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unser gemeinsames Werk wird siegreich sein Neujahrsbotschaft des Präsidenten der DeutschenDemokratischen Republik Berlin (ND) der Präsident der DeutschenDemokratischen Republik, Wilhelm Pieck, richtete anläßlich des Jahreswechsels folgende Neujahrsbotschaft an alle deutschen Bürger: liebe Mitbürger unserer DeutschenDemokratischen Republik! liebe Landsleute in ganz Deutschland! wenn Sie in wenigen Stunden beim Klang der Silvesterglocken im Kreises Ihrer Lieben oder Ihnen freundschaftlich verbundener Menschen das Glas auf ein glückliches Neues Jahr erheben, dann wollen wir uns mit den friedliebenden Menschen aller Länder vereinigen in dem Wunsch, daß das Jahr 1959 ein Jahr gesicherten Friedens werden möge. es erfüllt uns mit großer Freude, daß es der Politik der sozialistischen Staaten unter Führung der Sowjetunion und dem gemeinsamen machtvollen Streben aller friedliebenden Menschen gelungen ist, der Welt im nun zu Ende gehenden Jahr den Frieden zu erhalten. der Weltfrieden war im Jahre 1958 in höchster Gefahr, als die imperialistischen Kräfte der USA und Großbritanniens im Nahen Osten Brandherde des Krieges entfachten und als die USA durch den Aufmarsch ihrer Kriegsflotte in der Straße von Taiwan Volkschina bedrohten. nur dem unermüdlichen Kampf der sozialistischen Staaten und der friedliebenden Völker ist es zu danken, daß die imperialistischen Kriegsprovokationen scheiterten und die Menschheit eine friedliche Jahreswende begehen kann. das vergangene Jahr muß uns also anspornen, auch im kommenden alle Kräfte für die Erhaltung und Sicherung des Friedens einzusetzen. in der Einheit der sozialistischen Staaten und der friedliebenden Menschheit liegt die Gewähr für den Erfolg des Kampfes gegen alle Machenschaften imperialistischer Kriegstreiber. das deutsche Volk trägt im Kampf um den Frieden eine besonders große Verantwortung. die Westzonen Deutschlands sind zum gefahrvollen Tummelplatz der Kriegsbrandstifter geworden. in Wirtschaft und Staatsapparat, in der Innen- und Außenpolitik Westdeutschlands treiben Gefolgsleute Hitlers wieder ihr Unwesen. wie unter Hitler macht auch die Bonner Regierung den Antibolschewismus zur offiziellen Staatsideologie. die friedliebenden und patriotischen Kräfte werden unterdrückt und verfolgt. maßlose Intensivierung der Arbeit und der Ausbeutung, Furcht vor Feierschichten und Kurzarbeit, vor zunehmender Arbeitslosigkeit und steigenden Preisen bedrücken die werktätigen Menschen Westdeutschlands, wenn sie an das kommende Jahr denken. der klerikal-militaristische Bonner Staat aber versucht, mit Terrorurteilen die Gewerkschaften davon abzuhalten, die Werktätigen gegen die Krisenerscheinungen und die wachsenden Rüstungslasten zu schützen. die Geschichte zweier Weltkriege lehrt uns jedoch, liebe Landsleute, daß die reaktionäre, arbeiterfeindliche Politik im Innern stets nur die Kehrseite einer aggressiven Außenpolitik ist. die Imperialisten und Militaristen in Westdeutschland sinnen auf Revanche für den verlorenen Hitler-Krieg, dessen Ergebnisse sie mit militärischer Gewalt korrigieren möchten. unterstützt von den Regierungen der Westmächte haben sie eine neue Wehrmacht aufgebaut und betreiben jetzt intensiv deren atomare Aufrüstung. die Dezemberkonferenz der NATO-Staaten in Paris erbrachte erneut den Beweis, daß Westdeutschland die Hauptbasis für einen Atomkrieg in Europa ist. diese Atomkriegsrüstung ist für niemanden gefährlicher als für die Bevölkerung Westdeutschlands selbst. gemeinsam mit ausländischen imperialistischen Kräften, vor allem der USA, haben die deutschen Militaristen aus Westberlin ein vorgeschobenes Zentrum ihrer aggressiven Revanchepolitik gemacht, das zu Spionage, Wühlarbeit und vielerlei sonstiger feindlicher Tätigkeit gegen die DeutscheDemokratische Republik und die sozialistischen Länder mißbraucht wird. all das geschieht unter gröbster Verletzung der Abkommen, die zwischen den Mächten der Antihitler-Koalition bei Kriegsende geschlossen wurden. auch der Versuch der Westmächte auf der NATO-Ratstagung in Paris, gemeinsam mit den deutschen Militaristen
. (Fortsetzung auf Seite 2) unsere zukunftsfrohe Jugend. Foto: Zentralbild.