt, daß ein leichter Ton von Ironie in diesem Wort „feindlich" steckte. Ich glaube, das erklärt es. (Abg. Dr. Vogel [Speyer] : Akzeptiert!) Nun, das ist um so
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und das hätte ich doch gern erfahren. Insofern ist das nicht sehr ergiebig gewesen. Ich bedauere, das sagen zu müssen. So steht es in der Praxis mit der Priorität. Ich meine, wir werden gemeinsam
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, nicht nur die Koalition, sondern ebenso die sozialdemokratische Opposition. Unsere Möglichkeiten gerade auf dem Gebiet, das wir besprechen, sind nun einmal von der Verfassung her begrenzt. Das ist zwar all denen bekannt, die
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technisch-wissenschaftlichen Entwicklungen überrollt werden, die dann ihre Kräfte übersteigen.. Ich möchte noch ein anderes Beispiel nennen, das uns sehr nahe liegt, nämlich Jülich. Es ist ein offenes Geheimnis, daß das Land Nordrhein-Westfalen im Grunde
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für Ihr künftiges Verhalten. Deswegen sage ich das hier. Seien Sie nicht voreilig! Sehen Sie, das was damals bei Ihnen so fortschrittlich klang und was von unserem Freund Höpker-Aschoff unterstützt wurde, hat ausgerechnet Ihre Fraktion
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, wir können heute sagen, daß die Forderung, Wissenschaft und Forschung zu einem Schwerpunktprogramm zu gestalten, das in unserer Haushaltsgestaltung den ersten Rang hat, von keiner Seite mehr bestritten ist. Ich darf darauf hinweisen,
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auf dem Gebiet von Wissenschaft und Forschung eine gute und stolze Erfolgsbilanz aufzuweisen. Gerade auch das Sachverständigengutachten, das heute schon vom Kollegen Martin zitiert worden ist, gibt uns neuerdings Veranlassung, über die engen und sehr gewichtigen
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finden. Insgesamt vorgesehen und zur Planung vorbereitet ist ein Projekt in der Größenordnung von 1,3 Milliarden DM, das in einem Zeitraum von 13 bis höchstens 15 Jahren verwirklicht werden soll und dringend verwirklicht werden muß. Die Vorarbeiten
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Herren? Nein. Ich fahre fort und weise Sie noch einmal darauf hin: Bei diesem Institut, das sich in Räumen befindet, die seit 100 Jahren unverändert sind, sind die Untersuchungszahlen in den letzten Jahren um
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sich im einzelnen mit diesen Planungen zu befassen. Aber ich will Ihnen nur einmal das Problem verdeutlichen, das sich ergibt, wenn wir in eine sachliche Erörterung dieser Dinge eintreten. Die Planungen von Marburg, die Sie
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den Ausbau der deutschen Hochschulen, das bisher der Bundesregierung und dem Bundestag vorgelegen hat, das einzige, das es überhaupt gibt, nämlich das von 1960, hat für alle wissenschaftlichen Hochschulen ein Ausbauvolumen von 2,6 Milliarden DM
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daß wir sie zu prüfen haben. Ich sage aber noch einmal — und Sie zwingen mich dazu, das etwas deutlicher zu sagen, als ich es im Interesse der guten und vertrauensvollen Beziehungen zu meinen Kollegen in den
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.) — Meine Damen und Herren, ich lade Sie ein, bei dem Thema zu bleiben, das auch das Thema des Herrn Jahn war. (Zuruf von der CDU/CSU: Professoren ohne Tische und
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: Wenn die vom Wissenschaftsrat empfohlenen Mittel nicht voll zur Verfügung stehen, wird das Land versuchen müssen, das eine oder andere Objekt vielleicht durch Strekkung der Mittel noch in Gang zu bringen. Aber Sie wissen selber,
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