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Prägung erworbenes Verhalten gezählt werden kann. 1. AAM und Schlüsselreiz Ähnlich Pawlows Verknüpfung von „bedingtem Reiz“ und „bedingtem Reflex“ hatte Konrad Lorenz 1936 das Konzept des Schlüsselreizes formuliert, um den spezifischen Reiz zu bezeichnen, der eine spezifische Aktion (Instinktbewegung) in Gang setzt. Als „Schaltstelle“, die dem spezifischen „Input“ einen spezifischen „Output“ folgen lässt, wurde ein der Instinktbewegung vorgeschaltes, analysierendes (filterndes) und das Individuum aktivierendes Teilsystem des Zentralnervensystems postuliert, eben der AAM. Es ist also der AAM, der die laut Instinkttheorie kontinuierlich erzeugte
Angeborener Auslösemechanismus by Hati; ChristophDemmer; Gerbil; u.a. () [WPD/AAA/07646]
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Die Lösung des im Verhältnis zur Tschechoslowakei bestehenden zahlenmäßig begrenzten Ausreiseproblems ist auf der Basis des humanitären Briefwechsels bisher zwar schleppend, aber im ganzen reibungslos verlaufen. Wichtig war in diesem Zusammenhang auch, daß die Zusammenarbeit der beiden Rotkreuzgesellschaften wieder in Gang gesetzt werden konnte. Der humanitäre Briefwechsel hat sich als Instrument zur Lösung der noch bestehenden Ausreisewünsche von Deutschen aus der Tschechoslowakei bewährt. Vizepräsident Stücklen: Eine Zusatzfrage, Herr Abgeordneter Czaja. Dr. Czaja (CDU/CSU) : Frau Staatsminister, nachdem Sie die schleppende Abwicklung zugegeben
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 08.09.1977 () [PBT/W08/00039]
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Herrn Apel!) Nicht nur die autonomen Gruppen, sondern auch die staatliche Politik und insbesondere die Finanzplanung müssen sich auf eine Änderung der Verwendungsstruktur des Bruttosozialprodukts einrichten. Wirtschaftliches Wachstum setzt Investitionen voraus. Erst wenn sie ständig ansteigen, wird ein Wirtschaftsprozeß in Gang gesetzt, der zu stetigen und angemessenen Wachstumsraten des Bruttosozialprodukts führt. Mit der Inflationstendenz und der Vervielfachung der Erdölpreise sind wir auf Grund unserer Stabilitätspolitik 1974 besser als erwartet fertig geworden. In der Debatte über den vorjährigen Wirtschaftsbericht am 29. März 1974
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.02.1975 () [PBT/W07/00149]
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englischen Beispiel kurz darzulegen versucht; ich weiß nicht, inwieweit das aufgefallen ist. Ich bin jedem Abgeordneten dankbar für jede Fragestellung, weil jede Fragestellung erstens mir die Möglichkeit gibt, zu erkennen, welchen Denkvorgang der Fragesteller möglicherweise zu einem bestimmten Problem in Gang gesetzt hat, und zweitens der Bundesregierung immer die Gelegenheit gibt, durch Antworten Mißverständnisse aus der Welt zu räumen, die möglicherweise bei den Fragestellern vorher vorhanden gewesen sind. (Beifall bei der SPD — Dr. Mertes [Gerolstein] [CDU/CSU] : Mißverständnisse bei der Regierung!) Vizepräsident
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.02.1975 () [PBT/W07/00149]
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den Versuch gemacht habe, mit möglichst großer Ruhe und Gelassenheit die Situation so darzustellen, wie sie dem jeweiligen Erkenntnisstand entsprach, dann u. a. deswegen, weil ich dringend davor warnen möchte, durch eine überspitzte Verzeichnung selbst dazu beizutragen, daß Prozesse in Gang gesetzt werden wie z. B. Nachfragefriktionen in besonderen Sektoren, die uns dann ihrerseits als Selbstläufer in eine zusätzliche Schwierigkeit bringen können. (Abg. Seiters: Das müssen Sie Herrn Schmidt sagen!) Wir sollten allerdings auch bereit sein zu erkennen, daß das, worüber wir
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 29.11.1973 () [PBT/W07/00067]
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ist und daß Sie auch keine anderen Ergebnisse in Aussicht stellen konnten. Die mengenmäßige Sicherung des Bedarfs macht gute Fortschritte; aber sie führt uns natürlich gleichzeitig vor Augen, welche Preisbewegung die Ölkrise vom Herbst 1973 auch auf anderen Sektoren in Gang gesetzt hat. Wer heute auf dem internationalen Markt Gas einkaufen will — wir müssen es —, muß die international üblichen Konditionen akzeptieren. Das bedeutet einen an den Ölpreis gekoppelten Gaspreis mit der Folge, daß die Erdgasverbraucherpreise in diesem Jahr z. B. um 70
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 24.04.1975 () [PBT/W07/00167]
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Wenn ich dies sage, so sage ich gleichzeitig, daß ich dem Wirtschaftsminister Graf Lambsdorff, der sich in dieser Sache persönlich engagiert hat, der dafür im Wirtschaftsausschuß persönlich Verantwortung übernommen hat, dankbar bin, daß er hier konkrete Sanierungs- und Konsolidierungsmaßnahmen in Gang gesetzt hat. Unser Eindruck ist, daß das neue Management und der neue Aufsichtsratsvorsitzende und sein Aufsichtsrat mutig eine Verbesserung der Lage in Angriff genommen haben. Unbestritten ist, daß der Wirtschaftsausschuß und der Unterausschuß „ERP-Sondervermögen" in der Zukunft noch weit mehr Sorgfalt
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.06.1978 () [PBT/W08/00097]
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Bundesregierung in der Konsequenz der Bankzusammenbrüche der letzten zwölf Monate zur Sicherung der Einlagen bereits in die Wege geleitet hat. Die Aufforderung an die Bundesregierung, tätig zu werden, ist entweder ein Irrtum aus Unkenntnis darüber, was die Bundesregierung bereits in Gang gesetzt hat, oder sie ist eben jener falsche Zungenschlag, der mich an die Fabel vom Igel und dem Hasen erinnerte. (Zuruf von der CDU/CSU: Wie war das noch?) Lassen Sie mich zunächst das Problem der solidarischen Einlagensicherung, das hier ansteht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 05.12.1974 () [PBT/W07/00134]
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von der Regierung erbitten, behandelt wird, einen Bericht, der auch einmal darstellt, wie schwierig sich dieser zweite Rechtszug für den Ausländer darstellt, wenn ablehnende Bescheide auf Asylanträge durch den Anerkennungsausschuß schließlich durch ein ausländerrechtliches Verfahren der Ausländerbehörden — parallel dazu in Gang gesetzt — möglicherweise mit der Ausweisung oder Abschiebung enden. Ich darf in diesem Zusammenhang mit Genehmigung der Frau Präsidentin einmal aus der 21. Sitzung des Reichstages zitieren, in der der Abgeordnete Rosenfeld, der Antragsteller in diesem Asylberatungsverfahren, gesagt hat: Meine Damen und
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 23.06.1978 () [PBT/W08/00101]
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umzugehen (Zurufe von der CDU/CSU) und Politik zu Polemik verkommen zu lassen, ich glaube, das hilft hier nicht weiter. (Beifall bei der SPD und der FDP — Lachen bei der CDU/CSU) Ich meine, wir sollten hier nicht Diskussionsmechanismen in Gang setzen, von denen wir nur ahnen können, wohin sie führen, wo solche Diskussionsmechanismen enden. Es geht doch nicht darum, hier Positionen aufzubauen, hier Scheinangebote zu machen, die auf den Versuch hinauslaufen, seine Position als eine glaubwürdige, als eine alternative, als eine
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 20.01.1977 () [PBT/W08/00008]
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und haben uns sozusagen eine eigene Geschäftsordnung gemacht. Das war in Ordnung so, denn es hat uns geholfen. Es war aber nicht ausreichend. Es sind praktisch immer die gleichen Fragen. Die Minderheit — ich sagte es schon — kann das Verfahren in Gang setzen. Zwar kann die Mehrheit Herrschaft ausüben, aber eine Minderheitsherrschaft kann noch schlimmer sein, weil sie nicht einmal korrigiert werden kann. Sie sagen jetzt: Zwei Leute können einen Beweisantrag stellen. Wenn Sie von diesem Verfahren ausgehen, gut. Sie haben aber immer
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.12.1977 () [PBT/W08/00063]
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dort sehr intensive freundschaftliche Gespräche mit denjenigen gepflogen haben, die nun weiß Gott nicht demokratisch waren, (Dr. Marx [CDU/CSU] : Das Wort „freundschaftlich" müssen Sie weglassen!) ob das denn die NATO gestützt und das etwa den demokratischen Prozeß dort in Gang gesetzt hat? (Reddemann [CDU/CSU] : Das sind Unterstellungen! — Dr. Marx [CDU/CSU] : Der Außenminister Scheel war in Lissabon und Madrid! — Weitere Zurufe von der CDU/ CSU) — Entschuldigen Sie doch bitte einmal, wenn Sie das richtig in Erinnerung haben, so müßten Sie
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.10.1974 () [PBT/W07/00125]
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gerade die Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst auch besetzt werden, und zwar nicht, weil die Schwerbehinderten, die die private Wirtschaft produziert, auf den öffentlichen Dienst abgeschoben werden sollen, sondern weil der Staat selbst die Gesetze vorbildlich erfüllen muß, die er in Gang gesetzt hat. Deshalb bin ich auch nicht zufrieden mit den Zahlen der Bundesdienststellen. Nur: Wir haben die ja so vorgefunden. Wir haben keine Schwerbehinderten entlassen seit 1969, Herr Maucher. Sie wissen doch selbst, wie das Problem ist. Man kann nur freiwerdende
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 12.12.1974 () [PBT/W07/00136]
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das überhört!) Vizepräsident Dr. Schmitt-Vockenhausen: Ich erteile das Wort zu einer Zusatzfrage dem Herrn Abgeordneten Dr. Hupka. Dr. Hupka (CDU/CSU) : Herr Staatsminister, wenn Sie von „Demarchen" sprechen, sind das nun Demarchen, die bereits vor Abschluß des Prager Vertrages in Gang gesetzt worden sind, oder sind das jetzt Demarchen unter Bezugnahme auf den „Briefwechsel über humanitäre Fragen" als Bestandteil des Prager Vertrages? Moersch, Staatsminister im Auswärtigen Amt: Herr Abgeordneter, Demarchen können im allgemeinen unternommen werden, wenn man diplomatische Beziehungen aufgenommen hat. In
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.02.1975 () [PBT/W07/00152]
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Diese Funktion ist dann, wenn man so will, neu eingerichtet worden. Die Einstellung selbst hat Dr. Ehmke zu verantworten. Er entschied sie persönlich, bevor der Personalreferent den Bewerber Guillaume auch nur gesehen hatte. Erst danach wurde das förmliche Einstellungsverfahren in Gang gesetzt. Die Beweisaufnahme hat ergeben, daß dieses Verfahren nur zum Schein durchgeführt wurde; (Haase [Kassel] [CDU/CSU] : So ist es! Ein Scheinverfahren! Jawohl!) denn in der Personalakte Guillaumes befindet sich unter dem Datum vom 11. November 1969 ein schriftlicher Vermerk Dr.
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.02.1975 () [PBT/W07/00152]
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der Industriegewerkschaft Metall, Jansen, das Notwendige schon ins Stammbuch geschrieben. Jansen befürchtet nach meiner Auffassung zu Recht, daß diese zusätzliche Regelung die unkontrollierte Möglichkeit gibt, Arbeitssuchende in niedrigere Lohn-und Gehaltsgruppen einzustufen. Er befürchtet, daß bei den Arbeitnehmern ein Rotationsverfahren in Gang gesetzt würde und daß die mühsam hergestellte Vertrauenswürdigkeit der Arbeitsämter bei den Arbeitnehmern wieder in Mißkredit gebracht wird. Was Sie hierbei völlig außer acht lassen, ist der Versuch einer durch das Arbeitsförderungsgesetz sanktionierten Lohn- und Gehaltsdrückerei oder ungleicher Behandlung bei gleicher
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.11.1975 () [PBT/W07/00200]
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Häftling mit staatlicher Billigung wirklich sterben? Das war diskutiert worden. Zum einen wäre das eine unerhörte Zumutung für die Beamten, denen das Eingreifen von der Anstaltsleitung untersagt wäre, zum anderen würde ein Prozeß der Abstumpfung, der Brutalisierung und Resignation in Gang gesetzt, in dem eine humane Behandlung von Gefangenen nicht mehr vorstellbar wäre. Wie überhaupt zu bemerken ist, daß sich das ganze Problem aus menschlicher Nähe ganz anders ausnimmt als in der theoretischen Diskussion weitab vom Vollzug. Der vorliegende Entwurf jedenfalls macht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 06.11.1975 () [PBT/W07/00200]
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europäische Nuklearstreitmacht wäre nur von Wert, wenn sie derjenigen der Vereinigten Staaten und derjenigen der Sowjetunion gewachsen wäre. Das wäre allein aus finanziellen Gründen überhaupt nicht darstellbar. Aber viel wichtiger ist, daß eine Entwicklung dieser Art einen neuen Rüstungswettlauf in Gang setzte. Die Entwicklung einer europäischen Nuklearmacht würde einen Rüstungswettlauf in der Welt anheizen. Europäische Entwicklungen würden sich wie eine ansteckende Krankheit auf andere Staaten und Staatengruppen außerhalb Europas ausbreiten. Siebtens. Die Entspannungspolitik zwischen West und Ost wäre bereits im Ansatz gescheitert
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.01.1976 () [PBT/W07/00212]
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der Krise reicht es nicht aus, allein mit nationalen Maßnahmen zu reagieren. Deshalb hat sich die Bundesregierung in der Vergangenheit zu Recht in hohem Maße an währungs- und wirtschaftspolitischen Stützungen beteiligt und gemeinsame Aktionen nicht nur mitgemacht, sondern auch in Gang gesetzt. Wirtschaftliches Eigeninteresse und die Verpflichtung zu internationaler Solidarität machen es erforderlich, daß wir diese internationale Wirtschaftspolitik fortsetzen. Wir haben deshalb durch eine verstärkte Fortsetzung der expansiven Wirtschaftspolitik einen positiven Beitrag zur weiteren weltwirtschaftlichen Entwicklung zu leisten. Wir haben — das ist
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 15.09.1977 () [PBT/W08/00042]
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folgen. Meine Damen und Herren, mit einer geplanten Förderung in Höhe von 2,5 Millionen DM, möglicherweise irgendwann steigend auf 5 Millionen DM, würde aber ein bürokratischer Aufwand — etwa im Hinblick auf die Gestaltung von Programmen bis hin zum Waldwegebau — in Gang gesetzt werden, der nicht annähernd in einem angemessenen Verhältnis zu den mehr als bescheidenen Mitteln stünde. Viertens. Die katastrophale Finanzlage des Bundes läßt auf absehbare Zeit zusätzliche Förderung nicht zu. Der Spielraum im Einzelplan des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 14.11.1974 () [PBT/W07/00131]
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sie es besser wissen müßten. Offensichtlich wollen Teile der Opposition eine Art von Alleinvertretungsanspruch als Verfassungshüter reklamieren. (Zuruf von der SPD: So ist es! — Beifall bei der FDP und der SPD) Mit derartigen Eskapaden, wie sie Franz Josef Strauß in Gang gesetzt hat, wird dies aber schwerlich gelingen. Ich anerkenne aber ausdrücklich, daß es in den Reihen der Opposition auch Stimmen gibt, die sich nicht durch ihre Oppositionsrolle den Blick für die Tatsachen verstellen lassen und die die Rechtslage deshalb auch nicht
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 27.01.1978 () [PBT/W08/00070]
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zu jener Münchner Abhöraffäre. (Zuruf von der CDU/CSU: Das sind Tatsachen!) Hier ist vielleicht einfach ein zusätzliches Wort der Information über die Art und Weise notwendig, wie, sich die Bundesregierung — unabhängig von dem Untersuchungsausschußverfahren, das der Bundestag sicherlich in Gang setzen wird — gewünscht hat, daß für sie diese Sache so schnell wie möglich aufgeklärt wird; ich hoffe, daß dies tatsächlich auch möglich sein wird. Es war der Wunsch der Bundesregierung, eine Kommission unter dem Vorsitz des Staatssekretärs außer Dienst Maaßen zu
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 19.01.1978 () [PBT/W08/00065]
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Wenn man aber insbesondere die ländlichen Gemeinden möglichst bald in den Genuß dieser Nahbereichsregelung kommen lassen will, dann kann man nicht in kurzer Folge immer neue Regelungen treffen und damit stets von neuem die Umgestaltung des gesamten technischen Apparats in Gang setzen. (Sehr richtig! bei der SPD) Das leuchtet selbst dem technischen Laien ein. Nur Sie von der CDU/CSU wollen es nicht einsehen, weil Sie Ihre Forderungen für publikumswirksamer halten, als sie sind, und eine Opposition ja stets den Vorteil hat
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 22.06.1979 () [PBT/W08/00162]
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auch das Ergebnis noch auf sich warten läßt. Wichtige Partner in und außerhalb der Europäischen Gemeinschaft — in iden letzten Tagen vor allem Frankreich — haben je nach ihrer nationalen Lage mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber orientiert am gemeinsamen Ziel, ihre Programme in Gang gesetzt oder vorbereitet. Zweitens. Wenn im Jahre 1975 auch unser Sozialprodukt nun zum erstenmal seit langer, langer Zeit sinkt, so liegt das ausschließlich an der importierten Rezession. (Lachen bei der CDU/CSU) 40 Milliarden DM Export — so die Schätzung des Sachverständigenrates
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.09.1975 () [PBT/W07/00184]
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nicht dazu bereitfinden, eine offenkundige Fehlentwicklung der deutschen Innenpolitik mitzutragen? Das ist doch unser Recht! (Beifall bei der CDU/CSU) Sie, Herr Bundeskanzler, und Ihre Freunde haben die Grundsätze solider Finanzpolitik verlassen. Sie haben längst Erreichtes ausgehöhlt und Entwicklungen in Gang gesetzt, die wir alle längst überwunden geglaubt hatten. Das Wirtschaftswachstum ist der Schrumpfung gewichen. An Stelle von Vollbeschäftigung haben wir Arbeitslosigkeit in einer Größenordnung, die Sie selbst einmal als gänzlich unerträglich bezeichnet haben. (Zurufe von der CDU/CSU: Sehr wahr! — Leider
Protokoll der Sitzung des Deutschen Bundestags am 17.09.1975 () [PBT/W07/00184]