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, diesem Gutachten wird man am ehesten gerecht, wenn man sich vorstellt, es sei ein Leuchtfeuer, das uns in den Wirrnissen und Fährnissen, die hier um diese Fragen entstanden sind, ein gut überlegtes und die
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1966 () [PBT/W05/00021]
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so schlimm, daß wir nicht mehr soviele Milliarden Exportüberschüsse wie in den Jahren vorher haben? Haben wir das von hier aus nicht bewußt angestrebt, daß diese Wandlung eingetreten ist? Wo sind denn die Debatten über die
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der SPD.) Eine vierte Frage: Sind unsere Lohnkosten zu hoch? Meine Damen und Herren, das sieht im Verhältnis von 1964 zu 1963 — jüngere amtliche Statistiken von 1965 zu 1964 gibt es nicht — so
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1966 () [PBT/W05/00021]
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Vor den Wahlen gebt ihnen was! Und jetzt zitiere ich ein Rundschreiben, meine Damen und Herren, das einmal aus einem Ministerium an Unternehmerverbände gegangen ist. Das habe ich zu Hause. Ich kann es Ihnen geben
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) Darin steht: „Vor den Wahlen maßhalten! Nach den Wahlen gibt es wieder Gelegenheit genug, das in Ordnung zu bringen, worauf wir vorübergehend einmal verzichtet haben." (Hört Hört! bei der SPD
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1966 () [PBT/W05/00021]
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soeben bezeichnet habe, sind die Gewerkschaften verantwortlich, für diesen Teil müssen sie geradestehen. Ich glaube, das Zeugnis, das die Wissenschaft ihnen erteilt hat, war nicht schlecht. Die Tariflöhne sind aber nicht in allen
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1966 () [PBT/W05/00021]
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, sind die Gewerkschaften verantwortlich, für diesen Teil müssen sie geradestehen. Ich glaube, das Zeugnis, das die Wissenschaft ihnen erteilt hat, war nicht schlecht. Die Tariflöhne sind aber nicht in allen Fällen ausschlaggebend,
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1966 () [PBT/W05/00021]
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Volk hat bei einer steigenden Konjunktur, bei einer expansiven Wirtschaft von Jahr zu Jahr aus dem Sozialprodukt, das alle erarbeiten, weniger verbraucht, als es ursprünglich prozentual einmal der Fall gewesen ist. Und dann das nächste
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1966 () [PBT/W05/00021]
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ihrer Gewichtung auf die steigenden Preise für Ernährungsgüter zurückzuführen. (Abg. Brese: Ach du meine Güte, das mußte noch kommen! Ausgerechnet!) — Da kommt noch ganz was anderes! — Meine Damen und Herren
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. Ich möchte Sie daher konkret fragen: Sind 50% der Preissteigerungen, die amtlich ausgewiesen sind, das Ergebnis der gestiegenen Landarbeiterlöhne? Denn daran können doch die Eisenbahner oder die Metallarbeiter oder die Uhrmacher wohl nicht schuld
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diesem Lande ergeben. (Zuruf von der CDU/CSU: Jawohl!) — Sehen Sie, das steht in meinem Konzept, und auch ohne daß Sie so geschrien hätten, hätte ich das hier gesagt.
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Sie, das steht in meinem Konzept, und auch ohne daß Sie so geschrien hätten, hätte ich das hier gesagt. — Zweitens sind daran die Witterungsverhältnisse schuld. (Sehr richtig! bei der CDU/CSU
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Einkommenausfall der Landwirtschaft ausgeglichen worden wäre. Leber (SPD) : Herr Minister .Schmücker, wenn Sie das als einen Angriff auf die Regierung aufgefaßt haben: das war gar keiner! (Lachen und Zurufe bei den
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rund ein Fünftel der ganzen Preissteigerungen ausmachen? So etwas kann man steuern. 1 Tenn Sie meinen, das müsse sein, kann man das dosieren in Zeitläuften, wo das nicht so addierbar ist, wie das im
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nicht so addierbar ist, wie das im vergangenen Jahr der Fall war. Wir haben ja gemeint, das solle zwei Jahre später sein. Zwei Jahre später, dann wäre die ganze Entwicklung etwas entwirrt gewesen. Meine
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, worum es mir geht. Statt dafür geradezustehen, wird draußen noch anders gesprochen. Selbst wenn Sie das hier bestreiten, — fragen Sie jemand, der draußen vor dem Hause steht, wer schuld ist an den
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Buch — über Unklugheiten und Fehler schreiben, die die Gewerkschaften begangen haben. Wahrscheinlich wäre das Kapitel, das ich über mich schreiben würde, gar nicht so klein. (Heiterkeit.) Das sage ich Ihnen in
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Leber (SPD) : Das habe ich überhaupt nicht behauptet, sondern ich habe vorhin ausdrücklich gesagt, das pendele mal darunter und das pendele mal darüber, und die Statistik gibt mir da recht. Das können Sie
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Noch eines! Ich gehe noch einen Schritt weiter. Das ständige Tröpfchen Gift und das ständige Mißtrauen, das da dauernd auch zwischen Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften eingestreut wird, das . kann dem Staat einmal gefährlich werden,
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Tröpfchen Gift und das ständige Mißtrauen, das da dauernd auch zwischen Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften eingestreut wird, das . kann dem Staat einmal gefährlich werden, wenn er in einer schlimmen Stunde darauf angewiesen ist, daß die
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freundschaftliche Partnerschaft hätten und daß Sie als Volkspartei nicht das automatische Vollzugsorgan der Gewerkschaften sein könnten? Wenn Sie das zum Ausdruck bringen wollen, verstehe ich nicht Ihre Argumentation, die Sie hier vorgebracht haben. (Beifall bei
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nicht nachgeholt worden. Das macht nach einer einfachen Rechnung einen effektiven Ausfall von 3,2 %. Wenn Sie das zu den 4,2 % Preissteigerungen hinzurechnen, so stellen Sie fest, daß im Dezember 1965 die Kaufkraft dieses MonatsLohneinkommens
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Schiller, Kollege Burgbacher, Kollege Pohle und wer auch immer hier gesprochen hat, alle bereit sind, das Gutachten — ganz egal, welche Zahl sie nun aus ihm schlußfolgern — als eine gute, brauchbare Grundlage anzuerkennen
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habe nur Fritz Berg zitiert. Das kann also nur zur Klarheit dienen. Meine Damen und Herren, das Gutachten stellt mehrere Hypothesen auf. Es geht um die Frage: Wie kann man mit diesen Preissteigerungen fertig werden
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 16.02.1966 () [PBT/W05/00021]
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aufeinander synchronisiert werden sollen — wie in diesem „Konzert" —, ist ein Mindestmaß von Vertrauen, das bei allen Beteiligten erforderlich ist. Dieses Mindestmaß von Vertrauen wäre zuerst Sache des Kanzlers. Das hat er leider
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